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Anträge an die Bezirksvorstehung 2015 / 2016

Auf dieser Seite findest du alle Anträge aus dem Mitbestimmungstag im Dezember 2015. Im Anschluss an die Antwortrunde Anfang April 2016 hast du nun auch hier die Möglichkeit, einen Einblick in die Bearbeitung der Anträge durch den Bezirk und die daraus resultierenden Umsetzungsmöglichkeiten des Bezirks zu gewinnen.
 


 

Grafitti-Projekt im Maria-Ebner-Eschenbach-Park

Im Maria-Ebner-Eschenbach-Park gibt es immer wieder Konflikte zwischen den unterschiedlichen Schulen. Deshalb wollen wir ein gemeinsames Projekt zwischen den Schulen starten. Um uns besser kennenzulernen möchten wir gemeinsam Graffiti-Wände gestalten.

Es wäre toll wenn wir:

  • eine Hauswand beim Park
  • die Hütte hinter der Mittelschule
  • eine große Stellwand/Plakatwand
  • den Boden

gemeinsam mit Profis besprayen dürfen. Wir bitten den Bezirk, sich diese Möglichkeit anzusehen und mit Menschen zu reden, die so ein Projekt organisieren können.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Die absolut positive Antwort ist, dass der Bezirk sehr großes Interesse daran hat das vorgeschlagene Graffiti Projekt möglichst rasch zu realisieren. Wir möchten euch an dieser Stelle über den aktuellen Stand zu informieren:

Zum Thema des Graffiti Projekts gab es eine sehr, sehr spannende Themeninsel bei der Antwortrunde. Die Bezirksvorstehung hat dabei informiert, dass die Begietsbetreuung ein Graffiti Projekt plant, bei dem auch Jugendliche teilnehmen können. Es wurde auch der Vorschlag der Wand des Gebäudes der Wiener Netze Ecke Klostergasse und Schulgasse und damit direkt beim Maria Ebner Eschenbach Park als möglicher Ort vorgestellt.

In der Diskussionsinsel hat sich gezeigt, dass es den Jugendlichen besonders wichtig ist auch an der Entstehung des Motivs und der Einbindung über ihre Schulen ein großes Anliegen ist. Auch haben sie betont, dass der Gedanke des Austausch zwischen den Schulen und der Teilnahme von Jugendlichen des Jugendtreffs im Bezirk wichtig nicht in Vergessenheit geraten sollte. Leider ist es bis heute nicht gelungen eine endgültige Zusage der "Wiener Netze" zu bekommen. Sobald die Zusage der Wiener Netze in der Bezirksvorstehung einlagt wird das Projekt rasch starten. Ihr bekommt dann alle Informationen und die Einladung zur Teilnahme am Projekt über eure Schule zugeschickt. Sollte die große Fläche wirklich nicht möglich sein wird der Bezirk sehr intensiv nach einem anderen geeigneten Ort suchen. Wir halten euch jedenfalls am Laufenden wann das Projekt startet.



Käfig im Maria-Ebner-Eschenbach-Park

Wir haben einen Vorschlag zur Verbesserung des Bodenbelags im Käfig des Maria-Ebner-Eschenbach-Parks. Der Bodenbelag ist sehr hart und weil es bereits viele Verletzungen gegeben hat, wünschen wir uns einen weicheren roten Bodenbelag wie bei vielen anderen Parks. Wir wünschen uns auch, dass die Fläche des Bodenbelags begradigt wird. Er ist nämlich sehr schief.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Zu dem Thema hat es bei der großen Antwortrunde eine Diskussionsinsel gegeben, bei der Jugendliche das Thema gemeinsam mit VertreterInnen des Bezirks genau besprochen haben. Der Bodenbelag im Maria Ebner Eschenbach Park wurde erst vor kurzem erneuert. Der von euch gewünschte Belag ist sehr kostenintensiv und der Bezirk kann die Mittel im Moment nicht aufbringen. Das löst natürlich nicht euer Problem. Daher wurde gemeinsam mit den Jugendlichen besprochen, dass der Bezirk die Möglichkeit prüft den Bodenbelag auszubessern, Unebenheiten zu begradigen und damit zu einer Verbesserung beizutragen. Das ist ein erster Schritt um den Käfig attraktiver zu machen. Leider musste die Bezirksvorstehung feststellen, dass der Umbau des Käfigs im Maria Ebner Eschenbach Park vor wenigen Jahren wahrscheinlich nicht ordnungsgemäß erfolgt ist. Die Begradigung des Bodens auf eine Ebene wäre mit 70.000,- sehr kostenintensiv. Der Bezirk muss prüfen wer die Verantwortung dafür trägt und die Kostenfrage klären. Kurzfristig können leider nur Unebenheiten im Bodenbelag ausgebessert werden. Ein größerer Umbau benötigt jedenfalls noch Zeit.
 


  Verbesserungen im Maria-Ebner-Eschenbach-Park

Wir haben in der Gruppe viel über den Maria Ebner Eschenbach Park diskutiert. Es wurde festgestellt, dass die Sauberkeit im Park ein wichtiges Thema ist. Leider sind hier oft viele Obdachlose und es liegt auch oft Hundekot herum. Unser Vorschlag: ein paar Wellenbänke im Park wären eine gute Lösung, weil sie Obdachlosen nicht zu sehr anziehen würden. Außerdem sollen auch mehr Kontrollen von Hundebesitzern sein. Beim Käfig im Park ist das Netz leider schon sehr löchrig. Das Netz soll schnell repariert und auch rasch vor dem Frühling wieder aufgehängt werden.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Danke für euer tolles Engagement eure Ideen einzubringen. In euren Verbesserungsvorschlägen sind ja ganz unterschiedliche Themen versteckt.

Positive Neuigkeiten gibt es zum Netz des Ballspielbereichs im Park. Das Netz wurde bereits repariert und hängt wieder. Wir hoffen es verbessert den Käfig und eure Spielmöglichkeit.

Zum Thema der Nutzung des Parks durch Obdachlose: Die Bezirksvorstehung Währing hat mit dem Team vom Jugendtreff MOLLYS und FAIR PLAY Rücksprache gehalten. Ihr habt Recht, im Ebner Eschenbach Park sind immer wieder Obdachlose, die hier vor allem tagsüber ihre Zeit verbringen. Uns ist es aber wichtig, dass der Park von möglichst vielen und unterschiedlichen Menschen genutzt werden kann. Wohnungslosigkeit darf aus unserer Sicht kein Grund sein, warum man öffentlichen Raum nicht gleichberechtigt nutzen kann. Ganz im Gegenteil: wir glauben dass Gespräche und Austausch dazu führt Vorbehalte gegeneinander abzubauen. Bei Festen im Park haben viele Teenies und Jugendliche Austausch mit der Gruppe gehabt und bemerkt, dass viele Vorstellungen über Wohnungslosigkeit in der Form gar nicht zutreffen. Der Bezirk möchte auch weiterhin Möglichkeiten des Austausches zwischen unterschiedlichen ParknutzerInnen schaffen.

Ganz unabhängig davon stellt sich die Frage neuer und attraktiver Sitzmöglichkeiten wie moderner Wellenbänke im Eschenbach Park. Im heurigen Jahr werden auf Idee des Jugendparlaments Wellenbänke im Türkenschanzpark aufgestellt. Wenn es sich finanziell ausgeht könnten im nächsten Jahr vielleicht auch welche im Maria Ebner Eschenbach Park errichtet werden können.

Das Thema Hundekot im Park stellt sich immer wieder. Grundsätzlich ist die Situation besser als noch vor wenigen Jahren. Der Bezirk bemüht sich gemeinsam mit der MA42 weiterhin gute Lösungen des Problems zu erarbeiten.


Sauberkeit im Maria-Ebner-Eschenbach-Park

In den Wiesen im Maria-Ebner-Eschenbach-Park befindet sich sehr oft Hundekot. Wir wünschen uns, dass dieser entfernt wird und die Waste Watchers hier mehr kontrollieren, damit Kinder und Jugendliche hier sorgenfrei spielen können.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Waste Watcher sind immer wieder im Maria Ebner Eschenbach Park unterwegs. Wir haben dem Team den Auftrag gegeben auch in Zukunft ein besonderes Augenmerk auf den Park zu werfen.
 


 

Überdachung der Bänke GWIKU Haizingergasse

Wir bedanken uns sehr für die Sitzbänke vor der Haizingergasse.

Wir würden uns jedoch wünschen, dass wir auch bei Schlechtwetter draußen sitzen können und das könnte durch eine Überdachung der Sitzbänke ermöglicht werden. Die Idee gab es letztes Jahr auch schon und wir möchten daran erinnern.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Das Thema wurde – wie ihr richtig sagt – auch im Vorjahr schon eingebracht. Nachdem für uns dazu noch einige Punkte ungeklärt sind und leider niemand von den AntragsstellerInnen beim 2. Termin des Jugendparlaments war, laden wir euch dazu ein mit der Bezirksvorstehung Währing Kontakt aufzunehmen. Ihr könnt die Bezirksvorstehung unter post@bv18.wien.gv.at erreichen. Wir würden uns über Austausch mit euch freuen.



Sitz- und Liegemöbel im Türkenschanzpark

Wir wünschen uns von der Bezirksvorstehung moderne/attraktive Sitz- und Liegemöglichkeiten (z.B. Enzis im Museumsquartier) im Türkenschanzpark, damit er für junge Leute noch attraktiver wird. Die Holzbänke sind schon Ok, aber besondere Sitzmöglichkeiten wären eine tolle Sache für den Park.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Auch hier hat es bei der Antwortrunde eine sehr spannende Diskussionsinsel mit viel Austausch gegeben. Ganz grundsätzlich findet der Bezirk die Idee wirklich gut und wird sie auch umsetzen. Bei der Themeninsel wurde besprochen, dass Wellenbänke eine gute Lösung wären. Sie sollen auf den Liegeflächen aus Naturmaterialien (Holz) gestaltet sein und auch einer größeren Gruppe Liegemöglichkeiten bieten. Optimal wäre es, wenn die Wellenbank auf der Wiese aufgestellt werden kann, mit einem Metallrahmen versehen wird aber keine Asphaltierung des Bodens erforderlich ist. Jugendliche die an der Diskussionsinsel teilgenommen haben betonen, dass durchaus mehrere Sitzmöglichkeiten im Park aufgestellt werden könnten. Ein möglicher Ort wäre aus ihrer Sicht im oberen Bereich des Parks, allerdings nicht zu nahe beim Spielplatz.

Der Bezirk möchte die Aufstellung in nächster Zeit realisieren und würde sich freuen, wenn ihr auch an der konkreten Planung mitwirken würdet. Sobald es so weit ist wird euch der Bezirk informieren. Wenn ihr schon zuvor Fragen und Rückmeldungen habt erreicht ihr Bezirksvorsteherin Silvia Nossek unter post@bv18.wien.gv.at.

 


 

Verkehrssicherheit Alseggerstraße/Ferrogasse

Das Problem ist auch letztes Jahr vorgestellt worden, aber es gibt bis jetzt leider noch keine Antwort oder Lösung. Wir wünschen uns einen Zebrastreifen oder eine andere gute Lösung bei der Ecke Alseggerstraße/Ferrogasse, da hier schon oft Kinder fast angefahren worden sind und die Sicherheit fehlt. Wenn ein Zebrastreifen zu "wuchtig" ist, findet sich vielleicht eine andere gute Lösung.

Wir brauchen ein verkehrsberuhigendes Signal (z.B. Zebrastreifen oder Schilder und Bodenschwelle) vor der NMS Alseggerstraße und zwar in der Alseggerstraße und in der Ferrogasse. Wir hoffen auf eine positive Rückmeldung.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Ein wirklich problematischer Bereich den ihr hier ansprecht. Nachdem hier leider kein Zebrastreifen möglich ist, hat der Bezirk nach einer anderen guten Lösung die mehr Sicherheit schafft gesucht und gefunden. Es werden nun die Gehsteige im Kreuzungsbereich im Herbst vorgezogen, damit man die Straße besser einsehen kann und sie sicherer queren kann.



Verbesserte Ampelintervalle

Es gibt in Wien doch jemanden der für Fußgänger zuständig ist.
Wir haben eine Idee für die Ampelintervalle bei den Fußgängerampeln an den Kreuzungen Genzgasse/Martinstraße und Währingerstraße/Martinstraße. Die Grünintervalle sollten so verlängert bzw. geschaltet werden, dass genügend Zeit zur Überquerung beider Straßen in einem Zug vorhanden ist.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Eine wirklich gute Idee, die bei genauem Hinsehen aber nur sehr schwer bis nicht umsetzbar ist. Der Bereich wird ja von ganz unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichem Geh-Tempo genützt. Das Problem ist, dass es keinen einheitlichen Wert für die Gehgeschwindigkeit gibt, nach dem eine solche Ampelregelung ausgerichtet sein könnte. Der Bezirk bemüht sich aber eine Lösung zu finden, damit man ohne Pause sowohl die Währingerstraße als aus die Martinstraße überqueren kann. Hier gibt es Gespräche mit der zuständigen Magistratsabteilung der Stadt Wien.
 


 

Zebrastreifen Gentzgasse/Köhlergasse

Unser ausgewähltes Anliegen ist, dass ein Zebrastreifen an der Ecke Gentzgasse/Köhlergasse angebracht wird, da sich dort eine Volksschule befindet und viele Kinder diese Straße überqueren müssen.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Ein Zebrastreifen ist wegen der Straßenbahn in diesem Bereich leider nicht möglich. Die wichtige Hintergrundinformation dazu ist, dass Straßenbahnen Zebrastreifen nicht einhalten müssen. Der Zebrstreifen würde daher Sicherheit vermitteln, die real nicht vorhanden ist. Wir haben aber bereits eine mobile Tempokontrolle in dem Bereich aufgestellt.



Bäume in der Alseggerstraße wieder planzen

In der Alseggerstraße wurden einige Bäume gefällt, die teilweise noch immer nicht nachgepflanzt wurden. Wir würden gerne wissen, warum das so ist und wünschen uns, dass alle freien und für Bäume vorgesehenen Stellen wieder mit Bäumen versehen werden.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Wir freuen uns, dass die Grünflächen bzw. Bepflanzung des Straßenbereichs auch für euch ein wichtiges Thema ist. Die gute Nachricht ist, dass hier schon sehr bald – also noch in diesem Jahr – wieder neue Bäume gepflanzt werden. Zu Beginn sind sie natürlich noch klein, aber sie werden ja wachsen.
 


 

Behinderungen der Straßenbahn durch Autos

Die Straßenbahnlinien 40 und 41 werden auf der Gentzgasse zwischen dem Aumannplatz und der Pfarre Weinhaus oft von parkenden Autos behindert bzw. aufgehalten. Wir würden Sie bitten die Parkplatzsituation zu verbessern (z.B. die Parkplätze besser zu kennzeichnen). Im Moment stehen die Autos oft in der Schienenspur und es kommt zu einem Rückstau der Straßenbahnen.

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Wir pflichten euch bei: die bestehende Regelung verursacht tatsächlich immer wieder Probleme. Die regulären Fahrzeiten der Straßenbahnlinien können sehr oft nicht eingehalten werden. Der Bezirk hat sich dazu entschieden die Kurzparkzone bei der Köhlergasse die zu vielen Problemen geführt hat aufzulassen. Wir hoffen, dass dieser Schritt möglichst rasch zu einer Verbesserung beiträgt.



Beleuchtung in der Michaeler- und Lacknergasse

Wir beantragen mehr Beleuchtung und eine Überprüfung in der Michaelergasse und der Lacknergasse.

Mehr Beleuchtung brauchen wir aus mehren Gründen:

  • mehr Sicherheit auf den Heimweg von der Schule
  • bessere Sicht an dunklen Stellen im Bezirk
  • mehr Sicherheit vor dem Autoverkehr

Antwort und Umsetzungsmöglichkeit des Bezirks: Es wurde von der zuständigen Magistratsabteilung nachgemessen, aber keine problematischen Bereiche gefunden. Die Bezirksvorsteherin bitte euch wenn euch jetzt noch immer Stellen auffallen die zu dunkel sind ihr diese mit genauer Angabe der Straße und Hausnummer zu mailen. Sie wird sich dass dann noch einmal selber anschauen und gegebenenfalls die Magistratsabteilung mit Verbesserungen beauftragen. Ihr könnt die Bezirksvorstehung unter post@bv18.wien.gv.at erreichen.