Anträge/Projektideen und die Bearbeitung durch den Bezirk - 2010/2011

Die Anträge und Projektideen aus dem Jugendparlament Hietzing 2010/2011 werden in normaler Schrift und die Antworten bzgl. Umsetzungsmöglichkeiten des 13. Wiener Gemeindebezirks in kursiver Schrift unten aufgelistet. Wir hoffen damit möglichst gut nachvollziehbar zu machen, welche der Anträge umgesetzt werden können und welche Anträge leider negativ bearbeitet wurden.





Parkanlagen

Hütte auf der Lockerwiese

Wir beantragen, dass die Holzhütte auf der Lockerwiese renoviert wird. Damit meinen wir, dass die Hütte gut gereinigt wird und die Sitzgelegenheiten erneuert werden. Außerdem sollte der Belag im Käfig überprüft werde und wenn notwendig auch erneuert werden.

Die Hütte auf der Lockerwiese ist für uns Jugendliche ein zentraler Treffpunkt und sehr wichtig für uns. Leider ist sie schon in einem eher schlechten Zustand – wir würden das gerne ändern und haben uns folgende Anträge überlegt: Am Besten wäre es die Hütte von Grund auf zu erneuern – hier wäre die Mitsprache der Jugendlichen auf der Lockerwiese wichtig. Wenn das nicht möglich ist, so sollten zumindest die Sitzbänke der Hütte erneuert werden, das wäre ein guter Anfang. In jedem Fall sollte die Hütte einer gründlichen Reinigung unterzogen werden, auch das würde schon viel verbessern.

Die Neugestaltung der Hütte wird durch den Bezirk begrüßt und unterstützt. Seitens der MA 42 (Wiener Stadtgärten) wurde eine gemeinsame Aktion mit interessierten Jugendlichen vorgeschlagen. Die Gestaltungsaktion sollte in Form einer Kooperation zwischen der MA42 und der Jugendbetreuung/Streetwork Hietzing durchgeführt werden. In der Sitzung wurde diese Information weiter gegeben – hier sollte sich schon rasch etwas verändern. Schon bisher wird die Holzhütte wöchentlich kontrolliert und gefährliche Beschädigungen werden sofort behoben.


Beleuchtung Lockerwiese

Wir beantragen, dass die Beleuchtung im Umfeld des Fußballplatzes auf der Lockerwiese verbessert werden soll. Aus Rücksichtnahme auf die BewohnerInnen wollen wir kein Flutlicht, sondern lediglich eine verbesserte Beleuchtung die es uns ermöglicht auch noch am frühen Abend (nach der Arbeit!) ein wenig Bewegung zu haben.

Das Thema wurde auch in den vergangenen Jahren immer wieder eingebracht und zählt zu den Dauerthemen im Bezirk. Leider müssen wir euch mitteilen, dass es hier keine Veränderung geben wird. Mehrfach wurde dieses Anliegen durch die AnrainerInnen abgelehnt. Der Bezirk muss hier Rücksicht auf die Bedürfnisse und Interessen der AnrainerInnen nehmen, eine Verbesserung der Beleuchtung am Abend ist daher nicht möglich.


Wellenbänke im Hügelpark

Die Wellenbänke im Hügelpark sind der Hit! Wir finden es super, dass es auch in anderen Parks das Angebot gibt. Wir beantragen, dass alle Bänke ich Hügelpark bunt gestrichen werden sollen. Toll wären besonders knallige Farben, eine der Bänke sollte unbedingt Pink gestrichen werden.

Die Idee ist schon im Vorjahr entwickelt und eingebracht worden. Die Idee der Neugestaltung der Bänke wird durch den Bezirk unterstützt. Am 9. Juni hat ein erstes Treffen zwischen den Workshop VertreterInnen und Experten der MA42 im Hügelpark statt gefunden. Hier wurde die bestehende Situation genau besprochen und Schritte der Umsetzung angedacht. In Kooperation mit den Schulen wird es im Herbst zu einer gemeinsamen Aktion im Park kommen. Wir hoffen auf eure rege Teilnahme an der Aktion. Informationsmaterialien werden durch die VertreterInnen des Workshops in die Klasse getragen.

Die Wellenbänke im Hügelpark sind super beliebt in unserer Schule, An vielen Tagen sind die Bänke aber übervoll und viele finden hier keinen Platz. Auch wenn der Platz im Hügelpark sehr beschränkt ist, ist es uns ein großes Anliegen, dass über die Erweiterung des Angebots an Wellenbänken im Park beraten wird.

Seitens der MA42 wird es einen gemeinsamen Lokalaugenschein mit interessierten Jugendlichen geben und über die Erweiterung des Angebots beraten werden. Vor Ort werden Möglichkeiten und Platzfragen gemeinsam besprochen werden. Die Einladung bekommt ihr zugeschickt.

Die Wellenbänke sind toll. Einige der Bänke wurde gereinigt und sehen nun wieder gut aus. Wir regen dazu an die Reinigung der Bänke regelmäßig durchzuführen. Toll wäre es, wenn wir im Park auch überdachte Sitzgelegenheiten hätten. Gerade wenn es regnet und feucht ist würde das viel Sinn machen.

Eine Überdachung ist im Hügelpark derzeit nicht geplant. Die Wellenbänke werden weiterhin regelmäßig gereinigt - bitte unterstützt die Bemühungen und gebt auf die Bänke acht. Außerdem gibt es den Vorschlag einer gemeinsamen Aktion zwischen der MA42 (Wiener Gärten) und interessierten Jugendlichen zur Neugestaltung einiger Wellenbänke. Die notwendigen Informationen erhaltet ihr über eure JUPA VertreterInnen bzw. die Administration eurer Schule. Aschenbecher werden bei den Wellenbänken keine aufgestellt werden, da der Bereich zum Spielplatz gehört und hier nicht geraucht werden soll.


Basketballkörbe im Hügelpark

Wir wissen, dass der Hügelpark kein "Sportpark" ist und hier Kompromisse notwendig sind. Toll wäre es, wenn die Fußball-Tore endlich vergrößert werden und eventuell ein Basketballkorb aufgestellt wird. Der vorhandene Raum sollte dafür ausreichend sein.

Der Hügelpark ist ein besonders sensibler Park im Bezirk. Der Bezirk bemüht sich hier tolle Angebote für Jugendliche zu schaffen, muss aber auch Rücksicht auf die Bedürfnisse der AnrainerInnen rund um den Park nehmen. Vor einigen Jahren gab es hier bereits BB Körbe, diese mussten aber aufgrund massiver Beschwerden wieder entfernt werden. Die kleinen Fußballtore sind ein guter Kompromiss und berücksichtigen die unterschiedlichen Bedürfnisse der NutzerInnen des Parks. Der Bezirk bittet um euer Verständnis, dass hier keine größeren Tore aufgestellt werden können.


Aschenbecher im Park

Wir beantragen, dass im Hügelpark im Bereich der Wellenbänke Aschenbecher aufgestellt werden. Hier liegen regelmäßig zahlreiche Zigarettenstummel herum. Ein fixer Aschenbecher würde das Problem vielleicht lösen.

Der Bezirk weist hier darauf hin, dass in der Nähe der Spielmöglichkeiten in den Parks generell Rauchverbot besteht. Leider wird diese Regelung von vielen NutzerInnen nicht eingehalten. Das Aufstellen von Aschenbechern im Park würde die Idee ad absurdum führen.


Fußballkäfig Küniglberg

Beim Fußballkäfig, im Wald am Küniglberg, sind nur 3 Seiten eingegittert. Die Bergseite, also wo es bergauf geht, wird durch kein Gitter vom Wald getrennt. Dadurch fallen alle Äste auf die Sportfläche und das Spiel wird beeinflusst durch herumliegende Äste. Ich beantrage ein viertes Gitter und dass die hohen Bäume gestutzt werden.

Für einen Gitterschluss müsste der Platz verkleinert oder Bäume gerodet werden, beide Alternativen erscheinen als nicht sinnvoll. Die zuständige MA 42 schneidet die Bäume aber immer wieder zurück. Der Fußballplatz steht auf einer Waldfläche und wir hoffen auf euer Verständnis.





Ideen und Anträge, die den Verkehrsbereich betreffen

Ampel oder Blinklicht

Wir beantragen, dass der Bezirk alle Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrssituation an der Ecke Maygasse und Speisingerstraße prüft. Aus unserer Wahrnehmung wäre es am Besten hier eine Ampel oder aber ein Warnlicht zu montieren. Derzeit ist das Überqueren der Straße eine ziemliche Herausforderung für uns.

Hier wäre nur eine Ampelanlage – die leider sehr, sehr hohe Kosten verursacht – zielführend. Wie Erfahrungen zeigen, vermitteln Blinklichter ein Gefühl der Sicherheit für FußgängerInnen, werden von den AutofahrerInnen aber selten beachtet. Leider kann der Bezirk hier derzeit keine Ampelanlage aufbauen.

Die Situation für Fußgänger an der Kreuzung Hietzinger Hauptstraße und Fichtnergasse ist alles andere denn optimal gelöst. Wir beantragen dass an der Kreuzung eine Ampel oder aber ein Blinklicht angebracht wird und damit mehr Sicherheit für uns SchülerInnen besteht.

Der Schutzweg liegt bei zwei Haltestellen von Straßenbahnen. Hier wäre die Regelung durch eine Ampelanlage sehr teuer. Die Idee eines Blinklichts wäre machbar, die Erfahrung zeigt aber, dass Blinklichter wenig verändern und nicht zielführend sind. Die zuständige Magistratsabteilung rät daher von einer Lichtanlage ab. Es besteht ein Schutzweg mit roter Umrahmung der teilweise schadhaft ist und ausgebessert werden sollte.


Grünphasen von Ampelanlagen

Die Grünphase für uns Fußgänger an der Kreuzung St.Veitgasse-Hietzinger Kai zu kurz. Ältere Leute können fast nicht über den Zebrastreifen gehen. Viele Leute gehen bei "Rot" über die Ampel, da sie nicht so lange warten wollen. Wir beantragen die Schaltung der Ampelanlage genau prüfen zu lassen und nach Möglichkeit das Intervall der Ampel zu verlängern.

Die zuständige MA33 (Wien Leuchtet) weist darauf hin, dass die Räumzeit des Schutzweges so berechnet ist, dass das Queren auch noch bei signalisiertem Rotlicht möglich ist. FußgängerInnen die bei Grün den Zebrastreifen betreten können diesen auch queren bevor der Querverkehr Grünlicht hat. Die Schaltanlage ist verkehrsabhängig geschaltet – die Grünzeiten über den Hietzinger Kai betragen zwischen 10 und 20 Sekunden (zusätzlich gibt es noch 10 Sekunden bevor die Autos grün bekommen) Leider kann die Grünphase für FußgängerInnen hier nicht durchgehend verlängert werden.

Wir beantragen, dass die Ampeln für Fußgänger Ecke Hietzinger Hauptstrasse und Schönbrunner Schlossstrasse länger grün bleiben. Die derzeitige Regelung ist zum Nachteil der FußgängerInnen und sollte dringend überprüft bzw. verbessert werden.

Der Schutzweg hat eine Grünphase von 12 Sekunden und zusätzlich noch 9 Sekunden bevor der Gegenverkehr Grün bekommt. In den insgesamt 21 Sekunden könnt ihr den Zebrastreifen sicher queren. Eine Verbesserung der derzeitigen Regelung ist leider nicht möglich, da der Verkehrsfluss berücksichtigt werden muss.



Straßenbahnlinie 58

Wir beantragen, dass sich der Bezirk mit den Wiener Linien in Verbindung setzt und eine Erhöhung der Intervalle der Straßenbahnlinie 58 zwischen 7:30 und 8 Uhr einfordert. Wir sind täglich NutzerInnen der Linie und erleben, dass die Straßenbahnen regelmäßig überfüllt sind und Fahrgäste keinen Platz finden.

Wir ersuchen den Bezirk mit den Wiener Linien in Verbindung zu treten und die Veränderung der Intervalle der Straßenbahnlinie 58 einzufordern. Gerade vor Schulbeginn und zu den Stoßzeiten zu Mittag sind die Garnituren oft übervoll. Eine Erhöhung der Intervalle würde nach unserer Einschätzung durchaus Sinn machen.

Grundsätzlich fallen Regelung und Betrieb der Wiener Linien nicht in den Kompetenzbereich des Bezirks. Die eingebrachten Anträge wurden an die Wiener Linien weiter geleitet.

Die Wiener Linien haben dem Bezirk mitgeteilt, dass die Linie 58 in einem 7 ½ Minuten Takt fährt und nur kurzfristig (vor Schulbeginn) stark ausgelastet, aber keinesfalls überfüllt, ist. Längere Intervalle zwischen den Zügen entstehen lediglich bei Verkehrsbehinderungen. Eine Verbesserung der Intervalle ist aus Sicht der Wiener Linien daher nicht sinnvoll.



Intervalle der Buslinien

Wir ersuchen den Bezirksvorsteher des 13. Wiener Gemeindebezirks mit den Wiener Linien in Kontakt zu treten und kürzere Intervalle der Buslinien 53B, 54B und 55B zu beantragen. Insbesondere in der Früh und zu Mittag sind die Intervalle derzeit viel zu groß.

Die Wiener Linien haben den Bezirk informiert, dass die Fahrpläne der Linien 53B, 54B und 55B aufeinander abgestimmt sind. Eine Verdichtung der Intervalle muss sich daher auf alle Linien auswirken und würde zu einem Überangebot führen. Die Intervalle wurden erst Ende 2010 an den Bedarf angepasst, eine neuerliche Veränderung macht wirtschaftlich leider keinen Sinn.


Begrünung Wienfluß

Der Wienfluß sollte dringend aufgewertet werden. Der neue Fahrradweg ist ein toller erster Schritt. Derzeit ist am Ufer aber eine ziemlich graue Betonlandschaft. Wir beantragen, dass sich der Bezirk für eine Begrünung/Bepflanzung des Uferbereichs am Wienfluß einsetzt und hier Initiativen setzt.

Zuständig ist hier die MA45 (Wiener Gewässer) von der es eine ausführliche Antwort gibt. Die ExpertInnen verweisen darauf, dass der Wienfluss zum Schutz vor Hochwasser angelegt wurde und es durch Veränderungen zu keinen Verschlechterungen des Hochwasserschutzes kommen darf. Entsprechend klein ist der mögliche Handlungs- und Veränderungsspielraum. Im Moment laufen Planungen um den Abschnitt zwischen Auhofbecken und der Mündung des Halterbachs wieder zu renaturieren und neu zu gestalten. Heuer gibt es auch eine große Untersuchung über mögliche Veränderungen zwischen Halterbachmündung und der Kennedybrücke. Es werden sowohl Maßnahmen zur Attraktivierung des Ufers als auch zur Verbesserung der Wasserqualität geprüft. Wie ihr euch vorstellen könnt, benötigt das Zeit und ist sehr aufwendig.


Verbreiterung Gehsteig

Eine wichtige/tolle Verbesserung wäre die Erweiterung des Gehweges zwischen Hietzinger Platz, Schloss Schönbrunn und der U-Bahn-Station Hietzing. Gerade durch Touristenströme ist es hier häufig wirklich eng und eine Vergrößerung des Gehsteiges wäre nach unserer Wahrnehmung angebracht.

Wir fordern, dass die Fußgängerwege in der Hietzinger Hauptstrasse zwischen U-Bahn-Station Hietzing und Spar-Akademie breiter gemacht werden, da es in diesem Stück öfters zu Situationen kommt, in denen Leute auf die Straße gedrängt werden.

Bei dem angesprochenen Bereich vor dem Schloss Schönbrunn handelt es sich um einen besonders sensiblen Bereich. Hier gibt es mit Autos, Autobussen und Straßenbahn ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Eine Verbreiterung des Gehsteigbereichs ist hier leider nicht umsetzbar.


Verbesserung Ampelschaltung

Die Ampelschaltungen bei der U-Bahn-Station Hietzing in Richtung 13ten Bezirk sind nicht optimal geregelt, gerade für uns FußgängerInnen gibt es hier immer wieder gefährliche/problematische Situationen. Wir ersuchen darum, die bestehende Regelung eingehend zu prüfen und im Sinne der FußgängerInnen zu verbessern/neu zu gestalten.

Hier besteht das Problem, dass sowohl in der Hadikgasse als auch in der Nisselgasse hohes Verkehrsaufkommen besteht. Der Fußgängerweg wird in Abhängigkeit vom Verkehrsaufkommen frei geschaltet. In den letzten Jahren wurden hier schon einige Verbesserungen vorgenommen, eine weitere Verbesserung des Komforts ist kurzfristig aber leider nicht möglich. Der Bezirk bleibt am Thema dran!


Parkplätze für E-Autos

Als umweltbewusste junge Menschen, fordern wir Parkplätze für E-Autos. Eine solche Initiative könnte unserer Meinung nach als Anregung dienen, sich mit dem Erwerb eines E-Autos auseinander zu setzen. Der 13. Wiener Gemeindebezirk könnte sich durch die Umsetzung dieser spannenden umweltschonenden Maßnahme, im Sinne einer Vorreiterrolle hervortun. Angedacht ist diese Initiative im Ausmaß eines (solchen) Parkplatzes für jede zweite Straße.

Hier gibt es eine ausführliche und sehr komplizierte Antwort der MA18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung). Darin wird die Nutzung von E-Autos begrüßt, gleichzeitig aber darauf verwiesen, dass auch E-Autos keine optimalen Fortbewegungsmittel in der Stadt sind. Zwar haben sie den Vorteil einer Reduktion klassischer Emissionen – gleichzeitig haben sie aber den gleichen Platzbedarf wie normale Autos. Die Magistratsabteilung ist der Meinung, dass eine Bevorzugung von E-Autos in Hinblick auf den Platzbedarf (Parkplätze) nicht zu rechtfertigen ist. Sie spricht sich daher gegen spezielle Parkplätze für E-Autos aus.





Ideen und Anträge für den Öffentlichen Raum

Öffentliche Beleuchtung

Auch wenn wir uns grundsätzlich im Bezirk sehr sicher fühlen, in den Abendstunden ist der Bereich zwischen der Fichtnergasse und der Dommayergasse sehr schlecht beleuchtet – wir fühlen uns hier nicht sehr wohl! Wir beantragen daher, dass die Beleuchtung in diesem Bereich genau überprüft wird und nach Möglichkeit zusätzliche Leuchtkörper angebracht werden. Vielleicht reicht es ja schon aus die bestehenden Lampen gut zu reinigen.

Durch die MA33 (Wien Leuchtet) wurde an beiden Orten eine Lichtmessung vorgenommen und Vorschläge zur Verbesserung ausgearbeitet. Es besteht die Möglichkeit die Beleuchtungskörper auszutauschen oder einen sanften Beschnitt der Bäume in der Fichtnergasse vorzunehmen. Die Vorschläge liegen im Bezirk auf und werden derzeit beraten.




Wir beantragen, dass der Bahnübergang in der Nähe der KMS Veitingergasse (über die Bahntrasse) wieder geöffnet/zugänglich wird. Im Augenblick ist der einzige Übergang beim Schranken und dieser ist regelmäßig und für sehr lange Zeit geschlossen.

Wir fordern, dass der Bahnübergang bei der Steinlechnergasse - Kreuzung Waldvogelstrasse saniert wird (Stiegen). Die derzeitige Situation ist wirklich nicht gut.

Die Bahnübergänge liegen im Verantwortungsbereich der ÖBB. Der Bezirk weiß um das bestehende Problem und wird sich weiter für eine Verbesserung einsetzen. Leider sind hier kurzfristig größere Veränderungen nicht absehbar.


Hundekot Problematik

Wir beantragen, dass das Angebot der Hundekot-Sackerl-Automaten im Bezirk erweitert wird. Besonders problematisch ist die Situation im Umfeld der Schule KMS Veitingergasse, regelmäßig auch entlang der Bahntrasse und auf der Wolkerbergerstraße.

Im Bezirk besteht ein breites Angebot an Hundezonen und Hundesackerl – Automaten. Der Bezirk ist für eure aufmerksame Beobachtung sehr dankbar und wird in den angesprochenen Bereichen seine Anstrengungen verstärken.

Wir fordern höhere Strafen für HundebesitzerInnen, die den Kot ihrer Hunde nicht ordnungsgemäß entsorgen, da uns ein sauberer Bezirk ein großes Anliegen ist. Wir sind der Meinung, dass höhere Strafen ein geeignetes Mittel dafür sind.

Das Hundekot Problem ist ein ganz heißes Thema. Die Stadt Wien und der Bezirk arbeiten sehr intensiv an neuen und passenden Möglichkeiten. In den vergangenen Jahren hat sich die Situation deutlich verbessert und HundebezitzerInnen haben mehr Bewusstsein entwickelt. Der Bezirk geht davon aus, dass die Erhöhung der Strafen wenig Verbesserung bringen würde. Außerdem sind diese in ganz Wien gleich geregelt.


Sitzgelegenheiten

Schon seit vielen Jahren thematisiert und auch im heurigen Jahr des Jugendparlaments ein Thema sind die Sitzbänke im Umfeld der Spar-Akademie. Wie wir erfahren haben, sind Bänke direkt vor der Akademie nicht möglich. Als potentielle Orte sehen wir den Grünbereich der Straßenbahninsel und die Ecke im Bereich vor der Bank-Austria-Filiale.

Sitzgelegenheiten im Umfeld der Spar-Akademie sind in den letzten Jahren mehrfach angeregt worden. Der Bezirk hat in direktem Umfeld der Schule zusätzliche Bänke aufstellen lassen und möchte auch auf die Möglichkeiten am Hietzinger Platz hinweisen. Direkt vor der Schule bzw. vor der Filiale der Bank Austria können leider keine Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Hier haben die Unternehmen und ihre KundInnen Vorrang.

Zum wiederholten Mal fordern wir attraktive Sitzgelegenheiten vor der Schule. Uns ist bewusst, dass es vier Bänke in unmittelbarem Umfeld unserer Schule gibt. Diese entsprechen aber leider nicht unseren Bedürfnissen. Wir benötigen Sitzgelegenheiten die Kommunikation untereinander ermöglichen und entsprechend groß und breit sind. Gut vorstellen können wir uns einen weißen Anstrich, da dieser sehr gut zu unserer Schule passen würde.

Im Umfeld der Schule gibt es zahlreiche Sitzgelegenheiten, neue sind aus Platzgründen nicht möglich. Der Bezirk hat die MA56 (Wiener Schulen) mit der Bearbeitung beauftragt. In Rücksprache mit der Direktorin eurer Schule – Frau Hackl – die euren Antrag sehr unterstützt, werden im Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Voraussichtlich werden Tisch-Bank Kombinationen aufgestellt werden, die aber „naturbelassen“ und nicht lackiert sein werden. Die Kosten werden durch den Bezirk getragen. Wir hoffen, dass ihr mit den neuen Sitzgelegenheiten Freude haben werdet.


Sauberkeit im Bezirk

Die Mistkübel im Umfeld der Spar-Akademie sollten häufiger geräumt und auch der Bereich rund um den Hietzinger-Platz regelmäßig kontrolliert werden.

Seitens der MA48 gibt es die Information, dass die Mistkübel im Umfeld der Spar-Akademie täglich geleert werden, manchmal sogar zweimal täglich. Rund um den Hietzinger Platz wird die Sauberkeit sowohl durch die MA48 als auch durch Waste Watcher kontrolliert. Werden Verursacher von Verunreinigungen durch die Waste Watcher "ertappt" so schreiten sie ein und ermahnen sie.


Öffentliche Uhren

Wir fordern die Errichtung öffentlicher Uhren bei (allen) Straßenbahn- und Bus-Stationen des 13. Bezirks.

Das Aufstellen von Uhren an den Straßenbahn- und Busstationen im Bezirk, vor allem auch deren regelmäßige Wartung, würde sehr hohe Kosten verursachen. Der Bezirk wird diesen Antrag daher leider nicht umsetzen können.


Verbesserung der Hundezonen

Wir fordern mehr Hundeparks bzw. mehr eingezäunte Hundezonen. Ein für die unterschiedlichen Menschen (mit unterschiedlichen Bedürfnissen) zufrieden stellendes Miteinander ist uns ein großes Anliegen. Dahingehend richtet sich auch diese Forderung. Geeignete Orte für solche Hundezonen, wären unserer Ansicht nach der Rote Berg und der Schlosserpark.

Sowohl beim Roten Berg als auch im Napoleonwald gibt es bereits Hundeauslaufflächen, derzeit sind keine weiteren Flächen geplant. Einen tollen Überblick über alle Hundezonen und Hundesacker Automaten im Bezirk findet ihr auf der Homepage  www.wien.gv.at/umwelt/parks/hundezonen.html 


Öffentlicher Eislaufplatz

Während der Wintermonate wäre es ein tolles Angebot des Bezirks einen öffentlichen Eislaufplatz zu schaffen. Wir fordern den Bezirk dazu auf sich näher mit diesem Vorschlag auseinander zu setzen und die Möglichkeiten zu prüfen.

Der Bezirk hat euren Antrag sehr ernst genommen und durch die zuständige Abteilung der Stadt Wien (MA51 – Sportamt) Kosten und Umsetzungsmöglichkeiten prüfen lassen. Wir müssen euch mitteilen, dass alleine die Kosten der Errichtung die Möglichkeiten des Bezirks weit überschreiten. Auch die laufenden Kosten für den täglichen Betrieb könnte der Bezirk nicht tragen. Die Errichtung eines Eislaufplatzes würde eine große freie Fläche verlangen (ein Eishockeyfeld hat 1800 qm) und enorme Kosten verursachen. Alleine die Errichtung würde circa 1,5 Millionen Euro kosten, der laufende Betrieb wäre auch sehr teuer. Wir hoffen ihr versteht, dass ein solches Angebot nicht geschaffen werden kann.


Bahnweg

Wir fordern nachdrücklich eine Auseinandersetzung mit dem Bahnweg in der Nähe der Veitingergasse, der als Schulweg vieler SchülerInnen genutzt wird. Die Sauberkeit dieses Weges ist uns ein großes Anliegen. Dementsprechend wollen wir hiermit die Aufstellung von Mistkübeln anregen. Aber auch ein gewisser "Wohlfühlfaktor" erscheint uns wichtig. So ist uns das erfolgte Zurückschneiden der Büsche "ein Dorn im Auge". Durch dieses wirkt der Weg sehr leer und kalt. Dieser "Kälte" könnte unserer Meinung nach mit der Aufstellung einer Sitzgelegenheit begegnet werden (auf dem Weg zu den Schienen wäre unserer Ansicht nach ein geeigneter Platz dafür).

Der Bezirk weiß, dass der Bereich der Bahntrasse nahe an eurer Schule liegt und von euch gerne und oft genützt wird. Leider gibt es hier eine sehr unklare Situation in Hinblick auf die Verantwortung für den Bereich durch den Bezirk oder die ÖBB. Der Bezirk greift euer Anliegen aber auf und wird sich für eine Verbesserung der derzeitigen Situation einsetzen und seine Möglichkeiten prüfen.


Skate-Anlage Schloßpark

Wir beantragen, dass im Hackinger Schlosspark eine Skate-Anlage erreichtet wird. Der Skatepark sollte im optimalen Fall mit Pool, Miniramp, Unterstand, Funbox, Kicker und Rails (von links nach rechts - sehr wichtig bis wichtig) ausgestattet sein.

Im Hackinger Schlosspark ist aus räumlichen Gründen leider keine Skate-Anlage möglich. Ihr findet aber in der näheren Umgebung tolle und sehr beliebte Skateanlagen. Schaut doch einmal zum Skate-Platz am Ende der Auhofstraße. Einen besonders tollen Skate-Platz findet ihr in Penzing in der Bergmillergasse.


Fußballplatz neu schaffen

Sportliche Betätigung ist uns wichtig! Daher fordern wir einen Fußballplatz in der Nähe der Veitingergasse. In der Gemeindeberggasse ist unserer Ansicht nach ein geeigneter Platz dafür vorhanden. In diesem Park wäre eine große Wiese mit vielen Bäumen, die für die Umsetzung dieser Forderung geeignet wäre.

Die Herstellung eines neuen und zusätzlichen Fußballplatzes im Bezirk ist mit enormen Kosten und hohem Aufwand verbunden. Es bräuchte dafür nicht nur einen geeigneten Ort an dem keine BewohnerInnen gestört werden, auch die Finanzierung durch den Bezirk ist eine große Herausforderung. Wir bitten um euer Verständnis, dass in naher Zukunft kein Fußballplatz entstehen wird.


Möglichkeit einer Fußgängerzone

Da der Verkehr in der Hietzinger Hauptstrasse dermaßen stark ausgeprägt ist, fordern wir eine Fußgängerzone in der Nähe der Spar-Akademie. Wir wissen, dass die Planung und Beschlussfassung Zeit benötigt, möchten aber die Gelegenheit nützen um diese Idee/diesen Antrag in den Bezirk zu tragen

Eine durchaus spannende Idee für den Bezirk. Leider ist das Gebiet rund um eure Schule durch öffentlichen und privaten Verkehr sehr intensiv genützt. Die Sperre eines Bereichs und die Umwidmung zu einer Fußgängerzone sind daher leider nicht realistisch.





Jugendkultur und Angebote für Jugendliche

Jugendlokal/Jugendcafe

Wir regen die Bezirksvorstehung Hietzing dazu an, im 13. Wiener Gemeindebezirk eine zusätzliche Einrichtung für Jugendliche zu schaffen. Das Angebot sollte einem normalen Cafe ähneln, allerdings sollten die Preise niedriger sein, nur Jugendliche als Gäste Zugang haben und hier auch Ansprechpersonen für Fragen und Probleme zur Verfügung stehen.

Wir beantragen, dass der Bezirk eingehend die Möglichkeiten eines Lokals für Jugendliche prüft, in dem Jugendliche sitzen können, ohne etwas zu konsumieren und sich günstig etwas kaufen können. Am besten geeignet erscheint uns ein Ort in der Nähe der beiden großen Gymnasien in Hietzing.

Wir fordern ein Jugendzentrum im 13. Wiener Gemeindebezirk! Da Jugendkultur und entsprechende konsumzwangfreie Räume zu einem gelingenden Miteinander beitragen und es momentan kein diesbezügliches Angebot in „unserem“ Bezirk gibt, ist uns diese Forderung ein besonderes Anliegen. Wir stellen uns unter einem Jugendzentrum/Jugendcafe einen Raum vor, der explizit auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet ist. Dieser Raum sollte die Möglichkeit eines günstigen Essens, sowie günstiger Getränke beinhalten, sowie die kostenlose Nutzung neuer Medien (Internet). Außerdem sollte er zum wohl fühlen und verweilen einladen (Sofas, Tische, ...), sowie verschiedene Freizeitaktivitäten ermöglichen: Tischfußball, Billard, Tischtennis, ... Auch spezifische Angebote für Mädchen sind uns ein Anliegen (Mädchentag, ...). Uns ist klar, dass dem Bezirk die Nachfrage nach einem solchen Angebot bewusst ist (so handelt es sich ja nicht um die erste diesbezügliche Forderung im Rahmen des Jugendparlaments) und möchten somit auf die nach wie vor bestehende Notwendigkeit desselben hinweisen.

Wir regen den Bezirk dazu an, über die Etablierung eines Jugendcafes/Jugendlokals in der Nähe der beiden Gymnasien nachzudenken und eine Umsetzung anzustreben. Das Jugendcafe sollte uns die Möglichkeit bieten, unsere Freizeit sinnvoll und in einem gemütlichen Rahmen zu verbringen und sich an Lokalen wie Starbucks oder modernen Cafes orientieren. Wir wissen, dass diese Idee auch in den Vorjahren eingebracht wurde und möchten die Notwendigkeit betonen.

Wir beantragen die Etablierung eines Jugendlokals im 13. Wiener Gemeindebezirk! Wir stellen uns unter einem Jugendlokal einen Raum vor, der explizit auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet ist. Dieser Raum sollte eine Bar, an der günstige Getränke ausgeschenkt werden, beinhalten, sowie einen RaucherInnen- und einen NichtraucherInnen-Bereich. Außerdem sollte es ein Raum sein, wo Jugendliche einander treffen können. Dementsprechend soll er zum Wohlfühlen und verweilen (also zum chillen) einladen (Sofas, Tische, ...). Neben verschiedenen Freizeitaktivitäten die dort möglich sein sollen (Spiele, Filme anschauen, …), ist uns auch Musik ein großes Anliegen. Die Möglichkeit eigene Musik dort abzuspielen sollte ebenso geboten werden wie die Organisation von Konzerten.

Wie auch in den vergangenen Jahren Jugendparlament wurde die Idee eines Jugendcafes/Jugendlokals in Hietzing durch mehrere Workshop-Gruppen eingebracht. Die Möglichkeiten und Machbarkeit eines solchen Lokals für Jugendliche werden im Bezirk bereits länger intensiv diskutiert und ist eines der "Dauerthemen" wenn es um Jugendfragen im Bezirk geht. Leider ist die Antwort auf die von euch eingebrachten Themen etwas komplex.

Ein ganz wichtiger Hinweis zu Beginn: im Bezirk gibt es mit Streetwork Hietzing (Verein Rettet das Kind) ein tolles und attraktives Angebot für Jugendliche. Schaut doch einfach mal in ihrem Treff vorbei oder informiert euch auf der Homepage  www.rdk-wien.at 
Vielleicht findet ihr ja hier was ihr sucht!

Die größte Herausforderung rund um ein neues Jugendcafe in Hietzing – das all den Ansprüchen und Vorstellungen die ihr formuliert genügen soll – sind natürlich die entstehenden Kosten. Die Finanzierung kann der Bezirk im Augenblick leider nicht aus eigenen Mitteln leisten.

Eine zweite große Herausforderung besteht in den geeigneten Räumlichkeiten, denn im von euch vorgeschlagenen Stadtteil finden sich keine passenden Räume in denen ein Jugendcafe eingerichtet werden könnte.

Der Bezirk hat mehrere Möglichkeiten diskutiert, konnte bisher aber leider noch keine passende Lösung für die Finanzierung und die Wahl des Standorts finden. Wie auch schon in den letzten Jahren müssen wir auch heuer um euer Verständnis bitten – ein Jugendcafe in der gewünschten Form ist in Hietzing derzeit leider nicht realisierbar ist.



Weihnachtshütten für Jugendliche

Wir beantragen, dass im Rahmen der Weihnachtsmärkte im Bezirk auch Angebote für Jugendliche entstehen. Damit meinen wir, dass es auch Hütten mit Musik nach dem Geschmack von Jugendlichen geben sollte.

Die Hütten auf den Weihnachtsmärkten in Hietzing werden privat betrieben, der Bezirk hat hier kein eigenes Angebot. Wir finden die Idee durchaus reizvoll, möchten aber auch auf die besondere Atmosphäre eines Weihnachtsmarktes hinweisen. Es stellt sich die Frage, ob hier der geeignete Ort für einen eigenen Stand für Jugendliche wäre.



Ideen und Anträge - Schulen und Sonstiges

Spinde in der Schule KMS Veitingergasse

Um unsere Schulsachen, unsere Kleidung und Wertgegenstände gut verstauen zu können beantragen wir das Aufstellen von Spinden für die KMS Klasse in der Maygasse. Nach unserer Information wurde dieser Antrag auch im Vorjahr eingebracht, Spinde wären aus unserer Sicht nach wie vor dringend notwendig.

Das Gebäude ist leider ein Bundesgebäude, der Bezirk kann hier daher keine Veränderungen vornehmen. Die BV13 versteht euer Anliegen aber sehr gut und wird sich dafür einsetzen, dass ihr schon bald Spinde bekommt, in denen ihr eure Unterlagen und Wertgegenstände sicher verstauen könnt. Euer Antrag wird durch den Bezirk an die zuständige Stelle weiter geleitet. Wir hoffen, dass es hier schon sehr bald eine Verbesserung geben wird und ihr eure Unterlagen sicher verstauen könnt.


Spezielle Moped-Parkplätze

Viele unserer MitschülerInnen kommen mit dem Moped in die Schule. Das Abstellen der Mopeds auf normalen Autoparkplätzen ist allerdings nicht optimal. Immer wieder werden unsere Mopeds beschädigt. Wir beantragen daher, dass im Umfeld der Spar-Akademie, beispielsweise am Anna-Strauss-Platz, Moped-Parkplätze errichtet werden. Auch Fahrradständer, die für Mopeds zugänglich sind, bieten unseren Fahrzeugen einen gewissen Schutz.

Eigene Parkplätze für Mopeds sind leider nicht realisierbar. Wie ihr richtig bemerkt habt, können Fahrradständer teilweise auch für Mopeds genützt werden.