Anträge/Projektideen und die Bearbeitung durch den Bezirk - 2013/2014

Die Anträge und Projektideen aus dem Jugendparlament Hietzing 2013/2014 werden in normaler Schrift und die Antworten bzgl. Umsetzungsmöglichkeiten des 13. Wiener Gemeindebezirks in kursiver Schrift unten aufgelistet. Wir hoffen damit möglichst gut nachvollziehbar zu machen, welche der Anträge umgesetzt werden können und welche Anträge leider negativ bearbeitet wurden.



Parkanlagen

Skate-Park renovieren und verbessern

Der Skate-Park in der Nähe des Nikolai-Tores beim Lainzer Tiergarten ist leider schon ziemlich in die Jahre gekommen. Wir beantragen deshalb, dass die Anlage ein wenig renoviert wird und die Geräte erneuert werden. Außerdem sollte überprüft werden, ob der angrenzende und wenig genützte Parkplatz öffentlicher Grund ist und eine Erweiterung des Skate-Parks möglich ist.

Der Antrag wurde neuerlich überprüft und dabei wurde festgestellt, dass eine Funbox (Holz) demontiert und erneuert werden muss, da die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Die Kosten für die Demontage belaufen sich auf € 1.700,- (netto). Die Kosten für eine Neuanschaffung dieser Funbox (Beton) belaufen sich gesamt auf ca. € 16.000,-. Die Betonrampen müssten spätestens 2015 generalsaniert werden. Kosten ca. € 9.000,-. Eine allfällige Neuanschaffung von zusätzlichen Elementen (wie z.B. Halfpipe) würde sich auf ca. € 45.000,- belaufen. Eine Erweiterung des Skate-Parks um den Parkplatz ist leider nicht möglich. Aufgrund der sehr hohen Kosten muss der Bezirk diese Entscheidung sehr genau prüfen und benötigt dafür noch etwas Zeit.


Fußballtore im Hügelpark

Uns ist erzählt worden, dass der Vorschlag auch schon in den letzten Jahren vorgestellt worden ist. Weil es eine neue Bezirksvorsteherin gibt, haben wir uns trotzdem für diese Idee entschieden. Wir beantragen, dass im Hügelpark neue und etwas größere Fußballtore aufgestellt werden. Wir glauben, dass wäre auch für andere Menschen im Park ok.

Die jetzige Fußballfläche war eine Kompromisslösung bei der Ausgestaltung des Parks. Die Erfahrung der MA42 ist, dass die Aufstellung größerer Tore in Folge zu einem Wunsch nach einem Fußballkäfig führt. Dieser ist im Hügelpark aus Platzgründen und denkmalschützerischen Gründen nicht realisierbar. Da es auf dem Schulgelände einen Fußballplatz gibt, wird angeregt mit der Schulleitung zu verhandeln, ob eine Nutzung in der Freizeit möglich ist.



Rauchverbot im Hügelpark

Ein rauchfreier öffentlicher Raum wäre eine super Sache. Wir haben die Idee, dass an öffentlichen Plätzen in Hietzing das Rauchen verboten werden soll. Besonders denken wir an den Bereich rund um Schulen und an Haltestellen.

Auf Spielplätzen herrscht ein Rauchverbot, für ein generelles Rauchverbot in Parkanlagen gibt es keine gesetzliche Grundlage.


Neugestaltung Wellenbänke Hügelpark

Uns ist es ein großes Anliegen, dass sich im Hügelpark etwas im Positiven tut. Wir regen dazu an, die Wellenbänke im Hügelpark neu zu gestalten. Damit meinen wir, dass sowohl die Anzahl der Bänke weiter vergrößert wird und auch die bereits diskutierte Überdachung der Wellenbänke realisiert wird. Das Dach ermöglicht uns auch in Freistunden bei Schlechtwetter unsere Zeit im Hügelpark zu verbringen und den Park zu genießen. Wir wissen, dass die Überdachung auch im letzten Jahr Thema war und möchten unser Interesse an einer guten Lösung betonen.

Eine Überdachung der Wellenbänke wäre ein sehr großes Bauwerk. Um eine Wellenbankgruppe zu überbauen wäre mit Kosten in Höhe von rund € 20.000,- zu rechnen. Auch ist zu bedenken, dass es bei regnerischem Wetter windig ist, so dass die Bänke trotzdem nicht trocken bleiben. Die Wellenbänke im Hügelpark werden daher nicht überdacht werden. Im vergangenen Jahr wurde als Ersatz aber eine überdachte Bank-Tisch-Kombination im Park errichtet.


Ruhebereich am Roten Berg

Wir wünschen uns, dass am Roten Berg eine Art "Ruhebereich" für uns geschaffen wird. Damit meinen wir einen Bereich mit Hundeverbot, in dem man gemütlich in der Wiese liegen kann, Hängematten aufgestellt sind und gemütliche Sitzgelegenheiten bereit stehen.

Die Kosten für eine Wellenbankgruppe betragen rund € 8.000,-, für eine Hängematte rund € 2.000,-. Am Roten Berg wurden auf der Wiese oberhalb der Nothartgasse Wellenbankgruppen aufgestellt.


"Pinke Kuh" als Symbol für den Roten Berg

Wir beantragen ein modernes Symbol für den Roten Berg. Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung eine pinke Kuh in Lebensgröße oder größer. Es soll ein außergewöhnliches Kunstwerk sein. "Moderne Kunst". Sie sollte mit fluoreszierender Farbe überzogen sein. Das Kunstwerk verpasst dem Park den richtigen Style, es würde "Pepp" und Moderne verbreiten, ein modernes "Denkmal" für Jugendliche.

Der Bezirk steht der Idee grundsätzlich sehr aufgeschlossen gegenüber und würde ein solches Projekt unterstützen. Es wird Gespräche mit den Schulleitungen geben, um abzuklären, ob ein solches Kooperationsprojekt zwischen Schulen und Bezirk realistisch ist.


Neue Sportanlage Lainzerbachwiese

Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung eine Sportanlage bei der Lainzbacherwiese, weil es im 13. Bezirk keine professionelle Anlage gibt, die gut erreichbar ist. Es sollte dort möglich sein verschiedenste Sportarten auszuüben. Im Winter könnte der Platz auch als Eislaufplatz genutzt werden.

Vom Platz her wäre eine Errichtung anstatt des jetzigen Streetballplatzes möglich. Zu klären ist, welche Sportarten genau gewünscht sind. Für eine Multisportanlage mit Weichbelag ist mit Kosten in Höhe von rund € 100.000,- zu rechnen. Die MA 42 hat jedoch keine Möglichkeit einen Eislaufplatz zu betreiben. Aufgrund der sehr hohen Kosten die mit der Errichtung der Anlage verbunden sind kann der Bezirk diese neue Sportanlage kurzfristig leider nicht realisieren. Das Anliegen und die Umsetzungsmöglichkeiten werden bei einer zukünftigen Erweiterung der Sportangebote aber berücksichtigt werden.


Salettl am Roten Berg

Wir haben eine tolle Idee, die den Roten Berg betrifft. Wir schlagen vor, dass am Roten Berg bei der großen Wiese eine kleine Hütte oder ein Salettl aufgestellt wird. In dem Salettl sollte es Sitzmöglichkeiten für mindestens fünf Personen und außerdem auch einen Tisch geben. Dann könnten wir auch bei schlechtem Wetter hier unsere Zeit verbringen.

Die Kosten für ein Salettl in der gewünschten Größe betragen rund € 9.000,-. Möglich wäre auch eine Tisch-Bank-Kombination. Der Bezirk hat sich dafür entschieden am Roten Berg das Angebot der Wellenbänke auszubauen und damit attraktive und sehr beliebte Sitzgelegenheiten zu schaffen.


Bessere Sauberkeit im Oscar-Strauss-Park

Der Oscar-Strauss-Park ist nicht nur sehr verschmutzt (gebrauchte Spritzen, benutzte Kondome, Kot auf der Rutsche im Kinderspielbereich, ...), sondern hier sind auch Obdachlose, vor denen wir uns fürchten, vor allem am Abend, weil der Park auch so schlecht beleuchtet ist. Wir fordern daher, dass der Bezirk für Sauberkeit und häufigere Reinigung und auch für mehr Licht sorgt. Außerdem soll der Bezirk sich um die Obdachlosen kümmern, damit sie uns im Park keine Angst mehr einjagen.

Die Reinigung des Oscar-Strauss-Parks erfolgt zweimal in der Woche (Mittwoch und Freitag), bei Bedarf wird eine Sonderreinigung durchgeführt. In der zuständigen Polizeiinspektion Speisinger Straße gab es bis dato keine Beschwerden. Der Park wird regelmäßig von der Polizei kontrolliert und obwohl es in den letzten zwei Monaten keine Vorfälle gab, wird der Park auch weiterhin verstärkt überwacht. Wahrnehmungen sollen unverzüglich bei der zuständigen Polizeiinspektion oder beim Polizeinotruf gemeldet werden. Die MA 33 hat bereits die ausgefallenen Leuchtmittel getauscht und Lichtmessungen durchgeführt. Diese ergaben, dass alle Normen eingehalten bzw. teilweise übertroffen werden.


Verbesserung im Andreas-Rett-Park

Wir sind oft beim Andreas-Rett-Park, den wir auch "kleiner Park" nennen, und spielen hier oft Fußball. Wir ersuchen die Bezirksvorstehung Hietzing darum, dass hier regelmäßig der Hundekot beseitigt wird und die HundebesitzerInnen von den Waste-Watchern besser kontrolliert werden. Ein großes Anliegen ist uns, dass hier die Möglichkeit zum Fußball spielen geschaffen wird. Damit meinen wir, dass kleine Tore aufgestellt und/oder ein Bereich abgezäunt wird.

Auch hier erfolgt die Reinigung zweimal pro Woche. Die Waste-Watcher kontrollieren den Park auf ihren Runden zu unterschiedlichen Zeiten. Die Anlage wurde als Spielfläche für Kleinkinder konzipiert. Der Park ist für die Errichtung eines Ballspielplatzes neben dem bestehenden Kinderspielplatz aufgrund des Baumbestandes zu klein.


Verbesserung der Sitzgelegenheiten bei unserer Schule

Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung, dass das Angebot der Bänke neben unserem Schuleingang verbessert bzw. erweitert wird. Vor zwei Jahren sind die Bänke durch die Idee unserer Schule im Jugendparlament aufgestellt worden und seither sehr beliebt. Am "Schuleck" sollte nun ein kleiner Platz entstehen, der mit Bänken und Tischen ausgestattet ist. Toll wären auch Sitzmöglichkeiten wie Wellenbänke in der Grünfläche an dem Eck. Die Bänke stehen am Eck Seuttergasse und Raschgasse.

Leider ergab die Bearbeitung eures Anliegens, dass die Fläche in den Zuständigkeitsbereich der MA28 fällt, Wellenbänke aber nur auf MA42-Flächen (das sind vor allem Parkanlagen) aufgestellt werden. Nachdem die Grünfläche sehr abschüssig und eng ist findet sich nach Einschätzung der zuständigen Stellen dort auch zu wenig Platz.


Verbesserungen beim Fußballkäfig auf der Lockerwiese

Wir beantragen von der Bezirksvorstehung Bodenmarkierungen zum Fußballspielen im Käfig auf der Lockerwiese und die Käfigtüren sollen auf und zu gemacht werden können. Das wäre eine wichtige Verbesserung.

Hier gibt es sehr positive Nachrichten aus der Bezirksvorstehung. Schon bald werden am Fußballbereich der Lockerwiese Bodenmarkierungen angebracht werden, die hoffentlich euren Vorstellungen entsprechen. Die Käfigtüren werden vom Sperrdienst fixiert. Wenn diese nicht fixiert sind, besteht Verletzungsgefahr bei einer unsachgemäßen Handhabung.


Verbesserungen rund um die Hütte auf der Lockerwiese

Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung einen Mistkübel-Aschenbecher neben der Hütte auf der Lockerwiese, sowie eine angenehme und dezente Beleuchtung in der Hütte.

Ein Austausch des Mistkübeldeckels auf eine Ausführung mit einem Aschenrohr ist möglich und wird durchgeführt werden. Für eine Innenbeleuchtung müsste ein eigener Stromanschluss geschaffen werden. Die Erfahrungen mit einer Beleuchtung von ähnlichen Baulichkeiten waren bislang negativ, da es regelmäßig zu Vandalismusakten gegen die Beleuchtung gekommen ist. Der Bezirk prüft diese Entscheidung noch genauer.



Projektideen

Jugendtreff im Hörndlwald

Im Hörndlwald in Hietzing gibt es doch das alte und schon ziemlich verfallene Gebäude, in dem im Moment irgendwelche Menschen wohnen oder untergebracht sind. Wir glauben, dass das Gebäude eigentlich niemanden gehört, zumindest sieht es so aus. Wir schlagen vor, dass das Gebäude renoviert und zu einem Jugendtreff wird. Wenn das nicht geht, wäre es gut, wenn darin Obdachlose einen offiziellen Ort zum Übernachten finden.

Der Bezirk hofft, dass dieser Bereich des Hörndlwaldes nicht verbaut wird und setzt sich sehr für eine naturnahe Nutzung ein (z.B. Urban-Gardening-Projekte, Bienenschutzgarten, Trockensteinmauer, Obstgarten). Die Errichtung eines Jugendtreffs ist hier aus finanziellen Gründen nicht möglich. Im Bezirk gibt es mit dem Lokal von Streetwork Hietzing eine tolle Einrichtung für Jugendliche. Ein Obdachlosen-Wohnheim befindet sich im Bezirk bereits in der Riedelgasse.


Schulübergreifende Sportturniere oder Feste in Hietzing

Wir finden, es wäre eine tolle Idee, wenn der 13. Bezirk schulübergreifende Sportturniere organisieren könnte. Ein Sommerfest, zu dem die unterschiedlichen Schulen eingeladen werden, wäre auch eine gute Sache.

Es gab bereits ein jährlich stattfindendes Sportfest im Bezirk, zu dem jede Schule eingeladen wurde: "Tryout 13". Leider wurde unsere einzige Sporthalle in Schönbrunn abgerissen. Seitdem ist es nicht mehr möglich diese Veranstaltung abzuhalten. Derzeit werden Überlegungen für ein Fußballturnier im Hörndlwald angestellt. Sobald das Projekt fixiert ist, wird das selbstverständlich über eure Schulen bekanntgegeben und wir freuen uns auf/über eure Teilnahme.


Gratis-W-LAN im 13. Bezirk

Wir halten es für eine gute Idee im Bezirk, ein tolles Projekt zu starten und Gratis-W-LAN an besonders beliebten Plätzen einzuführen. Wir wissen, dass dies auch letztes Jahr thematisiert wurde und möchten, dass der Bezirk die Angebote der Stadt Wien nützt. Hier sollte es ja die Möglichkeit geben, Gratis-W-LAN auch in den Bezirken und nicht nur am Rathausplatz einzuführen. Besonders geeignete Orte wären der Bereich der Station Hietzing und auch der Hügelpark.

Wir beantragen ein offenes und frei zugängliches W-LAN-Netz in Hietzing. Besonders geeignet erscheint uns der Ort rund um die U-Bahn-Station Hietzing (alleine aufgrund der vielen Passanten). Wir haben erfahren, dass es im Bezirk bereits eine Initiative gab und dass die Stadt Wien hier Schwerpunkte setzen möchte.

2012 startete das erste Pilotprojekt für einen W-LAN-basierten (drahtlosen), ortsabhängigen Informationsdienst sowie einen kostenfreien Internetzugang am Wiener Rathausplatz. Bereits in den ersten Wochen haben mehrere hundert WienerInnen sowie BesucherInnen aus der ganzen Welt das Angebot in Anspruch genommen. Die Magistratsabteilung 33 – Wien Leuchtet - ist mit dem Projekt "kostenfreies W-LAN im öffentlichen Raum" betraut. Für den weiteren Ausbau dieses Angebots abseits der Pilotprojekte haben in Zukunft auch Bezirke die Möglichkeit, dieses Leistungsangebot abzurufen. Das Thema "Gratis-W-LAN in Hietzing" ist von euch in die Bezirkspolitik eingebracht worden und wird hier sehr intensiv beraten. Der Bezirk steht in Kontakt mit der MA33 und prüft die Möglichkeiten. Kurzfristig ist dieses Anliegen aber leider nicht umsetzbar.



Beleuchtung

Bessere Beleuchtung in der Grenzgasse

In der Grenzgasse fehlt es an öffentlicher Beleuchtung, es ist hier bereits mit Einbruch der Dunkelheit viel zu schlecht beleuchtet. Wir ersuchen die Bezirksvorstehung die derzeitige Situation überprüfen zu lassen und für eine verbesserte Beleuchtung zu sorgen.

Die MA 33 hat Lichtmessungen durchgeführt. Diese ergaben, dass alle Normen eingehalten bzw. teilweise übertroffen werden und die vorhandene Beleuchtung ausreichend ist.


Bessere Beleuchtung im Hügelpark

Wir fordern den Bezirk auf, sich die Beleuchtung im Hügelpark genauer anzuschauen. Vor allem bei den Wegen ist hier stellenweise zu wenig Beleuchtung und dies wirkt für Kinder und Jugendliche, die durch den Park gehen, unangenehm und gefährlich.

Die MA 33 hat Lichtmessungen durchgeführt. Diese ergaben, dass alle Normen eingehalten bzw. teilweise übertroffen werden. Der Hügelpark liegt außerdem innerhalb einer Schutzzone mit zahlreichen Wohnhäusern, was Änderungen an der Beleuchtung zusätzlich erschwert.




Verkehrssicherheit

Ampelanlage bei der Hermesstraße

Bei der Station Hermesstraße wartet man bei der Ampel bis zu fünf Minuten, bis es grün wird und man die Straße überqueren kann. Das finden wir sehr anstrengend und wenn man es eilig hat, wird man hier lange aufgehalten. Deswegen fordern wir vom Bezirk eine kürzere Ampelschaltung für FußgängerInnen bei dieser Kreuzung.

Diese Verkehrslichtsignalanlage (VLSA) wird mit vier Phasen gesteuert, wobei die Straßenbahn die Phasen beeinflussen kann, um die Lichtsignalverlustzeiten zu minimieren. Diese Steuerung wurde zur Bevorrangung des öffentlichen Verkehrs installiert und kann deshalb nicht rückgängig gemacht werden. Aus diesem Grund sind für alle Verkehrsteilnehmer lange Wartezeiten erforderlich, die aber leider nicht reduziert werden können.


Bahnübergänge der Verbindungsbahn in Hietzing verbessern

Wir haben die Idee, dass an den Bahnübergängen der Verbindungsbahn in Hietzing (Veitingergasse, Hietzinger Hauptstraße) in Zukunft digitale Zeitanzeigen angebracht werden, auf denen wir sehen, wie lange der Schranken noch geschlossen bleibt. Diese Neuerung verkürzt zwar nicht die Dauer des geschlossenen Schrankens, sie zeigt uns aber immerhin, wie lange wir noch warten müssen, bis der Schranken sich öffnet.

Die Rechtslage in Österreich sieht vor, dass die Art der Sicherung von schienengleichen Eisenbahnübergängen nicht ein Eisenbahnverkehrsunternehmen selbst festlegt, sondern die jeweilige Eisenbahnbehörde. Abhängig von der Strecke ist dies als oberste Eisenbahnbehörde das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) oder die Eisenbahnbehörde in der jeweiligen Landesregierung bzw. im Zuge von Anschlussbahnen die Bezirksverwaltungsbehörden. Ob die Sicherung eines Eisenbahnüberganges - hier konkret die zwei angesprochenen Eisenbahnkreuzungen - ausreichend ist oder nicht, entscheidet die jeweilige Eisenbahnbehörde. Der Vorschlag, eine digitale Zeitanzeige zu installieren, um zu sehen, wie lange die Schranken noch geschlossen sind, wird immer wieder an uns herangetragen. Verkehrsexperten sind jedoch der Meinung, dass eine "Restzeitanzeige" die wartenden Personen eher dazu verleitet, die Eisenbahnkreuzung trotz Rotlicht oder geschlossenen Schranken noch vor dem erwarteten Zug zu überqueren. Die Folge wäre höchstwahrscheinlich eine Häufung von Unfällen bei Eisenbahnkreuzungen. Im konkreten Fall ist die Installation einer Zeitanzeige aus betrieblichen Gründen nahezu unmöglich. Ein System, ähnlich wie es bei der U-Bahn oder bei den Straßenbahnen verwendet wird, kann hier nicht eingerichtet werden, da die Schrankenanlagen nicht automatisch öffnen, sondern von den zuständigen Fahrdienstleitungen gesteuert werden.


Moped-Parkplätze in der Nähe der Sparakademie

Wir kommen bereits oft mit Auto und/oder Moped zur Schule. Aus dem Grund beantragen wir, dass im Umfeld der Sparakademie keine Kurzparkzone für uns SchülerInnen besteht, da die Parkscheine doch sehr teuer sind. Außerdem beantragen wir spezielle Moped-Parkplätze in der Nähe der Schule, die auch Schutz vor AutofahrerInnen bieten.

Leider ist eine Kurzparkzone ausgenommen Schüler der Sparakademie aus rechtlichen Gründen nicht realisierbar. In Abstimmung mit der BV13 ist ein Halte- und Parkverbot - ausgenommen einspurige Fahrzeuge - auf eine Länge von 2 PKW-Längen im Bereich der Schule denkbar. Das wären dann die gewünschten Parkplätze für Mopeds/Motorräder direkt vor der Schule! Im Rahmen einer Ortsverhandlung werden die Details geklärt.


Verkehrsentlastung rund um den Hietzinger Platz

Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung Hietzing, dass der Verkehr von der U-Bahn Station Hietzing bis zur Dommayergasse entlastet werden soll. Das könnte durch Beschilderungen oder andere Maßnahmen gelingen. Es staut ansonsten und die Straßenbahn braucht länger, weil sie mit im Stau steht.

Die MA 46 freut sich über funktionale Vorschläge, um das starke Verkehrsaufkommen in den Griff zu bekommen. Die Vorschläge wurden beim Treffen in der Bezirksvorstehung weiter besprochen und werden in die zukünftige Planung miteinbezogen werden.


Zebrastreifen in der Seuttergasse

Wir beantragen, dass an der Ecke Seuttergasse und Raschgasse ein Zebrastreifen errichtet wird. Das Eck sieht vielleicht harmlos aus, es sind hier aber oft auch kleinere Kinder unterwegs, die von den Autofahrern nicht wirklich beachtet werden. Nach unserer Einschätzung ist es hier ohne Zebrastreifen gefährlich.

Schutzwege, umgangssprachlich als Zebrastreifen bezeichnet, sind erforderlich an Verkehrsflächen, wo durch das starke Verkehrsaufkommen keine Zeitlücken vorhanden sind um gesichert die Straße zu überqueren. In Wien 13., Seuttergasse/Raschgasse ist das Verkehrsaufkommen so gering, dass ein Schutzweg nicht gerechtfertigt scheint. Derzeit wird durch die zuständige Koordinatorin für Fußgänger/innen überprüft, welche Sicherheitsmaßnahmen geeignet wären.



Sicherheitsgefühl

Sicherheitsgefühl bei der U-Bahn-Station in Hietzing

Bei der U-Bahn-Station Hietzing werden wir regelmäßig von Obdachlosen und Drogensüchtigen (auch Dealern) angepöbelt, was uns in unserem Sicherheitsgefühl sehr einschränkt. Deshalb fordern wir, dass sich der Bezirk um diese Situation kümmert und vermehrt SozialarbeiterInnen einsetzt und auch mehr Kontrollen durchführt.

Die U4-Station Hietzing wird ständig durch Beamte der Polizeiinspektion Am Platz kontrolliert. Es werden regelmäßig verdächtige Personen kontrolliert und - sofern kein strafrechtlicher Tatbestand vorliegt - diese weggewiesen. Laut Bericht der zuständigen Polizeiinspektion, konnte in den letzten drei Monaten eine deutliche Entspannung festgestellt werden. Bei einer Auswertung von 11. Jänner 2013 bis 11. Februar 2014 scheint keine Amtshandlung bezüglich Suchtgift auf. In der Apotheke im 14. Bezirk werden an Süchtige Ersatzdrogen ausgegeben und diese Personen sind manchmal im Bereich der Kennedybrücke anzutreffen. Wahrnehmungen sollen unverzüglich bei der zuständigen Polizeiinspektion oder beim Polizeinotruf gemeldet werden.



Sauberkeit

Sandaschenbecher im öffentlichen Raum

Im Umfeld der Sparakademie stehen bereits einige Kombinationen aus Mistkübel und Aschenbecher. Aus unserer Sicht sind diese nicht optimal, auch da sie sich regelmäßig entzünden. Wir beantragen, dass in der Nähe der Schule wieder Sand-Aschenbecher aufgestellt werden, die sich früher oft in der Nähe der U-Bahn-Stationen befunden haben.

Die angesprochenen Sand-Aschenbecher gab es früher in den Eingangsbereichen der U-Bahn-Stationen. Diese wurden allerdings von den Wiener Linien im Zuge der Verhängung des allgemeinen Rauchverbots im U-Bahn-Bereich entfernt. Für den Straßenbereich sind diese Aschenbecher nicht geeignet, da sie am Gehsteig zu viel Platz in Anspruch nehmen, der Sand durch Regen und Schnee durchnässt bzw. durch den Wind verblasen wird und die Freifläche vermutlich nicht nur für die Entsorgung von Zigarettenstummel, sondern auch anderen Abfall verwendet würde, was dem Stadtbild in der Hietzinger Hauptstraße nicht zuträglich wäre. Die von der MA 48 eingesetzten Papierkörbe mit integrierten Aschern bzw. unsere selbst produzierten Aschenrohre haben sich in der Praxis seit Jahren bewährt. Auch ein gelegentlicher Brand kann diesen Papierkörben und Aschenrohren aus Metall nichts anhaben, da unsere Werkstatt in der Regel nur den eventuell beschädigten Anstrich erneuern muss.



Mistkübel mit Aschenbecher neu positionieren

Wir fordern einen weiteren Mistkübel mit Aschenbecher an der Ecke Hietzinger Hauptstraße/Maxingstraße, da sich im Moment alle leider nur auf einer Straßenseite befinden und wir es gut finden würden, wenn in der Nähe der Bank auch ein Mistkübel mit Aschenbecher angebracht werden würde.

Ecke Hietzinger Hauptstraße und Maxingstraße befinden sich bereits zwei Papierkörbe mit integriertem Aschenrohr. Einer direkt vor der Bank an der Straßenecke, der zweite wenige Schritte weiter Am Platz vor der Hausnummer 5 bei der Haltestelle von Dr. Richard.




Öffentliche Verkehrsmittel

Verbesserung der Intervalle der Wiener Linien

Im Wissen, dass der Bezirk nicht für die Wiener Linien zuständig ist, ersuchen wir um Unterstützung bei unserem folgenden Anliegen. Wir ersuchen, dass die Linien 53B, 54B und 55B höhere Intervalle erhalten. Außerdem ersuchen wir, dass die Linie 60B auf die Straßenbahnlinie abgestimmt wird.

Wir wissen, dass der Bezirk nicht für die Wiener Linien verantwortlich ist. Dennoch beantragen wir, dass der Bezirk bei den Wiener Linien verbesserte Intervalle der Linien 53B, 54B und 55B erreicht.

Die derzeitige Intervallgestaltung der Linien 53B, 54B und 55B ist ausreichend und dem Bedarf angepasst. Es kommt zwar zu den Schulbeginn- und Endzeiten punktuell zu einem stärkeren Fahrgastandrang, jedoch fahren deshalb alle drei Linien zu diesen Zeiten mit einem verkürzten Intervall. Außerhalb dieser Zeiten würde dann ein Überangebot entstehen, das in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Fahrgastaufkommen stehen würde. Da die vorgeschlagene Intervallverdichtung sehr hohe Kosten verursachen würde (Beschaffung zusätzlicher Busse, Lohnmehrkosten für LenkerInnen und so weiter), für die keine budgetären Mittel vorhanden sind, wäre diese Maßnahme auch nicht zu rechtfertigen. Um das erhöhte Fahrgastaufkommen etwas abzumildern, wäre es von Vorteil, auch die umliegenden Schulen in die Pflicht zu nehmen und eine gestaffelte Unterrichtsbeginnzeit einzuführen. Dies würde keine öffentlichen Gelder kosten und würde sicher zu einer spürbaren Besserung der Situation führen. Eine Abstimmung der Autobuslinie 60B auf die Straßenbahnlinie 62 ist aufgrund der unterschiedlichen Intervallgestaltung leider nicht möglich.