Anträge/Projektideen und die Bearbeitung durch den Bezirk - 2012/2013

Die Anträge und Projektideen aus dem Jugendparlament Hietzing 2012/2013 werden in normaler Schrift und die Antworten bzgl. Umsetzungsmöglichkeiten des 13. Wiener Gemeindebezirks in kursiver Schrift unten aufgelistet. Wir hoffen damit möglichst gut nachvollziehbar zu machen, welche der Anträge umgesetzt werden können und welche Anträge leider negativ bearbeitet wurden.





Parkanlagen

Verbesserung Fußballplatz Hügelpark

Wir beantragen eine Verbesserung des Fußballplatzes im Hügelpark. Der Boden des Fußballplatzes ist staubig und rutschig und hat viele Löcher. Daher wäre es sinnvoll den Spielgrund zu asphaltieren oder zu betonieren. Zusätzlich spielen viele Kinder und Jugendliche Basketball, weshalb auch Basketballkörbe aufgestellt werden sollten.

Die Fußballspielfläche ist aufgrund eines Kompromisses zwischen den Interessen der Anrainer/innen und der Nutzungsmöglichkeit durch Jugendliche in der vorliegenden Form entstanden. Eine harte Befestigung ist wegen der sich daraus ergebenden höheren Lärmbelastung und andererseits sich ergebenden negativen Beeinflussung der Wurzeln der dort stehenden Bäume nicht möglich. Stolperstellen werden im Zuge der Parkpflege ausgebessert.


Pavillon im Hügelpark

Wir fordern einen Pavillon im Hügelpark vor dem Fußballfeld hinter den Büschen weil das gut für SchülerInnen im Winter und Herbst und eine Aufwertung für den Hügelpark ist.

Die Errichtung eines Pavillons ist kostenintensiv. Erfahrungsgemäß bestehen aus Lärmgründen Einwände der Anrainer gegen ein derartiges Bauwerk. Im Hügelpark wird daher kein Pavillon errichtet werden. Als Alternative hat der Bezirk gemeinsam mit den VertreterInnen des Jugendparlaments beschlossen, dass im Park schon bald eine überdachte Bank-Tisch-Kombination aufgestellt wird. Wir hoffen, dass damit eurem Wunsch nach Schutz vor Regen und Sonne ein wenig Rechnung getragen wird.


Überdachte Sitzgelegenheiten im Hügelpark

Wir wünschen uns eine Überdachung von Sitzgelegenheiten im Hügelpark. Wir nützen die Wellenbänke sehr gerne in unseren Freistunden, was nicht möglich ist, wenn es regnet.

Eine Überdachung der Wellenbänke ist sehr kostenintensiv. Alternativ wäre die Aufstellung von überdachten Tisch-Bank-Kombinationen möglich. Eine derartige Kombination kostet ca. 4.000,-- EUR. Um einen geeigneten Platz zu finden wird eine Begehung mit Jugendlichen, Bezirk und MA42 vorgeschlagen.


Neugestaltung Wellenbänke

Wir bringen noch einmal einen Antrag auf Neustreichung der Wellenbänke im Hügelpark ein, da diese noch immer nicht bunt gestrichen wurden. Gerne würden wir in die Neugestaltung mit einbezogen werden. Zusätzlich könnte man auch gleich die Überdachung des Sandkastens bunt streichen.

Nach wie vor besteht das Angebot die Wellenbänke neu zu gestalten. Es bräuchte dafür aber euer Engagement und gute Ideen. Die MA42 kann für eine Malaktion Farben und Werkzeug zu Verfügung stellen. Die Durchführung einer Malaktion wäre über die Jugendbetreuung mit Jugendlichen möglich. Interessierte Jugendliche melden sich am Besten unter der Telefonnummer 0650 526 29 29 bei der Projektleitung des Jugendparlaments.


Zusätzliche Wellenbänke und Sanierung der Wiese

Wir beantragen im Hügelpark mehr Wellenbänke und unter den vorhandenen Erneuerungen des Rasens weil es bei Regen sehr gatschig und im Sommer sehr staubig und schmutzig ist. Platz für neue Wellenbänke gäbe es beim Hydranten, da dort eine große leere und ungenützte Wiese ist, die nicht direkt beim Spielplatz liegen würde.

Eine Sanierung des Rasens wäre im Bereich der Wellenbänke durch die intensive Nutzung nicht nachhaltig. Es wird daher das bestehende Angebot beibehalten. Wir hoffen auf euer Verständnis.


Sperrzeiten Käfig

Wir beantragen, dass die Käfigsperrzeit bei der Lockerwiese auf 22 Uhr, was der in Wien üblichen Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr entspricht, zu verlegen bzw. als Kompromiss mit den Anrainern den Käfig ein paar Mal in der Woche, zumindest aber einmal pro Woche bis 22 Uhr, offen zu lassen.

Die Käfigsperrzeiten sind vorgegeben um den AnrainerInnen nach Einbruch der Dunkelheit ein wenig Ruhe zu sichern. Sollte es Probleme rund um die Schließzeiten des Käfigs geben bitten wir darum möglichst rasch in der BV Hietzing Bescheid zu geben.


Bodenbelag Fussballplatz Roter Berg

Wir beantragen sehr dringend einen neuen Betonboden für den Fußballplatz am Roten Berg. Außerdem wären Spielfeldmarkierungen für den Fußballplatz am Roten Berg sehr wichtig. Im Moment ist der Bodenbelag nicht gut.

Die Errichtung eines befestigen Ballspielplatzes ist sehr kostenintensiv. (EPDM-Belag ca. 100,-- EUR/m², bei einer ungefähren Größe von 40x20m ergibt das Kosten von mindestens 80.000,-- EUR). Aus Sicht des Bezirks ist eine Neugestaltung des Bodenbelags daher im Moment nicht zu rechtfertigen. Wir hoffen auf euer Verständnis.


Flutlicht auf der Lockerwiese

Wir beantragen, dass die Beleuchtung beim Fußballplatz Lockerwiese mit einem Flutlicht ausgestattet wird. Es ist ein toller Treffpunkt für uns und wir möchten auch gern abends noch ein bisschen länger Fußball spielen.

Aus Rücksicht auf die Interessen der Anrainer/innen wird eine Flutlichtanlage nicht befürwortet. Wir hoffen, dass ihr versteht, dass der Bezirk auf ganz unterschiedliche Interessen Rücksicht nehmen muss und AnrainerInnen ein nachvollziehbares Bedürfnis nach nächtlicher Ruhe haben.


Neugestaltung der Hütte Lockerwiese

Wir beantragen, dass die Hütte auf der Lockerwiese renoviert und neu gestaltet wird. Sie ist sehr stark verschmutzt, und wir ekeln uns davor. Auch wenn die Hütte immer wieder beschädigt wird sollte sie einmal richtig gut renoviert und hergerichtet werden.

Die Hütte wird im Zuge der Parkreinigung gesäubert. Bei Vandalismus werden Gefahrenstellen beseitigt, bzw. grobe Beschädigungen repariert. Es gibt auch das Angebot die Hütte gemeinsam mit Streetwork Hietzing und der zuständigen MA42 neu zu gestalten. Wir hoffen auf eure rege Beteiligung am Projekt.



Basketball-Platz am Roten Berg

Der Rote Berg soll noch attraktiver werden. Wir wünschen uns einen Basketballplatz auf der Lagerwiese am Roten Berg. Der Platz wäre sicher sehr beliebt.

Die Platzverhältnisse werden geprüft wo ein Basketballplatz errichtet werden kann und die dafür erforderlichen Kosten erhoben und dem Bezirk zur weiteren Entscheidungsfindung bekanntgegeben. Berücksichtigt werden muss dabei auch die Lärmentwicklung durch das Spiel und daraus entstehende Beeinträchtigung für die Anrainer/innen. Die konkrete Entscheidung benötigt noch und wir hoffen auf euer Verständnis, dass eine so große Entscheidung genau vorbereitet werden muss.





Projektideen

Freies W-LAN-Netz

Wir beantragen ein freies W-LAN-Netz für die Kennedybrücke im 13. Bezirk. Damit man, wenn man auf die öffentlichen Verkehrsmittel wartet, wichtige Sachen (E-Mail) erledigen und Handykosten sparen kann.

Derzeit ist in Hietzing – auch auf finanziellen Gründen – ein solches Projekt leider noch nicht möglich. In Wien tut sich diesbezüglich aber einiges: 2012 startete das erste Pilotprojekt für einen WLAN-basierten (drahtlosen), ortsabhängigen Informationsdienst sowie einen kostenfreien Internetzugang am Wiener Rathausplatz. Bereits in den ersten Wochen haben mehrere hundert WienerInnen sowie BesucherInnen aus der ganzen Welt das Angebot in Anspruch genommen. Die Magistratsabteilung 33 – Wien Leuchtet ist mit dem Projekt "kostenfreies WLAN im öffentlichen Raum" betraut. Für den weiteren Ausbau dieses Angebots abseits der Pilotprojekte haben in Zukunft auch Bezirke die Möglichkeit, dieses Leistungsangebot abzurufen.


Recycelbare Hundekotsackerl

Wir regen den Bezirk an, über den Austausch der Plastikhundekotsäcke zu umweltfreundlichen, recyclebaren Säcken (z.B.: aus Maisstärke) nachzudenken. Der Vorzeigeeffekt wäre für ganz Wien ein deutliches Zeichen um mehr zum Thema Recycling beizutragen.

Die MA 48 ist hier die zuständige Magistratsabteilung, die eine sehr ausführliche Antwort auf euren Antrag geschickt hat. Die MA 48 leistet demnach bereits einen großen Beitrag zum Recycling, dort wo es sinnvoll ist. Mit Hundekot gefüllte Sackerl müssen aus Hygienegründen im Restmüll bzw. in den öffentlichen Papierkörben entsorgt werden und keinesfalls in der Biotonne. Der Restmüll wird in einer der 3 Hausmüllverbrennungsanlagen verbrannt, eine Kompostierung der abbaubaren "Bio"-Sackerl ist dadurch unmöglich. Die Umweltfreundlichkeit der "Bio"-Sackerl ist außerdem nur dann gegeben, wenn die verwendeten pflanzlichen Rohstoffe aus biologischem Anbau stammen und keine gentechnisch veränderten Pflanzen als Ausgangsbasis dienen. Ein weiterer Punkt, der gegen die Verwendung von "Bio"-Sackerl spricht, ist die zeitlich begrenzte Lagerfähigkeit der abbaubaren Sackerl – laut Herstellerangaben maximal 1 Jahr. Ausschlaggebend für die Entscheidung der MA 48, keine Hundesackerl aus Mais- oder Kartoffelstärke zu beschaffen, ist allerdings der Preis. Ein Marktcheck der angebotenen Sackerl hat Preise ergeben, die ein Vielfaches der konventionellen Sackerl betragen. Im Sinne eines sparsamen Umgangs mit Steuergeld sind diese Mehrausgaben nicht zu rechtfertigen.


Wiedereröffnung der Fussgängerbrücke

Wir beantragen die Überprüfung der Nutzung der Fußgängerbrücke auf der Hietzinger Straße bei der Hummelgasse. Diese wurde für Fußgänger geschaffen, um das Versäumen eines Verkehrsmittels (entweder der Straßenbahn 58 bzw. auf der anderen Seite eine Haltestelle mit 3 Buslinien) zu vermeiden. Leider ist diese Verbindungsbrücke gesperrt und daher kommt es häufig zu Wartezeiten bei geschlossenen Schranken und dadurch zum Versäumen eines Verkehrsmittels. Wir beantragen, dass die Verbindungsbrücke wieder genutzt werden kann.

Der Fußgängersteg besteht leider nicht mehr. Wir ihr sicher schon mitbekommen habt wird sich in naher Zukunft rund um die Bahntrasse ja einiges tun – der Lainzer-Tunnel bringt eine Entlastung mit sich. Für die Überquerung der Bahnstrecke ist die ÖBB zuständig. Aus heutiger Sicht kann der Bezirk allerdings nicht sagen ob die Brücke wieder geöffnet werden kann. Die Öffnung würden viele Menschen begrüßen und der Bezirk setzt sich dafür ein.


Teeniedisco in Hietzing

Wir fordern eine Teeniedisco, die Samstag Abend in einem gut mit den Öffis erreichbaren Raum stattfindet. Vor allem für 13 bis 15-jährige im Bezirk gibt es nicht viele Möglichkeiten um bei moderner Musik und alkoholfreien Getränken ihre Freizeit zu verbringen.

Der Bezirk kann keine Disco für Jugendliche veranstalten. Im Bezirk gibt es aber das spannende Angebot von Streetwork Hietzing. Alle Infos dazu findet ihr im Internet unter  www.rdk-wien.at/hietzing  oder noch besser: ihr schaut einfach im Club von Streetwork Hietzing vorbei.



Schulen

Rutsche im Schulhof Veitingergasse

Wir wünschen uns eine attraktive Rutsche für den Schulhof der KMS Veitingergasse.

Der von der Klasse 3A vorgebrachte Wunsch nach zusätzlicher Beistellung und Montage einer Rutsche im Freigelände der Schule wurde von der Schulleitung im Konsens mit der Lehrerschaft aus Platz- und Gefahrengründen nicht befürwortet. Das Ziel ist, dass ihr im Schulhof auch freien Platz zu laufen und herumtoben habt. Mit einer Rutsch wäre der Platz nicht mehr da.


Nestschaukel im Schulhof Veitingergasse

Wir beantragen eine neue Nestschaukel bei uns im Schulhof der NMS Veitingergasse, da unsere alte leider kaputt gegangen ist.

Der von der Klasse 4B vorgebrachte Wunsch nach Austausch der defekten Netzschaukel wurde bereits an die Zuständige Magistratsabteilung 42 weitergeleitet. Die Reparatur der bestehenden Nestschaukel ist bereits in Auftrag gegeben und sollte sehr rasch durchgeführt werden. Wenn ihr den Bericht in Händen haltet sollte euer Anliegen also schon realisiert worden sein.



Öffentliche Plätze

Neue Sitzmöglichkeiten

Wir beantragen auf der Hietzinger Hauptstrasse, Höhe Nr 32, eine Sitzbank. Wir wollen in der Pause sitzen und der Lärm ist dort weniger als bei der Station Dommayergasse. Direkt vor der Sparakademie sind ja keine Bänke möglich, vielleicht wäre das ja ein passender Ort der möglich wird.

Die MA 28 teilt mit, dass eine Bank im Frühjahr 2013 im gegenständlichen Bereich aufgestellt wird. Wenn ihr den Bericht in den Händen habt sollte die Bank bereits stehen. Wir hoffen, dass die neue Sitzmöglichkeit eurem Wunsch entspricht.



Verkehrssicherheit

Veränderte Einbahnregelung

Aufgrund problematischer Einbahnstellungen trägt die Sankt-Veit-Gasse das Dreifache des Verkehrs als die wenig befahrene Münichreitergasse. Besonders an den Kreuzungen Sankt-Veit-Gasse/Beckgasse und Sankt-Veit-Gasse/Larochegasse kann man die Sankt-Veit-Gasse aufgrund des starken Verkehrs am Vormittag und am frühen Abend kaum mehr überqueren. Wir fordern eine Umstellung der Einbahnen, um die Münichreitergasse für AutofahrerInnen und MotoradfahrerInnen attraktiver zu machen.

Die St.-Veit-Gasse wird als Bezirkshauptstraße geführt und ist Bestandteil des höherrangigen Verkehrsnetzes. Die Behörde hat den Auftrag die Wohnbevölkerung von den Auswirkungen des Verkehrs zu schützen und daher den Verkehr aus den Wohngebieten auf die höherrangigen Straßen auszulagern. Den Verkehr aus der St.-Veit-Gasse auf die benachbarten Straßenzüge auszulagern widerspricht dem oben angeführten Auftrag, daher kann dem Wunsch nicht entsprochen werden.


Rot umrandeter Zebrastreifen

Nachdem es immer wieder Probleme gibt, weil die Autofahrer den Zebrastreifen nicht beachten, beantragen wir eine gut sichtbare rote Umrandung beim Zebrastreifen vor der KMS Veitingergasse.

Der Schutzweg unmittelbar vor der Schule in der Veitingergasse ist rot umrandet und unterhalb der Kundmachung des Schutzwegs befinden sich jeweils in Fahrtrichtung Zusatztafeln "Schulweg". Zusätzlich gibt es eine Bodenschwelle, die AutofahrerInnen zum Abbremsen zwingt und eine 30 km/h Beschränkung.


Neuer Zebrastreifen

Wir beantragen zwischen der Mantlergasse und der Bossigasse eine Möglichkeit für FußgängerInnen, um die Hietzinger Hauptstraße sicher überqueren zu können. Der nächste Zebrastreifen ist weit weg und in diesem Bereich kann es sehr gefährlich sein und auch die Wartezeiten sind sehr lang.

Auf offener Fahrstrecke eines Linienomnibusses werden üblicherweise keine Schutzwege verordnet, da bei starken Verzögerungen, welche nötig werden, wenn ein Fußgänger vor dem Bus den Schutzweg betritt, die Fahrgäste zu Sturz kommen und sich verletzen können. Das ist der Grund warum der Bezirk an dieser Stelle keinen neuen Zebrastreifen errichten wird.


Ampeldrücker überprüfen

Wir fordern stellvertretend für die Klasse F9 der Veitingergasse den "Drücker" bei der U4 Braunschweiggasse überprüfen zu lassen, da trotz Drückens lange Wartezeiten zu bemerken sind.

Die Ampel Hietzinger Kai wird in einem Koordinierungsverband in Zuge des Wientals geschaltet. Auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens sind dabei Umlaufzeit (Zeit von einer Grünphase zur nächsten) von 100 und 120 s notwendig. Der Schutzweg über den Hietzinger Kai wird in der Zeit wochentags von 7:00 bis 9:00 Uhr und von 15:00 bis 19:00 Uhr mit einer Daueranmeldung versehen, damit die FußgängerInnen ihre Freiphase nicht versäumen können. Kürzere Wartezeiten sind untertags leider nicht machbar, weil sonst die Koordinierung des Fahrzeugverkehrs unterbrochen werden müsste, was zu Rückstauungen im Wiental führen würde.


Verbesserung Grünphase

Wir beantragen Verbesserungen bei der Fußgängerampel in der Gobergasse (beim "China-Restaurant"), die derzeitige Regelung soll überprüft und neu beurteilt werden. Sie ist aus unserer Sicht für Fußgänger sehr problematisch und auch gefährlich. Das Problem besteht, da abbiegende Autos gleichzeitig mit den Fußgängern Grün haben und es immer wieder zu brenzligen Situationen kommt.

Die Ampelanlage an der Kreuzung Jagdschloßgasse und Wolkersbergenstraße wird mit einer Zweiphasenregelung gesteuert, wobei die Schutzwege jeweils mit dem parallel fahrenden Fahrzeugverkehr gemeinsam die Grünphase erhalten. Einbiegende Fahrzeuglenker müssen selbstverständlich auf den Vorrang der FußgängerInnen am Schutzweg Rücksicht nehmen. Die Missachtungen des Schutzwegvorrangs durch die Fahrzeuglenker müssen von der Exekutive verfolgt werden, der Bezirk hat auf das Problem hingewiesen.


Verbesserung Ampelanlage St. Veit

Bei der U-Bahnstation Unter St. Veit ist die Wartezeit für Fußgänger und Fußgängerinnen sehr lange. Wir beantragen dort die Überprüfung der Ampelphasen.

Die Ampelanlage wird in einem Koordinierungsverband in Zuge des Wientals geschaltet. Auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens sind dabei Umlaufzeiten von 100 und 120 s notwendig. Der Schutzweg über den Hietzinger Kai kann nur zu bestimmten Zeiten eine Freigabe erhalten, weil ansonsten der Verkehrsfluss des Fahrzeugverkehrs unterbrochen wäre und es dadurch zu Rückstauungen im Wiental kommen würde. Außerhalb der Spitzenverkehrszeiten werden kürzere Umlaufzeiten geschaltet, wodurch sich auch die Wartezeit der FußgängerInnen auf die Freiphase verkürzt.


Verbesserung der Ampel am Anna-Strauß-Platz

Die Klasse 1A der Sparakademie beantragt hiermit, zu überprüfen ob die Ampelanlage beim Anna-Strauß-Platz auf einen schnelleren Wechsel zwischen Rot- und Grünphasen umgestellt werden kann, und im Falle eines positiven Befundes dieses auch zu tun.

Bei der Ampelanlage Hietzinger Hauptstraße Ecke Lainzer Straße müssen drei Phasen geschaltet werden, zusätzlich kann die Straßenbahn die Anlage beeinflussen. Um eine leistungsfähige Abwicklung zu gewährleisten, sind Umlaufzeiten von 100 s untertags erforderlich. Für die Fußgänger in dieser Kreuzung entstehen dabei Wartezeiten von unter 90 s, die aber in dieser Größenordnung akzeptiert werden müssen. Während der Nachtstunden läuft ein kürzeres Schaltprogramm, dann verringert sich auch die Fußgängerwartezeit auf die Freiphase.



Beleuchtung

Bessere Beleuchtung Fichtnergasse und Stadlergasse

Wir fordern eine bessere Beleuchtung von der Fichtnergasse bis zur Stadlergasse. Vor allem in den Wintermonaten ist es hier sehr dunkel und wir haben oft noch spät Nachmittagsunterricht.

Hier bräuchte es eine ganz genaue Ortsangabe. Die MA 33 bittet um eine genauere Ortsangabe.


Bessere Beleuchtung Testarellogasse

In der Testarellogasse, in der Nähe der Hietzinger Hauptstrasse, ist es abends immer sehr dunkel. Wir fordern mehr Beleuchtung.

Durch die MA 33 wurde eine sehr aufwändige Lichtmessung durchgeführt. Die Beleuchtung entspricht der Norm – das ist die Vorgabe wie hell Straßenbereiche beleuchtet sein müssen - und wird daher nicht verändert werden.



Sauberkeit

Lösung des Müllproblems am Bahnweg

Wir fordern, dass der Bahnweg gesäubert wird und Aschenbecher aufgestellt werden, weil die Zigarettenstummel sonst nur am Boden landen.

Der Bezirk stimmt eurer Einschätzung zu, dass am Bahnweg dringend etwas geschehen sollte. Es ist aber so, dass der Bahnweg kein öffentlicher Grund ist und damit auch nicht in den Verantwortungsbereich des Bezirks fällt. Wie ihr wisst ist der Bahnweg auch relativ eng und es ist daher nicht möglich mit den üblichen Reinigungsgeräten der MA48 hineinzufahren. An den Eingangsbereichen finden sich aber Mülltonnen und der Bezirk bittet euch diese zu nutzen.


Sauberkeit U-Bahn

Wir beantragen, dass bei der U-Bahn-Station Hietzing öfter gesäubert wird. Wir haben erfahren, dass hier regelmäßig gereinigt wird, trotzdem empfinden wir es als sehr schmutzig. Vielleicht findet sich ja eine Lösung die gut ist.

Der Bezirk hat sich mit den zuständigen Wiener Linien in Verbindung gesetzt. Die Wiener Linien bedauern, dass die U-Bahn Station Hietzing als verschmutzt wahrgenommen wird. Selbstverständlich wird diese Station so wie alle anderen auch regelmäßig gereinigt. Ungeachtet dessen werden wir diese Station in der nächsten Reinigungsausschreibung speziell berücksichtigen. Die Wiener Linien hoffen, dass sich der Eindruck der Station verbessert.


Öfter reinigen im Hügelpark

Der Hügelpark ist oft sehr verschmutzt und wir beantragen daher dass dieser Park öfter gereinigt wird. Wir glauben, dass grundsätzlich genügend Mistkübel vorhanden sind, die aber anders aufgestellt werden sollten. Besonders problematisch ist es rund um die sehr beliebten Wellenbänke, außerdem bräuchte es einen Mistkübel in der Nähe der Fußballwiese.

Die Reinigung des Parks erfolgt 4 bis 5x pro Woche. Wie ihr seht wird der Park beinahe täglich gereinigt und ein noch größerer Aufwand wäre nicht vertretbar. Der Bezirk appelliert daher an alle die Mistkübel zu nutzen.


Kontrolle des Hundeverbots im Hügelpark

Im Hügelpark gibt es ein Hundeverbot, das jedoch nicht beachtet wird: Immer wieder kommen HundebesitzerInnen und ihre Hunde und die Hunde machen alles voll. Deshalb fordern wir mehr Kontrollen und mehr Kennzeichnungen!

Die Waste Watcher werden von dem Wunsch informiert und werden hier in Zukunft noch regelmäßiger vorbei kommen und mit den HundebesitzerInnen das Gespräch suchen. Der Bezirk hofft, dass sich hier die Situation schon rasch verbessert und ihr das auch bemerkt!


Zusätzliche Mistkübel in der Veitingergasse

Wir beantragen mehr Mistkübel in der Veitingergasse, sowie den verstärkten Einsatz von Waste Watcher in diesem Bereich. Es gibt zwar vor der Schule Mistkübel, aber auf dem Weg zur Straßenbahn sind keine mehr vorhanden. Viele schmeißen ihren Müll daher einfach auf die Straße.

Auf Wunsch der Jugendlichen wurde durch die Straßenreinigung in der Veitingergasse zwischen Schule und Lainzer Straße ein zusätzlicher Papierkorb montiert. Zusätzlich werden die Waste Watcher Schwerpunktkontrollen durchführen, um Passanten, die ihren Müll nicht in den Papierkörben, sondern auf der Straße entsorgen, auf ihr Unrecht hinzuweisen und auch zu bestrafen.


Mistkübel bei der Sparakademie

Die Klasse 1A der Sparakademie beantragt hiermit, bei der Dommayergasse zusätzliche Mistkübel mit Aschenbecher anzubringen. Die bereits bestehenden Möglichkeiten sind für die vielen RaucherInnen leider nicht ausreichend.

Auf vielfachen Wunsch der SchülerInnen der Sparakademie wurden der Bereich um die Schule und der Weg zur U-Bahn-Station bereits in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Papierkörben mit integriertem Aschenbecher ausgestattet. Die an der Kreuzung Hietzinger Hauptstraße und Dommayergasse vorhandenen Papierkörbe stellen aus unserer Sicht eine optimale Versorgung der RaucherInnen mit Aschenbecher dar.