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Anträge an die Bezirksvorstehung 2011 / 2012

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Jugendparlament Währing!

Danke für Euer tolles Engagement und Interesse! Beim Mitbestimmungstag Währing wurden von interessierten Jugendlichen konkrete Anträge an die Bezirksvorstehung Währing entwickelt, dem Bezirk präsentiert und übergeben. Es war für alle Anwesenden ein ganz besonderes Erlebnis. Wir möchten uns bei Euch für Euer Engagement, Interesse, Zeit und vor allem für Eure tollen Anregungen bedanken!

In den vergangenen Monaten wurden die Vorschläge durch die Bezirkspolitik beraten und Umsetzungsmöglichkeiten mit den zuständigen Magistratsabteilungen der Stadt Wien überprüft. Wir freuen uns sehr darüber, Euch die Antworten des Bezirks auf Eure Anträge vorstellen zu dürfen. Wie Ihr seht, konnte dank Eurer Initiative bereits einiges bewegt werden. Bei manchen Punkten benötigt die Umsetzung leider noch etwas Zeit. Einige Eurer Anträge können leider nicht umgesetzt werden.


Umgestaltung des Käfigs im Schubertpark

Im Schubertpark soll beim unteren Käfig sollte ein zweiter Korb installiert, die ungenutzten Volleyballstangen entfernt, ein anderer Belag wie z.B. Beton verlegt und die unnötige Fußgängerbrücke entfernt werden. Dies sollte nur mehr ein vollständiger Basketballplatz mit zwei Körben und sicherem Belag sein. Ein Netz ist hier nicht unbedingt nötig, wenn der Zaun hoch genug bleibt, weil man beim Basketball selten so hoch wirft.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Der Schubertpark ist sehr beliebt und wird von ganz unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen benützt. Sie alle sollen hier Platz finden und sich wohl fühlen können. Der Platz wird in seiner jetzigen Form mehrfach benutzt. Bei einem Umbau würde die Nutzung fast ausschließlich durch ältere Jugendliche erfolgen. Die Spielmöglichkeit für unterschiedliche Altersgruppen würde damit eingeschränkt werden. Dem Bezirk ist es ein besonderes Anliegen, dass sich alle Menschen im Park wohl fühlen und ausreichend Platz finden. Wir hoffen Ihr versteht, warum der Antrag nicht umgesetzt wird.


Im Schubertpark soll der obere Käfig sollte vergrößert, Netz und Käfig erhöht, die Körbe, um Streit zu vermeiden, entfernt und der Platz nach den Seiten mit Toren geschlossen werden, damit Kinder und Zuschauer nicht mehr gefährdet sind. Hier sollte nurmehr ein Fußballplatz mit genug Platz auch für 5-6 SpielerInnen pro Team sein. Der ungenutzte Günstreifen am Käfigrand könnte problemlos für die Vergrößerung entfernt werden.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Leider ist eine Vergrößerung aufgrund der Gehrelationen und des Geländeverlaufes nicht möglich.

 


 

Jugendtreff im Park

Die ungenutzte und meist verdreckte Wiese oberhalb der Käfige im Schubertpark wäre unserer Ansicht nach der perfekte Platz für ein Jugendzentrum, das schon lange überfällig ist. Viele andere Bezirke haben mit großem Erfolg solche Zentren eingerichtet und wir sehen nicht ein, warum gerade wir im 18. Bezirk noch keines haben.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Da der Park ein Erholungsgebiet ist und ohnehin kleine Wiesenflächen hat, ist die Errichtung eines Jugendzentrums nicht möglich.



Öffnung des alten Friedhofs

Der versperrte und ungenutzte Friedhof beim Schubertpark, auf dem unseres Wissens nicht mal mehr Leichen liegen, könnte geöffnet werden und als Ruhezone zu einem schönen Ort der Begegnung umgestaltet werden. Sitzgelegenheiten, Tische, Hängematten und vielleicht einen Grillplatz würden wir Jugendlichen dort super finden.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: In dem abgesperrten Friedhofsteil befinden sich 41 historisch bedeutsame Grabdenkmäler, außerdem steht er unter Denkmalschutz. Ein Friedhof ist ein ganz besonderer Ort, der nicht wie ein normaler Park genützt werden soll. Auch die weitere Nutzung soll in pietätvoller und zurückhaltender Weise erfolgen.
 


 

Sperrzeiten im Park

Die Sperrstunde am Abend im Schubertpark ist vor allem am Wochenende sehr störend für uns. Wir wollen einen Platz haben, wo wir unsere Zeit verbringen können. Dafür wäre das Jugendzentrum natürlich toll! Aber auch längere Öffnungszeiten für die Käfige würden uns freuen. Wenn die Käfige zumindest am Wochenende länger benutzbar wären, würden wir uns sehr freuen!

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Wie Ihr wisst, leben direkt am Park zahlreiche Menschen. Der Bezirk steht vor der Aufgabe in seinen Entscheidungen die Interessen unterschiedlicher BezirksbewohnerInnen zu berücksichtigen. Die derzeitigen Öffnungszeiten sind bereits ein Kompromiss im Hinblick auf das Ruhebedürfnis der AnrainerInnen. Wir hoffen sehr, dass Ihr versteht warum der Park am Abend versperrt wird.



Überdachter Bereich im Schubertpark

Im vergangenen Jahr wurde der Fußballbereich im Schubertpark übernetzt, was eine deutliche Verbesserung der Situation bedeutet. Leider haben wir im Schubertpark nach wie vor wenig Raum. Unsere Arbeitsgruppe beantragt daher, dass der überdachte Bereich im Park (Hütte, Salettl) vergrößert und umgebaut wird und hier auch neue und attraktive Sitzgelegenheiten geschaffen werden.

Begründung: Wir zählen zu einer Gruppe von Jugendlichen die den Schubertpark nicht nur bei schönem Wetter, sondern sehr oft auch bei Regenwetter besucht. Daher hat das Salettl für uns eine wichtige Funktion – wir sind draussen und bleiben trocken.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Der Bezirk freut sich, dass das Salettl bei Euch so beliebt ist. Im Augenblick ist der Zustand des Salettl noch durchaus in Ordnung. Der Bezirk verfügt jedes Jahr nur über ein bestimmtes Budget, aus dem er viele Aufgaben finanzieren muss. Ein Neubau des Salettls wäre sehr teuer und wird daher erst dann durchgeführt werden, wenn wirklich Renovierungsbedarf besteht. Wir hoffen Ihr versteht, warum die Neugestaltung im Moment nicht in Angriff genommen wird.
 


 

Bemalung der Steinschwelle

Der Fußballkäfig im Schubertpark ist ein sehr beliebter Treffpunkt für uns Jugendliche. Im Käfig gibt es an der Seite eine durchgehende Steinschwelle die dringend neu gestaltet werden sollte. Wir beantragen, dass die Steinschwelle im Käfig von uns mit Graffiti gestaltet werden kann. Eine Möglichkeit der Umsetzung wäre die Aktion im Rahmen der Jugendbetreuung im Schubertpark durchzuführen. Toll wäre es, wenn hier noch im Sommer 2011, spätestens im nächsten Jahr eine Aktion kommt. Der Bezirk soll für die Genehmigung sorgen und auch die notwendigen Kosten übernehmen. Wir glauben, dass die Jugendbetreuung mit tun würde.

Begründung: Wir verbringen sehr viel Zeit im Schubertpark und würden gerne aktiv an der Gestaltung des Parks mitwirken. Gemeinsam mit der Jugendbetreuung wäre das eine super Sache.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Die Betonschwelle ist derzeit farblich auf die Ballspielbereiche abgestimmt, um einen harmonischen Gesamteindruck zu erzielen. Die Umgestaltung zur Graffiti-Fläche erscheint daher nicht wünschenswert. Außerdem ist die Schwelle aufgrund der geringen Höhe (40 cm) für Graffitis nicht gut geeignet. Der Bezirk hofft, dass Ihr versteht warum Euer Antrag leider nicht umgesetzt werden kann.



Beach Soccer im Park

Der Volleyballplatz im Schubertpark wird eigentlich nicht wirklich genützt. Hängt ein Netz, so ist das rasch kaputt, der Bodenbelag mit den kleinen Steinchen eignet sich auch nicht zum Spielen. Wir beantragen daher, dass der Volleyballplatz in einen Beach-Soccer-Platz umgewandelt werden soll. Es müsste Sand aufgeschüttet werden, die Pfosten des Volleyball Netzes abmontiert und Soccer Tore aufgestellt werden. Der Belag ist überhaupt ein Problem. Wenn der Antrag abgelehnt wird, wäre ein normaler Käfigbelag auch eine erste Verbesserung.

Begründung: Kaum jemand nützt den Volleyball Platz im Moment. Durch die Säulen eignet sich der Platz im Moment auch nicht für andere Sportaktivitäten.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Leider müssen wir Euch in diesem Punkt eine negative Beantwortung Eures Antrags mitteilen. Es gibt aber auch einen guten Grund, warum der Antrag nicht umgesetzt wird. Erfahrungsgemäß werden Beachsoccer- bzw. Beachvolleyball-Plätze weniger benutzt als andere Plätze, außerdem wäre eine erhöhte Staubbelastung der Umgebung damit verbunden. Der Bezirk hofft, dass Ihr verstehen könnt warum der Antrag nicht umgesetzt werden kann.
 


 

Semmelweispark

Wir fordern den Bezirk dazu auf sich für die Rettung des Semmelweisparks stark zu machen und vorhandene Initiativen auch zu unterstützen. Das bedeutet, dass eine Rückwidmung von Bauland in Grünfläche notwendig wäre, was wir auch fordern. Außerdem fordern wir einen Verkaufsstop von Grünflächen im Bezirk an Private und/oder Unternehmer zwischen dem Gebäude der Frauenklinik und der jetzigen Baustelle.

Begründung: Grünflächen sollten unbedingt erhalten werden. Sie sind nicht nur für uns wichtig, sondern auch Lebensraum von vielen Tieren und Pflanzen.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Hier überschneiden sich die Überlegungen beim Mitbestimmungstag gut mit den Überlegungen in der Bezirksvorstehung. Die Rettung des Semmelweisareals ist auch uns ein großes Anliegen, entsprechende Anträge des Bezirks und der Stadt gibt es daher bereits. Euer Interesse an dem Thema bestärkt in dem Bemühen des Bezirks. Wir hoffen, dass sich hier eine gute Lösung findet.



Pötzleinsdorfer Park

Wir beantragen die Käfige, jene in der Nähe des Tierparks, im Pötzleinsdorfer Park zu übernetzen und damit die bestehende Situation deutlich zu verbessern.

Begründung: Im Moment fliegen die Bälle immer wieder aus dem Käfig hinaus und gefährden sowohl die Tiere als auch die anderen Menschen im Schloßpark. Eine Übernetzung des Käfigs würde das Problem auf einfache Weise beheben.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Für eine Übernetzung des Käfigbereiches müsste das Gitter auf der Südseite so gestaltet werden wie auf der Nordseite. Dies würde etwa 20.000 € kosten, was zur Zeit leider nicht finanzierbar ist. Der Bezirk hat jedes Jahr nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung, aus dem er eine Vielzahl an Aufgaben finanzieren muss.

 


 

Hundeverbot im Maria Ebner Eschenbach Park

Wir fordern ein generelle Hundeverbot im Maria Ebner Eschenbach Park im 18. Bezirk. So soll verhindet werden, dass die Hunde einfach auf die Wiese machen.

Begründung: Wir fordern das Verbot, weil es hier drei Schulen gibt und wir die Wiese gerne zum Hinlegen nützen würden und unsere wenige Freizeit auch im Freien verbringen könnten. Vor dem Nachmittagsunterricht reicht die Zeit nicht um in einen anderen Park zu fahren. Wir akzeptieren zwar, dass der Park vor allem für Kleinkinder da ist – obwohl hier drei Schulen für Jugendliche sind – aber fordern auch Rücksicht auf die Interessen und Wünsche von uns Jugendlichen.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Die Verordnung wäre grundsätzlich möglich, die Durchsetzung würde sich jedoch in der Praxis als schwierig erweisen. Wie Ihr wisst werden solche Regeln oft übertreten und es müsste sehr oft kontrolliert werden. Der Bezirk nimmt Euer Anliegen sehr ernst und es wird noch ein klärendes Gespräch über die weitere Vorgangsweise geführt werden.



Bodentrampolin im Türkenschanzpark

Wir beantragen beim Bezirk, dass im Türkenschanzpark direkt in der Nähe der Volleyball Anlage ein Bodentrampolin in den Boden eingelassen wird.

Begründung: Wir kennen diese Bodentrampoline schon aus anderen Parks in verschiedenen Bezirken. In Währing gibt es aber noch keines – jedenfalls nicht im Türkenschanzpark. Das wäre eine super Bereicherung.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Der Bezirk möchte sich für Euren Antrag bedanken. Die Errichtung eines Bodentrampolin wäre hier zwar möglich, es ist aber zu befürchten, dass die Erhaltungskosten dafür sehr hoch wären. Im Augenblick wird daher kein Bodentrampolin errichtet werden.
 


 

Fußballtore im Währinger Park

Wir beantragen, dass im Währinger Park Fußballtore aufgestellt werden. Unser Antrag wären zwei Fußball Tore aus Metall mit Netzgittern. Im Währinger Park gibt es keine Fußball Tore, das macht das Spielen schwierig.

Begründung: Im Währinger Park gibt es keine Fußball Tore, das macht das Spielen schwierig.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Wir freuen uns sehr, Euch hier eine positive Antwort geben zu können. Bereits im nächsten Frühjahr können hier 2 Rahmentore aufgestellt werden. Wir hoffen, dass Ihr damit noch mehr Freude beim Fußballspielen haben werdet.



Trinkbrunnen am Aumannplatz

Wir beantragen die Möglichkeiten der Errichtung eines Trinkbrunnens am Aumannplatz eingehend prüfen zu lassen. Wenn die Möglichkeiten gegeben sind, beantragen wir auch das Aufstellen des Trinkbrunnens.

Begründung: Gerade in den Sommermonaten ist es in den Straßenbahnen oft sehr heiss. Deshalb wäre es gut direkt am Aumannplatz in der Nähe der Station einen Trinkbrunnen aufstellen zu lassen.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Euer Antrag ist sehr gut nachvollziehbar und der Bezirk hat veranlasst, dass das vorhandene Angebot überprüft wird. Am Aumannplatz gibt es im Bereich des Norbert-Liebermann-Parkes (gegenüber Währinger Straße 147) bereits einen Trinkbrunnen. Bitte benützt diesen Trinkbrunnen, ein zweiter Brunnen macht hier keinen Sinn!
 


 

Verkehrssicherheit

Wir beantragen, dass die Kennzeichnung des Übergangs an der Ecke Währinger Straße und Köhlergasse deutlich verbessert werden soll. Als Möglichkeit sehen wir z.B. "Ohrwascherln" beim Gehsteig oder noch besser einige Bodenschwellen.

Begründung: Hier findet sich zwar ein Zebrastreifen, dennoch fahren die Autos hier viel zu schnell.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Auch hier wurde Euer Antrag an die zuständige Magistratsabteilung weitergeleitet und sehr genau geprüft. Obwohl der Schutzweg trotz Beobachtungen der zuständigen Magistratsabteilungen als sehr sicher einzustufen ist, wird die Errichtung von Bodenschwellen überprüft werden. Bodenschwellen sind eine Möglichkeit, damit Autos direkt beim Zebrastreifen die Fahrgeschwindigkeit einschränken und besser auf FußgängerInnen achten.


Wir beantragen eine Erneuerung/Verbesserung der Markierung am Zebrastreifen in der Gentzgasse zwischen Aumannplatz und Cafe Aumann. Eventuell sollte hier eine Bodenschwelle angebracht werden, in jedem Fall der Streifen gut sichtbar sein.

Begründung: Derzeit besteht hier sehr goße Gefahr für FußgängerInnen, insbesondere für Schulkinder, durch Autos und Straßenbahn. Zudem ist die Kreuzung sehr unübersichtlich gestaltet, da die Autos aus unterschiedlichen Richtungen kommen können.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Der Bezirk freut sich Euch mitteilen zu können, dass die Errichtung der Schwelle beim Zebrastreifen bereits umgesetzt wurde. Die Schwelle führt dazu, dass die Autofahrer/-innen die Fahrgeschwindigkeit deutlich reduzieren müssen. Der Bezirk hofft, dass sich dadurch die Situation verbessert.


Wir fordern den Bezirk dazu auf sich mit einer Verbesserung der Verkehrssituation an der Kreuzung Lacknergasse und Kreuzgasse auseinander zu setzen und hier konstruktiv nach Möglichkeiten der Verbesserung für FußgängerInnen zu suchen.

Begründung: Die derzeitige Situation ist ein Problem und aus unserer Sicht gefährlich, da die Autos hier zu schnell fahren. Gerade hier wäre es wichtig eine gute Lösung zu finden, da die Sicherheit der FußgängerInnen gefährdet ist.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Der Bezirk weiss um die Problematik an dieser Stelle und möchte sich für Euren Hinweis bedanken. An der Kreuzung wurden zur Erhöhung der Verkehrssicherheit Gehsteigvorziehungen errichtet. Weitere Verbesserungsmaßnahmen sind durch die vorhandenen Anlagen der Straßenbahn nur sehr eingeschränkt möglich. Einzige Möglichkeit zur weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit wäre die Errichtung einer Ampelanlage. Aufgrund der vorliegenden Beobachtungen, dass in der Zeit von 1.1.2006 bis 31.5.2011 an dieser Kreuzung kein Verkehrsunfall registriert wurde, sind die sehr hohen Kosten die eine Ampelanlagenerrichtung mit sich bringt, nicht gerechtfertigt. Der Bezirk hofft, dass mit der gesetzten Maßnahme die Sicherheit erhöht werden kann.


Wir beantragen einen durchgehenden Radweg von Gerthof hinauf nach Pötzleinsdorf. Wir beantragen, dass sich der Bezirk mit den zuständigen Stellen/Abteilungen der Stadt Wien in Verbindung setzt und Möglichkeiten einer Umsetzung bzw. den Zeitrahmen überprüfen lässt.

Begründung: Die Maßnahme dient der Verbesserung der Situation von RadfahrerInnen. Im Moment ist die Situation für RadfahrererInnen durch Straßenbahn und zahlreiche Autos sehr gefährlich, sie finden kaum Platz auf der Fahrbahn. Ausweichmöglichkeiten bestehen eigentlich nur über den Schafberg, was ein großer Umweg ist.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Der Bezirk hat keine Möglichkeit auf eigene Initiative hin Radwege zu errichten. Die Radwege im Bezirk werden von der zuständigen Magistratsabteilung der Stadt Wien, das ist die MA46 geplant und festgelegt. Der Bezirk hat den Antrag an die zuständige Magsitratsabteilung weiter geleitet. Die Radwege werden von der MA 46 in Abhängigkeit des festgelegten höheren Radwegenetzes von Wien geplant und errichtet. Da die Verbindung im höheren Radwegenetz nicht ausgewiesen ist, ist mit einer Umsetzung in absehbarer Zeit leider nicht zu rechnen.



Jugendcafe

Wir beantragen, dass in Währing endlich ein Jugendcafe eingerichtet werden soll. Als Vorbilder können die Jugendcafes Roter Kakadu im 8. Bezirk oder das Cult.Cafe im 7. Bezirk dienen. So ein Jugendcafe wäre gerade im 18. Bezirk wichtig, weil hier sehr viele Jugendliche wohnen, aber kein solches Angebot vorhanden ist. Wichtig ist, dass man hier nicht unbedingt etwas konsumieren muss und trotzdem gerne gesehen ist.

Begründung: Das Jugendcafe wäre ein super guter Treffpunkt für Jugendliche, wir könnten dort unsere Nachmittags Pausen verbringen und auch mal Feste feiern, ohne Miete zahlen zu müssen.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Es wurden bereits mehrere Anträge auf Errichtung eines Jugendcafes im Bezirk gestellt, diese wurden jedoch leider alle abgelehnt. In näherer Zukunft ist die Errichtung eines Jugendcafes im Bezirks also nicht vorgesehen.
 


 

Legale Graffiti Flächen

Wir beantragen, dass im Türkenschanzpark eine legale Graffiti Fläche aufgestellt/geschaffen wird. Am Besten geeignet wäre die Wand direkt am Eingang in der Nähe der großen Liegefläche.
Wir beantragen, dass die Nützung der Währinger Gürtelbögen für legale Sprayaktivitäten im Rahmen der Aktion Wiener Wand (siehe Donaukanal) geprüft und die Möglichkeit geschaffen wird.
Sollten beide Anträge negativ bearbeitet werden, beantragen wir, dass der Bezirk Ausschau nach alternativen geeigneten Flächen hält und diese zugänglich macht.

Begründung: Graffiti ist eine anerkannte Kunstform, durch die sich gerade für jüngere Menschen tolle Ausdrucksformen eröffnen. Leider finden sich im öffentlichen Raum nur sehr wenig gewidmete Bereiche. Künstlerischer Ausdruck führt hier sehr leicht zu Kriminalisierung der KünstlerInnen.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Der Bezirk hat Euren Antrag aufgegriffen und nach Umsetzungsmöglichkeiten gesucht. Im Türkenschanzpark ist eine Graffiti Fläche aufgrund des Denkmalschutzes nicht möglich. Der Bezirk hat auch die Möglchkeit einer Graffiti Fläche an der Rückwand der Remise des Währinger Gürtelbogens prüfen lassen. Hier müssen wir euch mitteilen, dass auch diese Stelle vom Bundesdenkmalamt abgelehnt. wurde Wie ihr seht, ist es trotz der Bemühungen des Bezirks nicht einfach eine geeignete Fläche zu finden.



Musikevent

Wir beantragen, dass im Sommer 2012 ein Musikevent für Jugendliche mit DJs im Türkenschanzpark stattfindet.

Begründung: In Währing wären mehr und coole Feste für Jugendliche im Sommer super!

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Der Bezirk freut sich Euch wissen zu lassen, dass ein solches Musikevent bereits im heurigen Sommer im Währinger Park stattfand und auch für nächstes Jahr vorgesehen ist. Im Sommer wird’s die Informationen für das Event geben. Der Bezirk hofft, dass er damit Euren Geschmack trifft und Ihr recht zahlreich mit dabei seid!

 


 

Sauberkeit und Umweltschutz

Wir beantragen, dass der 18. Bezirk eine Initiative im Bereich Umweltschutz startet und auf mehreren öffentlichen Plätzen im Park "Recycle-Mistkübel" aufstellen lässt, die zur Trennung des Mülls einladen (Glas, Papier, Kunststoff, etc). Als geeignete Standorte schlagen wir den Türkenschanzpark und den Maria Ebner Eschenbach Park vor.

Begründung: Die Umsetzung des Antrages begründet sich auf folgender Überlegung: Wir kennen diese Mülltonnen von unterschiedlichen Bahnhofstation und finden sie einen guten Ansatz. Nach unserer Einschätzung wird generell zu wenig Müll getrennt und damit recycled. Es wäre gut, wenn der Bezirk hier eine Initiative setzt, die Rolle eines Vorreiters übernimmt und seine BewohnerInnen zum Mülltrennen motiviert.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Der 18. Bezirk hat den Antrag und die Notwendigkeit/den Bedarf durch die zuständige Magistratsabteilung genau überprüfen lassen. Es zeigt sich, dass sich unmittelbar vor den Ausgängen der genannten Parkanlagen bereits zahlreiche Sammelinseln befinden: Eine Sammelstelle steht direkt beim Ebner-Eschenbach-Park (Schulgasse vor 81 Ecke Klostergasse). Beim Türkenschanzpark befinden sich gleich mehrere Sammelstellen (Hasenauerstraße gegenüber von Nr. 43, Hasenauerstraße vor Nr.56, Hasenauerstraße vor Nr.77). Wir freuen uns über Euer Interesse an dem Thema. Bitte benützt die vorhandenen Sammelinseln. Die Errichtung weiterer Sammelinseln innerhalb der Parkanlagen ist nicht vorgesehen.