Anträge/Projektideen und die Bearbeitung durch den Bezirk

Einige Anträge wurden mit unterschiedlicher Formulierung durch Vertreter/innen mehrerer Workshops eingebracht. In der Auflistung wurden die Anträge inhaltlich zusammengeführt und jeweils nur einmal angeführt. Nachdem einige der eingebrachten Anträge den Kompetenzbereich beziehungsweise die Möglichkeiten der unmittelbaren Umsetzung durch den Bezirk überschreiten, wurden im Rahmen der Antwortsitzung zahlreiche Informationen und Angebote unterschiedlicher Institutionen in Wien kommuniziert.

In normaler Schrift finden sich die Anträge, in Kursiv die Antworten aus der Bezirkspolitik.



Parkanlagen

Lockerwiese

Wir benötigen dringend Aschenbecher bei der Lockerwiese. Ordnung ist uns wichtig und uns stören die Zigarettenstummel am Boden. Um Ordnung halten zu können, sind Aschenbecher sinnvoll. Wichtig ist, dass diese montiert werden (sonst „überleben“ sie nicht lange).

In Absprache mit den Wiener Gärten (MA42) wird ein zusätzlicher Aschenbecher bei der Lockerwiese aufgestellt werden. Der Bezirk hofft damit eurem Wunsch gerecht werden zu können.

Wir fordern (wie schon im Vorjahr) eine Flutlichtanlage für den Fußballkäfig auf der Lockerwiese. Uns ist klar, dass es ein Problem für die Anrainer/innen wäre, wenn wir die ganze Nacht Fußballspielen würden, deswegen halten wir eine Zeitbeschränkung (22.00 Uhr) für sinnvoll. Da es im Winter schon sehr früh dunkel wird, haben wir nur sehr kurz die Möglichkeit unsere freie Zeit dem Fußballspiel zu widmen.

Der Bezirk muss hier auf die Situation der Anrainer/ innen Rücksicht nehmen. Leider ist eine Flutlichtanlage auf der Lockerwiese derzeit nicht möglich. Das Problem und die Hintergründe der negativen Antwort wurden in der Sitzung ausführlich besprochen.


Hörndlwald

Parcour – die Kunst der Fortbewegung wird immer populärer. Das ist eine gute Gelegenheit für den Bezirk ein innvovatives Projekt zu starten und entweder in der Hetzendorferstraße, besser noch im Hörndlwaldpark einen gut ausgerüsteten Parcour Park aufzubauen.

Ein ähnlicher Antrag wurde bereits im Vorjahr eingebracht, der Bezirk hat die Zeit genützt und sich umfassend informiert. Nach unserem Wissen ist Parcour eine Sportart die sowohl in natürlichem als auch in urbanem Umfeld praktiziert werden kann. Ziel ist es dabei Hindernisse zwischen einem gewählten Punkt und einem Ziel auf schnellstem und effektivstem Weg zu überwinden. In urbanem Gebiet (der Stadt) sind das Papierkörbe, Bänke, Mauer, Zäune, Garagen etc. die gekonnt übersprungen und überklettert werden. Nach Einschätzung des Bezirks widerspricht die künstliche Neuanlage eines Parcour Parks in freier Natur dem Grundgedanken der Sportart. Im Hörndlwald findet ihr mit Felsen, kleinen Gräben, Mauerresten, Baumstämmen etc. aber jede Menge natürlicher Hindernisse die ihr nützen könnt. Alle interessierten finden unter www.parkour-vienna. at tolle Informationen.


Hermespark

Wir regen dazu an im Hermespark ein kleines überdachtes Holzhaus errichtet wird, um sich dort im Winter und bei Regen mit Freunden zu treffen.

Grundsätzlich gibt es seitens des Bezirks und den zuständigen Wiener Gärten die Bereitschaft zum Aufstellen eines Holzhauses („Salettl“) beim Hermespark. Die konkrete Planung und Klärung des konkreten Standortes benötig aber noch etwas Zeit, da hier die Nutzer/innen vor Ort mit eingebunden werden sollten.


Hüglpark

Die super coolen Wellenbänke sollten im kommenden Jahr runderneuert werden. Wir denken es wäre eine gute Idee sie einmal in einer anderen Farbe zu lackieren – das schafft Abwechslung und ist mal was NEUES. Wenn sich Platz findet wären zwei weitere Bänke toll!

Eure Initiative finden wir großartig und unterstützen diese sehr gerne. Im Sommer 2010 wird es in Kooperation zwischen der Parkbetreuung und den Wiener Gärten eine tolle Aktion im Hügelpark geben. Zwei der populären Wellenbänke werden durch Expert/innen abgeschliffen, gereinigt und für die Neugestaltung vorbereitet. Das Team der Parkbetreuung wird euch dabei unterstützen die Wellenbänke nach euren Wünschen und Vorstellungen kreativ zu gestalten und die notwendigen Farben, Lackdosen etc. mitbringen. Ihr werdet per SMS verständigt, wenn das Projekt der Neugestaltung startet!


Ein ewiges Thema ist natürlich auch das WC im Hügelpark – toll wäre es statt des Plumpsklos ein echtes WC zu haben, aber wenn das nicht geht so sollte das Mobilklo wenigstens sauber und hygienisch sein.

Das Mobilklo wird regelmäßig gereinigt und kontrolliert, leider ist es trotzdem manchmal nicht sauber. Der Bezirk kennt dieses Problem sehr gut und bemüht sich um eine Lösung. Leider kostet der Bau einer fixen WC Anlage sehr viel und ist daher nicht möglich.

Wir beantragen, dass im Hügelpark größere Fußballtore gebaut werden und am Feld Gras gepflanzt wird. Mehr Bänke und ordentliche sanitäre Anlagen sollen den Gästen des Parks bessere Aufenthaltsbedingungen gewährleisten.

Wie ihr wisst ist die freie Fläche im Park relativ klein. Der Hüglpark wird von ganz unterschiedlichen Gruppen mit sehr unterschiedlichen Interessen genützt. Die zuständigen Mitarbeiter/innen der Wiener Gärten sind auf der Suche nach einer so genannten Kompromisslösung, Derzeit stehen im Park Hockey-Tore, die den Jugendlichen und Kindern zu klein sind. Handball Tore entsprechen aber nicht dem verfügbaren Platz im Park. Die zuständige Magistratsabteilung wird sich bemühe geeignete Tore zu finden und so dem Bedarf gerecht zu werden.

Zudem fordern wir, dass im Hügelpark des Öfteren Polizeipräsenz gezeigt wird, da von älteren Jugendlichen manchmal z.B. Knallfrösche gezündet werden oder Rauchbomben in den angrenzenden Kindergarten fliegen.

Laut Auskunft der Polizei hat sich die Situation (Lärm, etc.) im Hügelpark durch regelmäßige Polizeipräsenz bereits verbessert. Gleichzeitig äußern Jugendliche aber auch das Gefühl, dass derzeit zu viel Polizei im Park präsent sei. Ein gutes Beispiel für das Spannungsverhältnis in dem das Thema zu sehen ist. Der Bezirk bemüht sich sehr eine Situation zu schaffen die für alle als positiv erlebt wird.


Lainzerbachwiese

Um die Attraktivität der Lainzerbachwiese weiter zu heben und zu verbessern beantragen wir, dass ein zweiter Baskettball Korb aufgebaut wird. Der Korb sollte ein Netz haben und in der passenden Höhe montiert werden.

Leider gibt es hier noch keine definitive Entscheidung, die zuständige Fachabteilung der Stadt "Wiener Gärten" wird dem Bezirk einen Vorschlag unterbreiten.


Roter Berg

Der Rote Berg schielt ein wenig eifersüchtig in Richtung Hügelpark. Toll wäre es, wenn auch am Roten Berg die allseits beliebten Chill Bänke aufgestellt werden könnten.

Die Wellenbänke erfreuen sich großer Beliebtheit und werden sehr gut angenommen. Der Bezirk hat auch am Roten Berg Wellenbänke aufstellen lassen. Wir hoffen ihr habt viel Spaß damit.

Wir benötigen dringend eine adäquate Hundezone mit Zaun am „roten Berg, derzeit sind die Hunde hier überall unterwegs, das hat zwar Vorteile, aber oft toben sie auch ohne Leine oder Maulkorb herum.

Die Situation wird genau geprüft, der Bezirk hofft hier eine Lösung zu finden die eurem Anliegen gerecht wird und mit der alle Beteiligten zufrieden sind.


Schlosspark Schönbrunn

Wir regen dazu an im Schlosspark Schönbrunn die Errichtung einer Basketballanlage zu prüfen. Wir fordern den Bezirk dazu auf in Gespräche mit den zuständigen Stellen zu treten.

Die Gestaltung des Schlossparks Schönbrunn liegt nicht in der Verantwortung des Bezirks. Wir halten die Idee einer BB Anlage im Areal für spannend, wenn auch ungewöhnlich, die Umsetzung übersteigt aber die Möglichkeiten des Bezirks.


Skate Anlage Wolkersbergerstraße

Der Skatepark in der Wolkersbergerstraße ist eigentlich ziemlich gut gelegen. Unter dem Motto "Klein aber Fein" fordern wir die Renovierung und Ausbau des Skateplatzes. Auch der Eingangsbereich sollte verbessert werden um so die Attraktivität zu erhöhen.

Die Verbesserung des Eingangsbereichs wird durch die zuständigen Wiener Gärten geprüft werden. Grundsätzlich bräuchte es hier aber sehr genaue und konkrete Ideen und Vorstellungen um ein größeres Umbauprojekt zu ermöglichen. Kurzfristig wird es hier keine großen Veränderungen geben. An der Planung sollten auch betroffene Jugendliche mitwirken können.


Parkanlagen Allgemein

Wir fordern Kondomautomaten in den Parkanlagen im 13. Bezirk. Die Kondome sollen gratis und für Jugendliche ab 16 verfügbar sein (Kontrolle z.B. über Bankomatkarten).

Toll, dass Safer Sex und Verhütung wichtige Themen sind. Gratis Kondome könnt ihr bei der Aids Hilfe Wien, der Jugendinfo oder auch bei Streetwork Hietzing bekommen. Hier gibt’s auch tolle Informationen zum Thema Safer Sex und Verhütung. Das Aufstellen von „Kondom-Spendern“ in der Parkanlage erscheint aus Sicht des Bezirks nicht sinnvoll.



Ideen und Anträge, die den Verkehrsbereich betreffen

Zebrastreifen, Ampeln & Co

Für Fußgänger ist die Ampelschaltung am Rosenhügel ein großes Problem. Hier fordern wir eine adäquate Regulierung des Ampelsystems für Fußgänger.

Die Ampelschaltung am Rosenhügel entspricht laut Auskunft von Expert/innen der Norm, eine Änderung der Ampelintervalle wird daher nicht vorgenommen werden können.


Camillianergasse

Es besteht dringender Bedarf eines Stoppschildes bei der Camillianergasse/Ecke Josef-Schustergasse! Da die Autofahrer/innen hier sehr oft das Tempolimit überschreiten, beantragen wir ein Stoppschild, das zum „Einbremsen“ zwingt.

Verkehrspolizisten werden in näherer Zukunft die Situation einer Beobachtung unterziehen. Bei bestehendem Bedarf ist es grundsätzlich möglich hier auch eine Stopp Tafel aufzustellen – zuvor soll die Situation aber durch Verkehrsexpert/innen überprüft werden.


Übergänge / Bahnbereich

Wir wollen eine Brücke über dem Bahnübergang bei der Hietzinger Hauptstraße oder alternativ eine sinnvolle Verkürzung der bestehenden Wartezeiten. Wir sind uns bewusst, dass diese Forderung nicht neu ist – die Notwendigkeit ist aber immer noch da.

Wir brauchen einen Bahnübergang Ecke Hietzinger Hauptstraße/Spohrstraße –der Schranken ist oft sehr lange geschlossen und wir versäumen den Bus. Leider liegt die Verantwortung für Übergänge an Bahntrassen bei den Österreichischen Bundesbahnen.

Der Bedarf wurde seitens des Bezirks neuerlich weiter geleitet und bei den verantwortlichen Stellen deponiert. Kurzfristig wird es hier leider keinen Übergang über die Bahntrasse geben. Ein kleiner Trost für euch: ab 2013 soll der Ausbau des Lainzer Tunnels abgeschlossen sein, das bringt eine Entlastung für den Lastenzugverkehr und damit weniger Züge auf der Trasse.


Fahrradwege im Bezirk

Für unsere Radfahrer/innen und fordern wir, dass in der Trazerberggasse und am Goldmarktplatz die Radwege verbessert werden. In der Lainzerstraße sollen Radwege gemacht werden! Allgemein soll das Radwegnetz im 13. Bezirk besser werden.

Der Ausbau der Fahrradwege ist dem Bezirk und der Stadt ein großes Anliegen, jedes Jahr wird hier viel Geld investiert. Die Planung des Netzes für Fahrradfahrer/ innen in Wien erfolgt zentral über die zuständige Magistratsabteilung, der Bezirk hat die Möglichkeit Anregungen zu deponieren und den Bedarf weiter zu kommunizieren. Auch im 13. Bezirk wird an einem durchgehenden Ausbau der Fahrradwege gearbeitet.

Es besteht dringender Bedarf eines ausgebauten und guten Radweges am Hietzinger Kai. Wir haben erfahren, dass hier bereits Planungen bestehen – was ist hier der aktuelle Stand der Umsetzung?

Am Hietzinger Kai wird derzeit ein neuer und sehr attraktiver Fahrradweg geschaffen. Die Bauarbeiten sollten im Herbst 2010 abgeschlossen sein – Fahrradfahrer/ innen sind herzlich dazu eingeladen diese neue Möglichkeit zu nützen.


Öffentliche Verkehrsmittel

Wir fordern den Bezirk dazu auf Initiativen zu einer Verlängerung der Fahrzeiten von öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere der U Bahn, nach Möglichkeiten zu unterstützen. Wir fordern, dass die öffentlichen Verkehrsmittel 24 Stunden fahren. Vor allem im 13. Bezirk ist es sehr schwer zu späterer Stunde mühelos und sicher nach Hause zurück zu kehren.

Wir wünschen uns häufigere Busfahrten und freundlichere Busfahrer beim 53B (Dr. Richard); und eine deutliche Erhöhung der Intervalle der Nightline, bzw. noch besser U Bahnfahren die ganze Nacht.

Der Betrieb der Öffentlichen Verkehrsmittel liegt nicht im Verantwortungsbereich des Bezirks – dennoch gibt es positive Neuigkeiten. Der Bezirk hat den Bedarf und die Beschwerde an die verantwortlichen Stellen weiter geleitet. Im Frühling 2010 war die Erweiterung der Fahrzeiten der U-Bahnen in Wien auch eines der zentralen Themen der Volksbefragung in Wien. Nachdem sich eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen für einen Betrieb der U-Bahn in den Nächten am Wochenende ausgesprochen hat, wird dies mit Herbst 2010 umgesetzt werden.

Wir fordern ein dichteres Intervall der Straßenbahnlinie 58 in der Früh und am Nachmittag. Zu Schulbeginn und Schulende sind die Garnituren überfüllt.

Nach Auskunft der Wiener Linien, die hier zuständig sind, fährt die Linie 58 ganztags in einem Intervall von 7 1/2 Minuten, in der Früh wird das Intervall auf 6 Minuten verdichtet. Leider kommt es dennoch vor, dass gerade zu Schulschluss die Garnituren sehr voll sind. Aus wirtschaftlicher und betrieblicher Sicht ist es den Wiener Linien nicht möglich die derzeitige Regelung zu ändern.



Ideen und Anträge für den Öffentlichen Raum

Bereich Veitingergasse

Vor der Schule (KMS Veitingergasse) gibt es zu wenige Sitzgelegenheiten (eine Bank). Wir brauchen daher zusätzliche Bänke vor der Schule, wenn möglich sollten sie sich von den üblichen Bänken unterscheiden und ein wenig auffälliger sein.

Im nahen Umfeld euerer Schule finden sich insgesamt 4 Bänke. Im letzten Jahren wurden beim Bahnschranken zwei neue Sitzbänke aufgestellt. Neue Bänke verringern immer auch den Gehbereich am Gehsteig. Aus Sicht der zuständigen Magistratsabteilung mach es daher keinen Sinn zusätzliche Sitzgelegenheiten zu schaffen.


Bereich Hietzinger Hauptstraße

Wir beantragen überdachte Sitzgelegenheiten in der Nähe der SPAR Akademie idealer weise direkt davor. Wir kennen aus dem 8. Bezirk diese Stuhl Bank Kombinationen, die fänden wir cool.

Der Bezirk weiß um den Bedarf an Sitzgelegenheiten in unmittelbarem Umfeld der SPAR Akademie. Der Vorplatz vor der SPAR Akademie eignet sich dafür allerdings nicht, zusätzliche Sitzgelegenheiten würden den Betrieb der SPAR Filiale behindern. Leider findet sich auch im näheren Umfeld der Schule kein geeigneter Ort für das Aufstellen zusätzlicher Sitzgelegenheiten. Ihr findet beim Hietzinger Hauptplatz zahlreiche Sitzgelegenheiten die auf eurem Weg zur U-Bahn liegen.


U-Bahnstation Hietzing

Wir regen dazu an, dass bei der U4 Station Hietzing eine Raucherzone eingerichtet wird, welche auch Sitzbänke mit einbezieht.

Wie ihr wisst gilt in den U-Bahn-Stationen der Wiener Linien striktes Rauchverbot! Bitte beachtet die Hinweistafeln und nehmt auch auf die anderen Fahrgäste Rücksicht!

Wie viele andere bewegen wir uns viel Zeit rund um die U Bahn Station Hietzing. Nach unserer Einschätzung fehlt es hier ganz eindeutig an Sitzgelegenheiten die auch zum Verweilen an der frischen Luft einladen.

Nach Einschätzung der zuständigen Wiener Linien sind die vorhandenen Sitzgelegenheiten ausreichend, es werden daher keine neuen Sitzmöglichkeiten geschaffen werden.



Jugendkultur und Angebote für Jugendliche

Volxkino

In den Sommermonaten gibt es in mehreren Wiener Bezirken schon ein Sommerkino. Ein gratis Open Air Sommerkino würde sich auch im 13. Bezirk sehr gut machen. Ein guter Kooperationspartner ist hier das VOLXKINO.

Bereits vor einigen Jahren wurde diese Idee im Rahmen des Jugendparlaments entwickelt, durch den Bezirk aufgegriffen und in Kooperation mit dem Wiener Familienbund und Streetwork Hietzing umgesetzt. Die Bereitschaft zur Unterstützung für eine Kino Veranstaltung im Öffentlichen Raum besteht seitens des Bezirks auch weiterhin. Eine solche Veranstaltung braucht aber sehr detaillierte und genaue Planung – im heurigen Sommer wird sich das nicht ausgehen. Wenn der Bezirk wieder ein solches Freiluft Kino Event im öffentlichen Raum ermöglicht, bekommt ihr ganz genaue Informationen über Eure Schulen.


Jugendcafe/Indoor Raum für Jugendliche

Wir regen die BV Hietzing dazu an, über die Etablierung eines Jugendafes oder Partyraums in Hietzing nachzudenken und sich konkret mit der möglichen Umsetzbarkeit auseinander zu setzen. Die Jugendeinrichtung sollte die Möglichkeit zu Musik, Spaß, gratis Internet, günstige Konsumationsmöglichkeit und auch Beratung und Erholung beinhalten. Zielgruppe sollten primär Schüler/innen sein. Dort sollten immer wieder verschiedene Veranstaltungen stattfinden, wie z.B. Tanzwettbewerbe. Dieser einem Jugendzentrum ähnliche Ort soll vom Bezirk oder der Stadt Wien verwaltet werden.

Dieser Antrag wurde auch schon durch Eure Kolleg/ innen in den Vorjahren deponiert. Der Bezirk hat Euer Interesse und euren Wunsch zum Anlass genommen um TEAM FOCUS mit einer genauen Analyse und Prüfung der Situation und des Bedarfs an zusätzlichen Angeboten für Jugendliche im Bezirk zu prüfen. Leider sind der Aufbau und der Erhalt eines Jugendcafes mit sehr, sehr hohen Kosten für den Bezirk verbunden. Der Bezirk nimmt eure Forderung sehr ernst und setzt sich regelmäßig in seinen Sitzungen und Besprechungen mit dem Thema auseinander. In Hietzing gibt es mit Streetwork Hietzing ein tolles Angebot für Jugendliche - nähere Informationen findet ihr im Internet unter  www.rdk-wien.at/hietzing 

In näherer Zukunft ist die Realisierung eines Jugendcafes leider aus finanziellen Gründen nicht möglich. Mit dem Cult.Cafe  www.cultcafe.mk-n.org  und dem Roten Kakadu  www.roterkakadu.at  gibt es aber in der Nähe des Bezirks zwei attraktive Jugendcafes. Wir möchten Euch einladen dort vorbei zu schauen und das Angebot zu nützen.




Ideen und Anträge - Schulen und Sonstiges

Schulbereich

In unserer Schule der Expositur der KMS in der Maygasse, fordern wir Spinde für alle Schüler/innen die es uns ermöglichen unsere persönlichen Gegenstände sicher zu verstauen.

Die Informationen bezüglich der Ausstattung der Schule mit Spinden waren leider widersprüchlich. Nach neuerlicher Rücksprache und genauer Information durch die Vertreterin des Workshops wird sich der Bezirk nochmals mit der Schulleitung in Verbindung setzen und den Bedarf klären.


Soziale Einrichtungen im Bezirk

Wir wünschen uns einen deutlichen Ausbau der Einrichtungen/Soziale Einrichtungen/Anlaufstellen für Wohnungslose, Bettler/innen und Drogensüchtige. Wir finden sie Situation rund um die U Bahn Station Hietzing schon problematisch, wir kennen aber keine Anlaufstelle in der Umgebung.

Der Bezirk begrüßt euer großes Interesse und Engagement an sozialen Problemlagen. In der Stadt Wien gibt es zahlreiche soziale Einrichtungen und Angebote die umfassende Angebote und Unterstützung für drogenkranke und wohnungslose Menschen in Wien bieten. Nach Einschätzungen mehrerer sozialer Einrichtungen und dem Bericht des Team Focus gibt es keine großen Nutzer/innenkonflikte im U-Bahn Bereich. Im 13. Wiener Gemeindebezirk ist derzeit nicht an einen Ausbau der Angebote gedacht.