Anträge/Projektideen und die Bearbeitung durch den Bezirk - 2017/2018

Hier finden sich alle Anliegen die beim Antragstreffen des Jugendparlaments Hietzing vorgestellt wurden und die Antworten der Bezirkspolitik.

Wenn Du Dich für Deine Anliegen, Wünschen, Anregungen und Vorschläge für Hietzing einsetzen möchtest, dann musst Du nicht bis zum nächsten Jugendparlament warten! Frau Bezirksvorsteherin Kobald und die Bezirksrät/-innen aus Hietzing haben regelmäßige Sprechstunden bei denen Du gerne vorbei kommen kannst! Alle Informationen dazu findest Du im Internet unter  www.wien.gv.at/bezirke/hietzing 

Die Anträge und Projektideen aus dem Jugendparlament Hietzing 2017/2018 werden in normaler Schrift und die Antworten bzgl. Umsetzungsmöglichkeiten des 13. Wiener Gemeindebezirks in kursiver Schrift unten aufgelistet. Wir hoffen damit möglichst gut nachvollziehbar zu machen, welche der Anträge umgesetzt werden können und welche Anträge leider negativ bearbeitet wurden.



Parkanlagen

Wellenbänke am Küniglberg

Wir sind wirklich gerne in unserer Freizeit am Küniglberg und am Roten Berg in Hietzing. Wir haben die Idee, dass auch am Küniglberg Wellenbänke aufgestellt werden sollen. Wir finden die ziemlich gut. Ein guter Standort wäre bei der kleinen Wiese links beim Sportplatz. Die Wiese ist nicht so groß aber die Bänke würden hier gut hin passen.

Nach Überprüfung durch die MA 42/Wiener Stadtgärten hat sich gezeigt, dass die Wiese zwischen Spielplatz und Kleingartenanlage als Standort leider nicht geeignet ist. Ein besserer Standort ist auf der Kuppe, ca. 30m vom westlichen Ende des Spielplatzes entfernt. Die Wellenbänke werden dort errichtet.


Neuer Fussballplatz in Hietzing

Wir hätten im 13. Bezirk gerne noch mehr Fußballplätze, weil die großen, die es bereits gibt gut genutzt werden und oft besetzt sind. Es wäre für uns auch schon toll, wenn wir die Plätze von Schulen oder Vereinen mitbenützen könnten, da wir gerne Fußball spielen. Wir fänden das eine echt gute Sache, weil wir jetzt ja schon sehen, wie gut genutzt die Plätze sind und dass die Jugendlichen gerne dort spielen.

In den großen Parkanlagen des Bezirkes bestehen weitestmöglich Flächen für Ballspiel, wie zum Beispiel am Küniglberg, im Napoleonwald, im Versorgungsheimpark, im Hackinger Schlosspark, am Furtwänglerplatz, im Hügelpark oder am Roten Berg. Neben den Ballspielflächen in den Parkanlagen der MA 42/Wiener Stadtgärten gibt es Ballspielmöglichkeiten im Hörndlwald oder in der Adolf-Lorenz-Gasse. Auch gibt es die Möglichkeit über Sportvereine Fußball zu spielen. Leider können nicht in allen Parkanlagen Fußballplätze errichtet werden, weil nicht alle dafür geeignet sind. Zum Beispiel sind sie zu klein, zu nahe bei den Anrainern oder auch die Geländeform lässt es nicht zu. Für die Mehrfachnutzung von Schulsportflächen kann mit der Projektkoordinationsstelle für Mehrfach- und Zwischennutzung in der MA 18/ Stadtentwicklung und Stadtplanung (Tel.: 01/4000-8018) Kontakt aufgenommen werden.



Neuer Bodenbelag am Roten Berg

Bis vor kurzem war der Fußballplatz am Roten Berg unter uns Jugendlichen sehr beliebt. Der Fußballrasen ist aber seit einiger Zeit unspielbar. Unsere Einschätzung haben auch viele andere Jugendliche. Hier soll der Bezirk sehr dringend eine Verbesserung machen. Aus unserer Sicht wäre entweder eine künstliche Oberfläche oder aber eine Renovierung und Begradigung mit einer Neubepflanzung eine gute Möglichkeit.

Nach Rücksprache mit der MA42/Wiener Stadtgärten können wir folgendes mitteilen: Bei der Ballspielfläche am Roten Berg handelt es sich um eine Naturfläche, die unbeschränkt zugängig ist. Um einen Fußballrasen zu erhalten müsste der Platz regelmäßig gesperrt werden, damit sich der Rasen erholen kann. Dies steht aber im Widerspruch zu einem unbeschränkten Zugang zum Ballspielbereich. Eine künstliche Oberfläche, wie zum Beispiel ein Gummigranulatboden, entspricht nicht den rechtlichen Vorgaben des bestehenden Landschaftsschutzgebietes. Im Zuge der regelmäßigen Pflegearbeiten durch die MA 42/Wiener Stadtgärten am Roten Berg werden durch die Gärtner*innen Löcher aufgefüllt.


Überdachte Sitzmöglichkeiten am Roten Berg

Wir sind oft am Roten Berg unterwegs und besonders gerne bei den Wellenbänken. Wenn es allerdings regnet, gibt es keinen Ort für uns zum Unterstellen. Deswegen wünschen wir uns, dass ein paar Bänke am Roten Berg überdacht werden (es müssen nicht die Wellenbänke sein, sondern es kann auch ein schlichtes Holzdach sein, unter das wir uns stellen können).

Die MA 42/Wiener Stadtgärten teilt euch mit, dass sich am Roten Berg ein Salettl mit Dach befindet. Dieses ist rund 50m von den Wellenbänken entfernt und bietet bei einem plötzlichen Regenguss Schutz.


Fussballtore für den Streckerpark

Wir wünschen uns Fußballtore im Streckerpark. Wir wissen, dass es diesen Antrag im Jugendparlament schon mehrmals gegeben hat. Bisher hat sich aber nichts getan und uns ist dieses Thema sehr wichtig, weil wir sehr viel Zeit dort verbringen. So wie es jetzt dort ist, ist es uns nicht gut möglich, Fußball zu spielen. Deswegen bringen wir diesen Antrag noch einmal ein.

Wir wissen dass es diesen Antrag nicht das erste Mal gibt, aber wir wollen nochmal einbringen das wir wirklich gerne Tore im Streckerpark hätten mangels Fußballkäfigen in der Umgebung.

Dieser Wunsch wurde bereits von der MA 42/Wiener Stadtgärten überprüft. Für die Errichtung einer Ballspielfläche im Park könnte die Freifläche westlich des bestehenden großen Klettergerätes nach Verlegung der dort befindlichen Korbschaukel in den östlichen Parkteil genützt werden. Da ein hoher Ballspielkäfig optisch nicht in den Park hineinpasst, wäre ein Kleinplatz mit Bande, Gummigranulatboden und Minitore (Größe eines Eishockeytores) möglich. Für einen derartigen Ballspielplatz wäre mit Kosten in Höhe von knapp 50.000,-- EUR zu rechnen. Leider lassen diese Kosten und die Bedenken der Anrainer/innen eine Umsetzung derzeit nicht zu.


Aufwertung Grünfläche am Hackinger Kai

Es gibt einen kleinen Park, wir haben ihn Glasbrückenpark getauft, neben der Brücke, wenn man aus der U-Bahnstation Hütteldorf kommt. Dieser Park ist leider sehr langweilig, es stehen nur 2 Bänke dort aber sonst kann man ihn eigentlich nicht nützen, obwohl es genügend Platz gäbe um diesen Park attraktiver zu machen. Wir hätten gerne, dass in diesen Park, zum Beispiel Sportgeräte gestellt werden oder auch Wellenbänke, so dass man im Sommer nach der Schule dort abhängen kann.

Der Franz-Schimon-Park ist ein stark frequentierter Durchgangspark. Aktuell läuft gerade eine Überprüfung, die eine mögliche Verbesserung des Parks vorsieht.


Verbesserungen beim Skate-Park Auhof

Die privat gebauten Rampen im Auhof sind kaputt und deshalb gibt es momentan zu wenig Rampen und Obstacles. Wir würden uns gerne gemeinsam mit der Bezirksvorstehung überlegen wie wir den Skatepark wieder attraktiver machen können als Skatepark.

Streetwork Hietzing teilt euch folgendes mit: Eine neue Ramp/Obstacle für den Skatepark ist fix und wird vom Bezirk finanziert. Streetwork Hietzing lädt die Nutzer*innen der Anlage und Interessierte zur Partizipation ein. Projektstart ist Anfang April. Der ausgearbeitete Wunsch soll bis spätestens Anfang Mai an die Bezirksvorstehung übergeben werden. Streetwork Hietzing wird im Projektzeitraum mind. einmal wöchentlich vor Ort sein, um Jugendliche an der Teilnahme zu motivieren. Außerdem wird vor Ort eine Infotafel aufgestellt und ein Briefkasten montiert, in welchen Interessierte ihre Wünsche einwerfen können. Unterstützt wird das Projekt vom Skateboard Club Vienna. Die offizielle Einweihung der neuen Rampe/Obstacle könnte im Rahmen eines kleinen Events stattfinden.


Ballkäfig Adolf-Lorenz-Gasse

Im Ballkäfig bei der Adolf-Lorenz Gasse ist mitten am Fußballplatz am Boden eine große Beule im Asphalt. Wegen dieser Beule stolpern wir und verletzen uns sogar und können unser Spiel so nicht spielen. Wir wissen, dass auch dieses Thema schon beim Jugendparlament besprochen wurde. Weil bisher nichts passiert ist fordern wir, dass hier eine Lösung gefunden wird.


Fussballkäfig Elisabethallee

Wir wünschen uns dass der Fußballkäfig in der Elisabethallee repariert wird. Gerade können wir da leider gar nicht spielen, weil der Käfig seit dem Sommer zugesperrt ist. Wir haben erfahren, dass die MA 51 dafür zuständig ist, aber hoffen dass Sie als Bezirksvorstehung trotzdem unser Anliegen dort stark machen können.

Im Juli 2017 musste leider die Anlage aufgrund der bei der Hauptüberprüfung festgestellten Mängel aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Aufgrund der sehr hohen Kosten, die für die Sanierung der Anlage anfallen, muss der Ballspielkäfig leider weiterhin geschlossen bleiben. Wir arbeiten aber an einer Lösung, um euch bald wieder eine Ballspielfläche zur Verfügung zu stellen.



Projektideen

Gratis W-LAN beim Hügelpark

Wir haben erfahren, dass W-Lan immer wieder Thema beim Jugendparlament ist. Wir möchten uns dafür stark machen, dass beim Hügelpark in Hietzing in einer Reichweite von 400m W-Lan ermöglicht wird. Die Begründung ist, dass wir sehr viel Zeit im Park sind, hier unsere Datenvolumen nicht belasten und wir online auch miteinander spielen können. Außerdem glauben wir, dass auch unsere Eltern zufrieden sind, wenn wir mehr Zeit draußen verbringen.

Um den Hügelpark komplett mit W-Lan zu versorgen hat uns die MA 33/Wien leuchtet mitgeteilt, dass umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen ergriffen werden müssen, wie zum Beispiel neue Rohrtrasse, neue Verkabelungen, usw. Die hohen Errichtungs- und zukünftigen Wartungskosten führen dazu, dass momentan kein kompletter W-LAN-Zugang im Park ermöglicht werden kann.


Gratis W-LAN am Roten Berg

Wir beantragen beim Bezirk am Roten Berg eine gut funktionierende Möglichkeit für W-LAN der Stadt Wien zu schaffen. Wir finden hier zwar ein Signal, es funktioniert aber nicht. Der Ort ist für Jugendliche sehr ideal und wenn die Möglichkeit besteht sollte es errichtet werden.

Die SchülerInnen unserer Klasse beantragt bei der Bezirksvorstehung Hietzing, dass am Roten Berg eine W-Lan Anlage der Stadt Wien errichtet wird. Die meisten Schüler/innen verbringen Ihre Freizeit beim Roten Berg. W-Lan würde es noch attraktiver für die Jugendlichen machen dort zu sein.

Die MA 33/Wien leuchtet teilt folgendes mit: Die Errichtung eines W-LAN-Standortes am Roten Berg ist technisch nicht realisierbar, da keine Infrastruktur für Strom, Verrohrung und Internetleitung vorhanden ist.


Graffiti Wand/Graffiti Workshop

Wir möchten beim Bezirk beantragen, dass für Jugendliche die Möglichkeit zu Graffiti geschaffen wird. Eine Möglichkeit wäre eine Wand die entweder immer oder nur eine bestimmte Zeit am Roten Berg steht und auf die gesparayt werden dar. Eine andere Möglichkeit wäre ein Graffiti Workshop von Streetwork Wieden zu dem die 4. Klassen aus dem BG Fichtnergasse aber auch eingeladen werden sollen. Hier könnte der Bezirk die Organisation anregen und wenn notwendig auch das Projekt finanziell fördern.

Wir würden so gerne mal echtes Graffiti an einer Wand ausprobieren und wünschen uns dass es in Hietzing eine Wand geben könnte, zB vielleicht eine mobile Wand im Hügelpark die dann eine Zeit lang dort auch stehen bleibt. Eine gute Sache wäre, wenn uns jemand erklärt wie es funktioniert.

Wir hätten gerne im 13. Bezirk einen Graffiti-Workshop für Jugendliche. Wir würden gerne sprayen und uns kreativ betätigen, allerdings ist das fast überall bei uns im Bezirk verboten. Am besten wäre es am Wienfluss, weil wir uns dort manchmal aufhalten und uns die Location gefallen würde. Der Workshop soll für alle interessierten Jugendlichen des 13. Bezirks sein. Unabhängig vom Workshop wäre es auch cool beim Wienfluss einen Bereich zu haben, bei dem Sprayen erlaubt wäre, damit wir auch selbstständig Graffiti sprayen könnten.

Wir haben für die Bezirksvorstehung Hietzing die Idee eine Graffiti Wand im Bezirk aufstellen zu lassen. Wenn die Wand nicht dauerhaft stehen kann, dann wäre sie für eine bestimmte Zeit eine tolle Idee. Ein möglicher Standort ist zum Beispiel der Hügelpark oder eine andere Parkanlage im Bezirk. Die Wand könnte in regelmäßigen Abständen übersrichen werden, damit wieder ein neues Bild entstehen kann.

Streetwork Hietzing hat sich für euch etwas überlegt: Viermal tauchte der Wunsch nach Graffiti im Bezirk beim Jugendparlament auf. Geplant ist es eine Workshopreihe durchzuführen. Teil 1: Theorie und Geschichte von Graffiti, Rechtslage und Sprayen in Wien, Entwerfen von Skizzen und Schablonen Teil 2 und 3: Workshops im öffentlichen Raum. In zwei unterschiedlichen Parks werden an unterschiedlichen Terminen Workshops angeboten. Gesprayt wir auf großen Holztafeln. Teilnahmeberechtigt sind nur Jugendliche die an Workshop 1 teilgenommen haben.


Selbstverteidigungs-Workshop

Wir möchten beim Bezirk anfragen ob es die Möglichkeit gibt einen Selbstverteidigungs-Workshop zu organisieren. Wir möchten damit erreichen, dass wir uns draußen sicher fühlen und gut mit schwierigen Situationen umgehen können. Vielleicht kann der Bezirk das ja mit Streetwork Hietzing organisieren?

Es wäre cool, wenn es in Hietzing einen Selbstverteidigungs-Kickboxkurs gäbe. Dieser könnte entweder nur für Mädchen aber auch gemischt sein. Da es viel Spaß macht und man sich dann auch sicherer auf der Straße fühlen kann. Streetwork Hietzing kann uns sicher dabei unterstützen, passende Räumlichkeiten zu finden, sowie kennen sie möglicherweise auch Trainer*innen die mit uns trainieren könnten.

Auch dieser Wunsch ist mehrfach aufgetaucht und Streetwork Hietzing hat sich etwas für euch überlegt: Da Selbstverteidigungsworkshops für Mädchen anders konzipiert sind als Selbstverteidigungsworkshops für Jungs ist im Vorfeld zu klären in welchem Rahmen die Workshops durchgeführt werden. Möglich ist es: zwei Workshops für Mädchen als auch Jungs durchzuführen. Dauer der Workshops sind zwei Stunden mit professionellen Trainer*innen. Außerdem wird es einen zusätzlichen Input einer Exekutivbeamt*in zum Thema „Sicherheit und öffentlicher Raum“ und Erklärung des „Notwehrrechts“ geben. Termine, Ort und Teilnehmer*innen müssen im Vorfeld geklärt werden.


Pausenraum für Jugendliche

Wir wünschen uns einen Pausenraum für unsere Freistunden weil wir da nicht immer raus wollen und zB wenn es kälter ist dann in ein Cafe gehen müssen. Wir müssten weniger konsumieren wenn es so einen Raum gibt. Außerdem könnten wir dort auch Workshops veranstalten. Wir würden so gerne mal verschiedene Tanz-Stile mal ausprobieren. Welche Möglichkeiten gibt es, dass der Bezirk uns dabei unterstützt?

Nach Rücksprache mit eurer Schulleitung haben wir erfahren, dass es für Oberstufenschüler im ersten Stock einen Pausenraum gibt. Für Unterstufenschüler ist ein Pausenraum aus rechtlichen Gründen leider nicht möglich. Workshops für verschiedene Tanzstile werden nicht im Rahmen vom Jugendparlament organisiert. Interessierte Jugendliche haben aber die Möglichkeit sich bei Streetwork Hietzing zu melden und eine gemeinsame Projektgruppe zu gründen, um die Organisation und Durchführung zu planen. Vorschlag Streetwork Hietzing: HipHop-Dance Workshop (erste Schritte bis Tanz einstudieren inkl. Videoclip).


Computerworkshop für Jugendliche

Wir hätten im 13. Bezirk gerne einen Computerworkshop oder einen Computerclub, da wir uns sehr für dieses Thema interessieren. Viele Jugendliche haben nicht nur Interesse am Computerspielen, sondern auch am Programmieren, allerdings haben nicht alle einen eigenen Computer. Wir würden gerne gemeinsam mit einer Person, die sich bei diesem Thema auskennt, neue Computersachen lernen (Programmieren). An einem solchen Workshop könnten alle Jugendlichen teilnehmen, die sich ebenfalls fürs Programmieren interessieren. Stattfinden müsste es in einem Raum, wo es PC’s gibt.

Leider haben wir in der Bezirksvorstehung keine geeigneten Räumlichkeiten und keine technische Infrastruktur, um einen Computerworkshop anzubieten. Wir haben uns deshalb mit Microsoft in Verbindung gesetzt und können mitteilen, dass das Unternehmen euch einen exklusiven 3-stündigen Workshop "Einstieg in das Coding mit Minecraft" für 25 Schülerinnen und Schüler anbieten kann. Bei Interesse kann sehr gerne mit dem Büro der Bezirksvorstehung (Tel.: 01/4000-13116) Kontakt aufgenommen werden.


ZUMBA-Workshop für Jugendliche

Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung für alle interessierten Jugendlichen einen ZUMBA Workshop finanziell zu ermöglichen. Aus unserer Sicht bräuchte es dafür die finanzielle Unterstützung des Bezirks und eine Organisation die den Workshop und die TrainerIn koordiniert. Notwendig wäre eine Halle die ähnlich wie ein Turnsaal in der Schule ist. Die Bewerbung könnte in den Schulen passieren. Das Training sollte ungefähr 1x Woche für einen fixen Zeitraum stattfinden.

ZUMBA-Workshops werden nicht im Rahmen vom Jugendparlament organisiert. Interessierte Jugendliche haben aber die Möglichkeit sich bei Streetwork Hietzing zu melden und eine gemeinsame Projektgruppe zu gründen um die Organisation und Durchführung zu planen. Vorschlag Streetwork Hietzing: HipHop-Dance Workshop (erste Schritte bis Tanz einstudieren inkl. Videoclip).


Unterstützung für Schülerzeitung

Seit Ende des letzten Schuljahres (2016/2017) gibt es auch an der Wenzgasse eine Schülerzeitung namens „Der neue Wenz“ Wir möchten bei der Bezirksvorstehung Hietzing anfragen, ob es möglich ist, dass der Bezirk eine Unterstützung/Sponsoring der Schülerzeitung übernimmt und das Engagement der jungen Hietzinger SchülerInnen unterstützt. Unsere Grundidee ist es, dass der Bezirk als Sponsor auftritt und/oder auch Inserate über spannende Veranstaltungen im Bezirk macht. Wir freuen uns auf eine Antwort der Bezirksvorstehung ob die grundsätzlich möglich ist und welche Schritte für eine Verwirklichung notwendig sind.

Da unser Öffentlichkeitsbudget leider sehr limitiert ist, bitten wir euch uns nochmal persönlich zu kontaktieren (Tel.: 01/4000-13116). Vielleicht fällt uns gemeinsam eine Idee ein, wie wir euch dennoch unterstützen können.


Sommerfest für Jugendliche

Unsere zweite Idee ist, dass wir gerne eine Veranstaltung für Jugendliche hätten. Cool wäre es wenn es eine Bühne gebe wo es möglich wäre, zu tanzen oder zu singen. Das ganze soll ein Event, im Juni stattfinden, ein Schulschlussfest. Wo? Wir hatten die Idee, dass dieses Fest gleich im Glasbrückenpark stattfinden könnte.

Streetwork Hietzing kann sich vorstellen den Jugendlichen bei der Organisation des Festes beratend/unterstützend zur Seite zu stehen und auch eine kleine Aktion, wie zum Beispiel Microsoccer, Kistenklettern, Slackline, etc., beim Fest anzubieten.



Schule und Schulhof

Sitzmöglichkeiten NMS Maygasse

Vor unserer Schule (NMS Maygasse) gibt es leider keine Bänke wo man vor, während und nach der Schule, draußen gemütlich sitzen und chillen bzw. warten kann. Da viele Jugendliche oft davor rumstehen müssen, wäre es voll cool, wenn da Bänke, die man möglicherweise auch bunt gestalten könnte, hin bauen würde. Weiters wäre es auch super, wenn Mistkübel aufgestellt, da diese fehlen und es gut wäre wenn man den Müll nicht mitnehmen oder auf den Boden schmeißen muss.

Die MA28/Straßenverwaltung und Straßenbau sowie die MA 48/Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark haben euer Anliegen überprüft und teilen folgendes mit: Die Gehsteige vor der NMS Maygasse sind leider zu schmal, um Sitzbänke aufzustellen, da die erforderliche Restgehsteigbreite für FußgängerInnen nicht eingehalten werden kann. Somit gibt es auch leider keine Montagemöglichkeit für einen Papierkorb. Der nächstgelegene Papierkorb ist am Anfang des Parkplatzes vor dem Nachbarhaus 27/29 montiert. Es erscheint allerdings aus Sicht der MA 28/Straßenverwaltung und Straßenbau möglich, dass eine Bankaufstellung im Bereich des Vorplatzes der Schule selbst, somit auf Privatgrund, erfolgen könnte. In diesem Fall wäre es auch sinnvoll, Abfallbehälter in unmittelbarer Nähe dieser Bänke aufzustellen. Seitens der MA 28/Straßenverwaltung und Straßenbau wird daher angeraten, dass die Wünsche hinsichtlich Bänken und Abfallbehältern von den SchülerInnen an die Schulleitung herangetragen werden.


Eingangstor Sportkäfig NMS Veitingergasse

Die Tür am Fußballplatz klemmt und lässt sich nicht gut schließen. Deswegen rollt der Ball oft raus und wir können nicht gescheit spielen. Bitte die Tür reparieren!

Die Türe wurde von der MA 56/Wiener Schulen gemeinsam mit dem Schulwart vor Ort besichtigt. Das Problem konnte ausfindig gemacht und die notwendige Reparatur wurde veranlasst.


Brettschaukeln Schulhof NMS Veitingergasse

Dann gibt es leider auch ein Problem mit den Schaukeln: Es gibt nur eine Netzschaukel, sodass viele Jugendliche nie zum Schaukeln kommen oder lange anstehen müssen. Könnten statt der Netzschaukel mehrere normale Schaukeln gebaut werden?

Seitens der Schulleitung wird keine Veränderung an der bestehenden Schaukel gewünscht.


Neue Sitzmöglichkeiten Gymnasium Wenzgasse

Vor dem Gymnasium Wenzgasse sollen unbedingt neue Sitzmöglichkeiten geschaffen werden. Im Moment gibt es zwar diese Steinblöcke die auch als Sitzmöglichkeiten dienen. Die bestehenden Blöcke haben aber Köcher in denen sich Regenwasser sammelt und man sich dann aufgrund der Feuchtigkeit nicht hinsetzen kann. Auch sind diese Blöcke im Winter eiskalt, und man wird schon alleine beim Draufsitzen krank. Zudem sind im Moment nur 3 Sitzblöcke vorhanden und die sind immer belegt, sprich es gibt zu wenige Sitzmöglichkeiten vor der Schule.

Die Steinblöcke befinden sich nicht auf öffentlichen Grund, sondern befinden sich auf eurem Schulgelände. Nach Rücksprache mit eurem Direktor wurde zugesichert, dass er sich darum kümmern wird.



Verkehrssituation

Barrierefreie Gehsteige in der Maygasse

Es wäre toll, wenn Gehsteige in der Maygasse abgeflachter wären. Für allem für Rollstuhlfahrer*innen, ist es ein großen Hindernis dadurch problemlos zur Straßenbahn oder zu anderen Einrichtungen gelangen.

Die MA 28/Straßenverwaltung und Straßenbau teilt folgendes mit: Im Kreuzungsbereich Maygasse/Meillergasse sind die Gehsteigecken noch nicht behindertengerecht angerampt. Da dies zur Herstellung der barrierefreien Ausgestaltung des Straßenraumes notwendig ist, werden diese Arbeiten kurzfristig im Zuge von Fahrbahnsanierungen durchgeführt.


Radweg am Wienfluss

Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung Hietzing, dass man sich für eine Verbesserung des Radwegs einsetzt. Es geht dabei um den Radweg entlang der Schönbrunner Schloßstraße, also die andere Richtung als der Wienfluss Radweg. Hier ist es direkt an einer stark befahrenen Straße so schmal, dass man sich als Radfahrer sehr unsicher fühlt. Bei einem Sturz oder Zusammenstoß läuft man Gefahr auf der Fahrbahn zu landen. Gibt es hier die Möglichkeit zu einer Barriere oder einem Schutz zur Fahrbahn?

Seitens der MA 28/Straßenverwaltung und Straßenbau wird die gegenständliche Anfrage an die MA 46/Verkehrssicherheit weitergeleitet mit dem Ersuchen um Prüfung, ob in diesem Bereich Verbesserungen für die Verkehrssicherheit für RadfahrerInnen durchgeführt werden sollen.


Rohrbacherstrasse/Hietzinger Hauptstrasse/Schrutkagasse

Es geht um Verkehrssituationen, einmal um eine für Fussgänger und Autofahrer sehr unübersichtliche Situation zwischen der Rohrbacherstrasse/Hietzinger Hauptstrasse/Schrutkagasse. Hier beantragen wir als Gruppe eine Verbesserung der Sicherheit oder eine klarere Regelung des Vorrangs.

Die MA 46/Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten teilt folgendes mit: Bei der Kreuzung in Wien 13., Schrutkagasse/Hietzinger Hauptstraße, Testarallogasse/Rohrbacher Straße handelt es sich um zwei Kreuzungen, welche direkt nebeneinander liegen. Die Testarellogasse ist als Einbahn bis und in Richtung Rohrbacherstraße geführt, die Rohrbacher Straße ist als Einbahn von der Testarellogasse als Einbahn in Richtung Premreinergasse geführt. Über die Fahrbahn der Rohrbacherstraße ist ein Schutzweg errichtet. Die benachbarte Kreuzung Schrutkaggasse/Hietzinger Hauptstraße/Testarellogasse ist eine vierarmige Kreuzung mit im Gegenverkehr geführten Fahrbahnen mit Schutzwegen über alle Relationen.



Überquerungsmöglichkeit/Zebrastreifen Linie 60

Die anderen Wünsche richten sich auf fehlende sichere Überquerungsmöglichkeiten zwischen den 60iger Stationen Dommayergasse und Gloriettegasse sowie (an einem anderen Ort) am Lokal "Warmbacher". An beiden Örtlichkeiten finden wir im Bereich von über 500m keinen Zebrastreifen in der Nähe. Vielleicht kann trotz der Vorrangregelung der Straßenbahn eine sichere Überquerung geschaffen werden.

Aufgrund der Straßenbahn in der Lainzer Straße können keine Querungshilfen in baulicher Form errichtet werden, auch kann kein Schutzweg errichtet werden, da Schienenfahrzeuge nicht in der Lage sind rechtzeitig vor einem Schutzweg auf offener Fahrstrecke anzuhalten.



Sicherheit Elslergasse/Beckgasse

Bei der Ecke Elslergasse/Beckgasse achten die Autos die aus der Lainzerstraße kommen überhaupt nicht auf uns. Wir beantragen beim Bezirk, dass an dieser Kreuzung jedenfalls ein Stopp Schild aufgestellt wird. Hier rasen die Autos mit besonders hohem Tempo und nehmen kaum Acht auf FußgängerInnen. Sie missachten hier auch oft die Vorrangregel. Wir wissen, dass es hier im Vorjahr auch Unfälle gab.

Die MA 46/Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten teilt folgendes mit: Bei Einhaltung des vorgeschriebenen Halte- und Parkverbots im Bereich von weniger als 5m vom nächsten Schnittpunkt einander kreuzender Fahrbahnränder, sind die erforderlichen Sichtweiten ausreichend gegeben. Ein Verkehrszeichen „Halt“ gemäß StVO ist vor allem vor Kreuzungen anzubringen, welche besonders gefährlich sind und an denen die Lenker von Fahrzeugen die Verkehrslage nur dann richtig beurteilen können, wenn sie anhalten. Dies ist an der gegenständlichen Kreuzung nicht der Fall, daher ist ein Verkehrszeichen „Halt“ gemäß StVO nicht erforderlich. Ebenso wurde Rücksprache mit der Polizei gehalten. Diese teilt ebenso mit, dass nach Überprüfung derzeit keine Änderung der Verkehrsführung notwendig ist.



Sicherheit Schluckergasse/Atzgersdorferstrasse

Wir wünschen uns eine Ampel oder Speedbreaker bei der Schluckergasse/Atzgersdorferstraße. Hier wird viel zu schnell gefahren und es haben sich auch schon Erwachsene über diesen Zustand beschwert.

Wir haben Rücksprache mit der MA 46/Verkehrsorganisation u. technische Verkehrsangelegenheiten gehalten und folgende Antwort erhalten: Die Schluckergasse wird von der Rosenhügelstraße bis und in Richtung Atzgersdorfer Straße als Einbahn geführt und wird auch von Linienomnibussen befahren. Die Linienomnibusse der Linie 56B biegen nach rechts in die Atzgersdorfer Straße ein, die Busse der Linie 58A biegen links in die Atzgersdorfer Straße ein. Vor der Kreuzung mit der Atzgersdorfer befindet sich eine dreieckige Verkehrsinsel mit Schutzwegen über die Schluckergasse. Grundsätzlich ist für die Einhaltung der in der Schluckergasse verordneten Tempobeschränkung 30km/h die Exekutive zuständig. Zusätzlich werden wir ein mobiles Tempomessgerät im Mai 2018 im besagten Kreuzungsbereich aufstellen.



Höhere Intervalle der Linie 10

Auch wenn die Bezirksvorstehung Anliegen und Ideen für öffentliche Verkehrsmittel nur an die Wiener Linien weiterleiten kann bezieht sich unsere Idee darauf. Wir bitten die Bezirksvorstehung mit den Wr. Linien über die Intervalle der Linie 10 zu sprechen. Es geht uns dabei um die Möglichkeit einer höheren Frequenz. Wir müssen teilweise sehr lange warten, insbesondere am Wochenende.

Die Wiener Linien haben uns folgendes mitgeteilt: Die Linie 10 fährt – wie beinahe alle Straßenbahnen Wiens – am Samstag zwischen 7:00 und 20:30 Uhr sowie am Sonntag zwischen 9:00 und 20:30 Uhr in einem 10-Minuten-Intervall. Am Wochenende fahren weit weniger KundInnen mit unseren Linien. Wenn wir unseren Fahrplan an diesen Tagen nur nach dem Fahrgastaufkommen planen würden, wäre ein 15-Minuten-Takt ausreichend.



Sitzmöglichkeiten Station Dommayergasse

Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung Hietzing, dass die Sitzmöglichkeiten im Umfeld der Straßenbahnstation Domayergasse erweitert werden. Wir ersuchen, dass hier zusätzliche Sitzmöglichkeiten aufgestellt werden. Hier ist ein Ort an dem viele Jugendliche sowohl in der Früh als auch mittags sind. Die vorhandenen Sitzmöglichkeiten sind hier bei weitem nicht ausreichend.

Wiener Linien haben uns folgendes mitgeteilt: Die Haltestellen im Bereich Dommayergasse sind bereits mit einer Vielzahl an Sitzmöglichkeiten ausgestattet. Da unsere budgetären Mittel naturgemäß begrenzt sind, achten wir darauf, zunächst Haltestellen mit Sitzgelegenheiten auszurüsten, die bisher noch über keine verfügen. Dafür ersuchen wir um Verständnis.



Sauberkeit

Müllreinigung am Wienfluss

Am Wienfluß bei der Kennedybrücke liegt immer viel Dreck herum. Besonders die vielen Bierflaschen stören uns sehr. Vielleicht könnte hier mehr geputzt werden?

Der Wienfluss zwischen Kennedybrücke und Auhof wird von den mobilen Radteams der MA 45/Wiener Gewässer täglich kontrolliert und bei Bedarf auch gereinigt. Ungefähr alle zwei Wochen wird dieser Bereich von der Gewässer-SOKO der MA 45/Wiener Gewässer gereinigt. Mehrmals im Jahr reinigt eine Firma zusätzlich den Wienfluss. Jede/r muss bei sich selbst anfangen unsere Stadt sauber zu halten, sonst hat man eben eine Stadt die nicht so sauber ist. Eine Erhöhung der bestehenden Reinigungsintervalle ist derzeit leider nicht machbar. Selbstverständlich ist es auch verboten und strafbar, seinen Mist in der Natur zu entsorgen.



Beleuchtung

Beleuchtung am Bahnweg

Wir wissen bereits, dass der Bahnweg und das Gefühl der SchülerInnen ein Thema beim Jugendparlament ist, das immer wieder kommt. Wir beantragen, dass der Bezirk die Möglichkeit für eine bessere Beleuchtung am Bahnweg überprüft und sofern machbar auch wirklich realisiert, Die Klasse wünscht sich eine Beleuchtung bei dem Bahnweg neben der Schule.Im Winter ist es früher Dunkel und die Schüler/innen fühlen sich auf dem Weg unsicher. Eine Laterne würde es schon Übersichtlicher machen.

Die Beleuchtung wurde in Ordnung gebracht.