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Anträge an die Bezirksvorstehung 2018 / 2019

Auf dieser Seite findest du alle Anträge aus dem Mitbestimmungstag im Dezember 2018. Im Anschluss an die Antwortrunde Ende Mai 2019 hast du nun auch hier die Möglichkeit, einen Einblick in die Bearbeitung der Anträge durch den Bezirk und die daraus resultierenden Umsetzungsmöglichkeiten des Bezirks zu gewinnen.
 


 

Zebrastreifen Ecke Gentzgasse/Weimarer Straße

Es geht uns darum einen Zebrastreifen an der Ecke Gentzgasse und Weimarer Straße zu machen. Täglich queren hier viele Leute, vor allem Kinder, die Gentzgasse wobei gefährliche Situationen entstehen können.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Die Gentzgasse macht auch uns im Bezirk immer wieder Kopfzerbrechen. Tatsächlich sind die Autofahrenden meist schnell unterwegs, und das macht das Überqueren der Straße unangenehm und gefährlich. Im unteren Teil der Gentzgasse – zwischen Gürtel und Aumannplatz – haben wir deswegen ja schon 2018 erreicht, dass statt Tempo 50 nur mehr Tempo 30 erlaubt ist. Das hat schon eine wesentliche Verbesserung gebracht: Je langsamer Autos unterwegs sind, umso kürzer ist der Bremsweg und umso kleiner das Risiko von schweren Unfällen.

Trotzdem ist das Queren immer noch unangenehm. Zebrastreifen sind eine Lösung, werden allerdings von der MA46 (Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten) nur genehmigt, wenn eine bestimmte Mindestfrequenz an Autoverkehr UND Zu-Fuß-Gehen gegeben ist. Und diese Kriterien erfüllt die Kreuzung Gentzgasse – Weimarer Straße leider nicht (es gibt zu wenig Zu-Fuß-Verkehr).

Eine andere Möglichkeit für mehr Sicherheit beim Queren und für die bessere Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit sind bauliche Veränderungen. Wir werden nach und nach die Kreuzungen entlang der Gentzgasse auch baulich sicherer machen – das ist allerdings wirklich teuer (allein die Aufdoppelung eines Kreuzungsbereichs liegt schnell im 100.000-Euro-Bereich), und ich kann euch leider noch nicht sagen, wann wir so viel Geld im Budget frei haben werden.



Bodenschwelle Gentzgasse

Am Weg in die Schule beobachten wir sehr oft gefährliche Verkehrssituationen. Die Autos fahren viel zu schnell und sogar bei Rot über die Ampel. Die Bodenschwellen sollten auf der Höhe der Edelhofgasse und der Martinstraße angebracht werden. Wir glauben, dass Bodenschwellen eine vernünftige Lösung wären damit es weniger Gefahrensituationen gibt. Wir zählen auf die Unterstützung des Bezirks, da es wirklich um Menschenleben geht.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Die Gentzgasse macht auch uns im Bezirk immer wieder Kopfzerbrechen. Tatsächlich sind die Autofahrenden meist schnell unterwegs, und das macht das Überqueren der Straße unangenehm und gefährlich. Im unteren Teil der Gentzgasse – zwischen Gürtel und Aumannplatz – haben wir deswegen ja schon 2018 erreicht, dass statt Tempo 50 nur mehr Tempo 30 erlaubt ist. Das hat schon eine wesentliche Verbesserung gebracht: Je langsamer Autos unterwegs sind, umso kürzer ist der Bremsweg und umso kleiner das Risiko von schweren Unfällen.

Trotzdem ist das Queren immer noch unangenehm – sogar bei Kreuzungen mit Ampeln. Bauliche Veränderungen bringen da wirklich Verbesserung, und wir werden wohl auch nach und nach die Kreuzungen entlang der Gentzgasse auch baulich sicherer machen – das ist allerdings wirklich teuer (allein die Aufdoppelung eines Kreuzungsbereichs liegt schnell im 100.000-Euro-Bereich), und ich kann euch leider noch nicht sagen, wann wir so viel Geld im Budget frei haben werden.
 


  Verschönerung Johann-Nepomuk-Vogl-Platz

Wir wollen gerne den Johann-Nepomuk-Vogel-Platz schöner gestalten, damit ihn mehr Leute benützen. Auch wollen wir junge Leute zu mehr Engagement bringen damit sie ihre Vorstellung vom 18. Bezirk auch ausleben können. Wir wollen eine Begrünung des Platzes bewirken, da es in das Bild Währings passt. Mehr Grün sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Ein Graffiti-Workshop ist perfekt um Engagement zu bewirken. Das Klo und der Platz allgemein könnten gut künstlerisch erneuert werden. Wenn das nicht geht dann, wäre auch ein Projekt auf Leinwänden eine super Sache.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Es gibt schon lange den Wunsch von ganz vielen – Menschen, die rund um den Platz wohnen, Kindern, die dort spielen, Jugendliche, die den Platz nutzen – den Johann-Nepomuk-Vogl-Platz schöner und besser nutzbar zu machen. In den letzten Jahren wurde in mehreren Projekten erhoben, was all diesen Gruppen besonders wichtig ist, was den Platz für sie besser machen würde. Nun, im Jahr 2019, plant der Bezirk mit Unterstützung eines Planungsbüros und der zuständigen Magistratsabteilungen eine Neugestaltung.

Im Juni wurde der Vorentwurf direkt am Platz vorgestellt und mit vielen Interessierten diskutiert. Wenn alles klappt – das heißt, wenn Förderungen von Seiten der EU und der Stadt Wien zugesagt sind und sich eine Mehrheit in der Bezirksvertretung für das Projekt ausspricht – dann wird nächstes Jahr gebaut, und der Platz danach wirklich schöner sein.

Wenn Euch die Pläne für die Neugestaltung interessieren, dann macht euch einfach einen Termin in der Bezirksvorstehung aus, um sie vorgestellt zu bekommen.


Beleuchtung Albert-Dub-Park

Wir haben das Problem, dass es im Albert-Dub-Park in Währing ganz offensichtlich viel zu wenig Beleuchtung gibt. Das Problem gibt es vor allem beim Fußballplatz und besteht gerade im Herbst und im Winter. Wir möchten im Herbst und Winter und auch im Frühjahr aber gerne am Nachmittag im Käfig Fußballspielen oder Zeit im Park verbringen. Vor allem ist das so, wenn es wie dieses Jahr noch so lange warm und schön draußen ist. Das war letztes Jahr ja auch so.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Der Albert-Dub-Park würde insgesamt eine Erneuerung brauchen – und damit auch ein neues Beleuchtungskonzept; es gibt allerdings so viele notwendige Projekte im Bezirk, dass es noch einige Jahre dauern wird, bis das in Angriff genommen werden kann.
Die gute Nachricht ist, dass die bestehenden Leuchten – wie die gesamte öffentliche Beleuchtung in Wien – noch dieses Jahr auf LED umgestellt wird. Und diese LED-Leuchten brauchen nicht nur weniger Strom als die alten Leuchten, sie geben auch besseres Licht.

 


 

Beleuchtung des Skateparks im Währinger Park

Unsere Idee ist es, eine sinnvolle Beleuchtung im Skatepark (Währinger Park) anzubringen. Denn besonders im Winter bzw. Neujahr wird er schon früh dunkel, was es schwierig macht den Skatepark zu nützen. Schon in den letzten zwei Jahren wurde der Vorschlag immer wieder erwähnt, allerdings ohne Erfolg. Das Ziel ist es dennoch den Vorschlag durchzusetzen. Nach Kostenschätzungen der vergangenen Jahre kann man sagen, dass ein solches Projekt circa 20.000,- kosten würde.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Wir haben die notwendigen Maßnahmen nochmals genau geprüft, und leider hat sich herausgestellt, dass das Projekt noch teurer ist, als angenommen: Mit der notwendigen Stromzuleitung liegt die Kostenschätzung mittlerweile bei 35.000 Euro.
Das ist schon viel Geld – und angesichts der Tatsache, dass es im Sommer während der Öffnungszeiten ohnehin lange hell ist und im Winter die Anlage aufgrund Nässe und Glätte nur eingeschränkt benutzbar, ist das in Abwägung eine zu große Investition. Es tut uns leid, aber da haben viele andere Projekte Vorrang.



Scooterpark/Graffiti-Wände im Währinger Park

Im Skatepark im Währinger Park braucht man auch Schanzen auf denen man mit dem Skooter auch gut fahren kann. Außerdem könnte man dort doch zwei Betonwände aufstellen auf denen man dann legal sprayen könnte. Es gibt im Bezirk eigentlich zu wenige Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche. Ein aufgewerteter Skatepark, der auch für Skooter-FahrerInnen und SprayerInnen attraktiv ist, würde auch viele Jugendliche von ihren elektronischen Geräten wegbringen und verschiedene Gruppen würden sich kennenlernen.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Der Skatepark im Währinger Park ist in erster Linie für die Skater gedacht. Scooter sind erlaubt – wir wollen aber keine speziellen Rampen für Scooter aufstellen. Zusätzlich zum Währinger Park gibt es ja auch noch die kleine Anlage im Türkenschanzpark. Da haben wir auf Anregung des Kinderparlaments heuer eine zusätzliche Flatrail installiert – vielleicht ist das ja auch für Euch interessant und ihr habt Spaß damit.

Zu den Graffitiwänden: Es gibt Lösungen, wie solche Wände in Parks aufgestellt werden können. Wir haben nur leider noch keinen guten Platz gefunden, wo die Sprayerei niemand anderen – Kinder, SpaziergängerInnen – stören würde. Die Idee, Graffitiflächen auf den Skatepark-Zaun zu hängen, ist nicht so gut: Dann kann der Skatepark nicht mehr eingesehen werden, und das ist vor allem für Mädchen drinnen unangenehm – der Skatepark wäre dann ein sogenannter Angstraum.

 


 

Konfliktlösung im Ebner-Eschenbach-Park

Wir glauben es wäre gut, wenn gleich beim Ebner-Eschenbach-Park die Staudgasse zu einem gemütlichen Ort für alle in der Nähe vom Park wird. In der Staudgasse gäbe es doch viele Gestaltungsmöglichkeiten. Zum Beispiel könnten gute Sitzmöglichkeiten aufgestellt werden, eine Slackline wäre gut, vielleicht auch Bäume für den Schatten und jedenfalls auch ein Wasserhahn. Das wäre sicher ein gutes aber großes Projekt. Hier gibt es aber viele Schulen. Das würde mehr Aufenthaltsmöglichkeiten beim Park schaffen und dann ist nicht so viel los im Park und es gibt weniger Konflikte dort. Für verschiedene Jugendliche wären dann mehr Freizeitmöglichkeiten in dem Teil von Währing, auch für Kinder und Erwachsene. Es wären dann weniger Streit und Konflikte zwischen den Schulen und Kulturen im Park weil alle Platz haben.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Die Staudgasse im Bereich des Ebner-Eschenbach-Parks ist tatsächlich besser nutzbar. Mit größeren Maßnahmen müssen wir noch warten: Sowohl das Gymnasium Klostergasse als auch die NMS Schopenhauerstraße müssen irgendwann in den nächsten Jahren generalsaniert werden – das bedeutet zwei Mal Großbaustelle, und da sollte man mit einer teuren Gestaltung im Umfeld bis dahin warten.

Was allerdings ohne großen finanziellen Aufwand möglich ist, und aufgrund eures Antrags diesen Sommer gemacht wird: Wir stellen einen Tischtennistisch auf, sowie Tisch und Sitzgelegenheiten zum Lernen und Chillen. Wir hoffen, ihr habt viel Freude damit.



Netz am Fußballplatz im Türkenschanzpark

Unsere Idee ist die Verbesserung beim neuen Fußballplatz im Türkenschanzpark. Der Platz ist gut und auch beliebt aber leider gibt es nur auf einer Seite ein Ballnetz. Die Seite zum Spielplatz ist ganz offen und ungeschützt. Hier fliegt ständig der Ball hinaus und zwar mit großem Tempo in Richtung Spielplatz oder weit in den Park. Das Netz würde mehr Sicherheit für die Kinder schaffen aber auch mehr Spaß beim Spielen und mehr Spielzeit garantieren.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Wir haben uns die Situation mit der zuständigen MA42 (Wiener Stadtgärten) angeschaut: Es war tatsächlich unangenehm und für die spielenden Kinder neben dem Fußballplatz nicht ganz ungefährlich. Ein wichtiger Antrag – und das neue Gitter steht schon :-)

 


 

Türkenschanzparksalettl verbessern/vergrößern

Wir haben das coole Anliegen, dass das Salettl bzw. die kleinen Hütchen im Türkenschanzpark verbessert und zu einem größeren überdachten Bereich umgebaut werden. Das würde mehr Platz für größere Gruppen bieten, die hier auch Schutz vor Regen finden. Es wäre wichtig hier auch Sitzmöglichkeiten zu haben und auch bei Regenwetter im Park sein zu können. Das wäre ein öffentlicher, freier aber geschützter Bereich für alle, die sich auch im Park aufhalten.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Eine coole Idee – und wir hoffen, die Lösung gefällt euch :-)



Pötzistark im Pötzipark

Wir wollen gerne eine Aufwertung beim Pötzipark erreichen. Der Park ist super aber ein bisschen toller kann er schon noch werden. Unsere Ideen sind Fitnessgeräte, die im Bereich des Fußballplatzes stehen sollen. Wir meinen nicht so Fitness-Center Geräte, sondern so Stangen und Gerüste auf denen mit eigenem Gewicht trainiert werden kann. So relativ einfache Dinge bieten dann viele Möglichkeiten. Gut wäre z.B. ein Gerät mit verschiedenen Klimmzugstangen und Stangen zum entlang hanteln, ein Reck usw. Das wäre dann für alle Generationen auch nutzbar.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Es gab schon einige Anträge im Jugendparlament für solche Fitnessgeräte. Und nun haben wir endlich einen geeigneten Platz im Pötzleinsdorfer Schloßpark dafür gefunden. Die Geräte werden in den Sommermonaten noch aufgestellt – und wir hoffen, Ihr habt viel Spaß damit :-)
 


 

Essensfest im Türkenschanzpark

Wir haben die Initiative zu einem großen gemeinsamen Fest des Essens aus unterschiedlichen Kulturen die in Wien und in Währing zu finden sind. Das Essen könnte eventuell im Rahmen eines Projekts durch die SchülerInnen des Moduls zubereitet werden. Wenn ein Verkauf möglich ist wäre das auch gut. Das Fest wäre eine tolle Möglichkeit unterschiedliche Kulturen und Nationalitäten im Bezirk kennen zu lernen. Wir denken, dass das Modul bei der Zubereitung und Organisation hilfreich sein könnte. Da braucht es aber jedenfalls noch Austausch mit der Schule.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Wir hätten diese Initiative sehr gerne unterstützt. Leider hattet auf Nachfrage dann weder Ihr noch die Tourismusschule Modul wirkliches Interesse, so ein Essensfest zu organisieren. Deswegen ist leider nichts daraus geworden.



Fußballturnier "Soccer Stars"

Unsere Idee ist ein großes Fußballturnier im Ebner-Eschenbach-Park für ganz viele und ganz unterschiedliche Teams von Jugendlichen. Das soll dann der Beginn sein, damit es im Ebner-Eschenbach-Park mehr Spaß und weniger Streit gibt. Das Turnier ist eine gute Idee um sich besser kennen zu lernen und neue Freundschaften zu schießen. Es dient auch um Konflikte zu lösen. Wir glauben, dass uns das Mollys und unsere Schule dabei helfen. Wir brauchen aber Unterstützung für super Preise, Buffet, Flyer und so vom Bezirk. Vielleicht kostet das 1000 Euro?

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Diese Idee war wirklich super – und wir haben sie gerne unterstützt. Das Turnier hat am 19. Juni stattgefunden, alle beteiligten Teams haben mit viel Einsatz und sehr fair gespielt – es war eine Freude zuzuschauen. Gratulation nochmal an das Team 2B, das das Turnier organisiert und dann auch gewonnen hat.