Anträge/Projektideen und die Bearbeitung durch den Bezirk - 2014/2015

Die Anträge und Projektideen aus dem Jugendparlament Hietzing 2014/2015 werden in normaler Schrift und die Antworten bzgl. Umsetzungsmöglichkeiten des 13. Wiener Gemeindebezirks in kursiver Schrift unten aufgelistet. Wir hoffen damit möglichst gut nachvollziehbar zu machen, welche der Anträge umgesetzt werden können und welche Anträge leider negativ bearbeitet wurden.



Parkanlagen

Öffentliche "Handy-Steckdose" im Hügelpark

Wir bringen den Antrag einer "öffentlichen Steckdose" ein. Es sollte eine Art "Handytankstelle" sein. Sie könnte in der Nähe von den Wellenbänken im Hügelpark aufgestellt werden und mit einem kleinen finanziellen Beitrag aktiviert werden können. Wir glauben, dass das eine durchaus innovative Idee für den Bezirk ist. Am Anfang hat auch niemand verstanden wozu man Stromtankstellen für Elektro-Autos benötigt und heute ist es weit verbreitet.“

Die Idee ist eine ganz neue und im Moment ist sie aus unterschiedlichen Gründen nicht umsetzbar. Im Hügelpark gibt es derzeit keinen Stromanschluss. Nach Auskunft der Fachabteilung MA34 darf die Stadt mit Strom nicht handeln. Somit kann von der MA42/MA34 ein Münzautomat nicht aufgestellt werden.


Frei zugängliche Fitnessgeräte im Hügelpark

Toll wären frei zugängliche Fitnessgeräte im Hügelpark, die Schülerinnen und Schüler während Freistunden und nach dem Unterricht nutzen können. Fitnessstudios haben meistens sehr hohe Mitgliedsbeiträge und das wäre eine kostengünstige Alternative für uns und außerdem wichtig für die Gesundheit.

Die Kosten für Fitnessgeräte, die ähnlich der Geräte in Fitnesstudien sind betragen ca. € 40.000,-. Als Alternative werden Reckstangen auf unterschiedlicher Höhe überlegt die ein freies Workout ermöglichen. Ein möglicher Aufstellungsort im Hügelpark muss geprüft werden.



Größere Fußballtore im Hügelpark

Wir fordern größere Fußballtore im Hügelpark, da es wenig Spaß macht auf die kleinen Tore zu spielen. Es ist uns schon klar, dass richtige Tore zu viel Platz einnehmen würden und aus dem Park einen Fußballplatz machen würde, aber mittelgroße Tore würden den NutzerInnen sehr viel Freude bereiten.

Die Idee ist schon einige Male vorgestellt worden und kann leider nicht umgesetzt werden. Die Fußballspielfläche ist bei dem damaligen Parkumbau aufgrund eines Kompromisses zwischen den Interessen der Anrainer und der Nutzungsmöglichkeit durch Jugendliche in der vorliegenden Form entstanden. Eine Vergrößerung der Fußballtore würde zu einer Intensivierung des Fußball spielen führen, was zu Konflikten mit anderen Nutzerinnen und Nutzern der Parkanlage und der Anrainer führen wird.


Verbesserungen Fußball-Platz am Roten Berg

Wir sind eine Gruppe die gerne am Roten Berg Fußball spielt. Der Platz ist ganz gut wir haben aber gute Vorschläge: Die Tore sollten verändert werden. Im Moment prallt der Ball sofort wieder von den Netzstangen zurück was sehr unangenehm sein kann. Außerdem wären Bodenmarkierungen am Boden sehr gut. Wichtig sind ein Strafraum, Elfer-Punkt und vielleicht auch eine Mittellinie. Wahrscheinlich geht es bei Erdboden nicht so gut, aber vielleicht gibt es ja doch eine Lösung.

Am Roten Berg gibt es Fußballtore die beinahe die reguläre Größe haben und daher auch sehr teuer sind. Fußballtore mit einer Netzrückwand kosten rund € 20.000,-, dazu käme noch die Entfernung der alten Fußballtore. Leider ist eine Bodenmarkierung auf dem Grasboden nicht erhaltbar. Markierungen wären nur auf einem EPDM-Belag (Gummigranulat) möglich. Da es sich hier um ein Landschaftsschutzgebiet handelt, wäre ein EPDM-Belag jedoch ein Fremdkörper und wird daber nicht errichtet werden.


Skate-Platz Wolkersbergenstraße wieder attraktiv gestalten

Skaterpark – Lainz Wolkersbergenstraße: in diesem Skaterpark gibt es kein Licht und die Büsche sind zu hoch. Es kommen viele betrunkene Leute am Abend und suchen sich einen Schlafplatz dort. Es ist ziemlich gefährlich. Wir fordern daher, dass es in diesem Skate-Park mehr Licht geben soll, damit wir auch am Abend dort sein können und die Büsche zurückgeschnitten werden, damit es nicht mehr so unheimlich dort ist. Außerdem soll sich jemand um die Obdachlosen kümmern, weil wir es einerseits unangenehm finden, wenn sie da sind, andererseits ihnen auch geholfen werden soll.

Ihr habt Recht, der Platz ist von Büschen umgeben, das hat aber einen wichtigen Grund. Die Sträucher dienen als Sichtschutz gegenüber den AnrainerInnen in der Wolkersbergenstraße und waren bei der Schaffung des Skaterspielplatzes ein unbedingter Wunsch von diesen. Bezüglich der Beleuchtung ersuchen wir euch noch um Geduld. Mit der MA33 wurde bezüglich einer Beleuchtung der Kontakt aufgenommen.


Longboard-Bahn in Hietzing

Viele SchülerInnen sind mit ihren Longboards unterwegs. Oft sind sie auf den Gehsteigen unterwegs und dann regen sich Leute darüber auf und wollen, dass sie woanders fahren. Unsere Idee wäre es am Roten Berg und/oder am Küniglberg Wege speziell für LongboaderInnen frei zu geben und diese auch zu kennzeichnen, damit es zu keinen Unklarheiten mit anderen WegnutzerInnen kommt.

Die beiden Bereiche sind sehr naturbelassen und das soll aus Sicht des Bezirks auch so bleiben. Die Wegverbindungen am Küniglberg und am Roten Berg dienen vor allem der fußläufigen Erschließung der Erholungsflächen. Sie können daher nicht für eine ausschließliche Nutzung für Longboards umgewidmet werden. Rechtlich gesehen werden Longboards wohl Skateboards, Microroller oder Rollerskates bzw. Rollschuhen gleichgestellt sein und somit als Spielzeug gelten. Eine Benutzung ist daher nur auf Gehwegen gestattet. Dabei ist auf die anderen Nutzerinnen und Nutzer entsprechend Rücksicht zu nehmen.


Korbschaukel im Hügelpark

Unsere Klasse beantragt bei der Bezirksvertretung Hietzing, dass die Möglichkeit für eine Korbschaukel im Hügelpark geprüft wird. Wenn die Möglichkeit/der Platz vorhanden ist und die finanziellen Mittel ausreichen, soll die Schaukel möglichst rasch errichtet werden.

Im Herbst 2014 wurde im Zuge eines Beteiligungsverfahrens im Hügelpark ein Ersatzgerät für ein entferntes Gerät bestimmt. Der Platz im Hügelpark ist beschränkt und für eine Korbschaukel ist momentan kein Platz vorhanden.


Größere Rutsche im Hügelpark

Wir beantragen bei der BV Hietzing, dass bei der Gestaltung der Spielemöglichkeiten im Hügelpark auch auf uns Teenager Rücksicht genommen wird. Wir wünschen uns eine größere Rutsche die auch für uns noch attraktiv ist. Wenig Beleuchtung und dies wirken für Kinder und Jugendliche, die durch den Park gehen, unangenehm und gefährlich.

Auch für eine zusätzliche Rutsche ist derzeit kein Platz vorhanden. Bezüglich der Beleuchtung wurde die zuständige Fachabteilung MA 33 angefragt.


Verbesserung von Beleuchtung und WC im Oskar-Strauss-Park

Oscar-Strauss-Park: In diesem Park sollte es heller werden. Wir wissen, dass das schon überprüft wurde, aber wir fühlen uns trotzdem noch unwohl dort. Außerdem sollten die WCs öfter gereinigt werden und es sollte Seife dort geben. Niemand mag diese WC-Anlagen benutzen – viele Kinder gehen dann daneben in die Büsche aufs Klo. Deshalb fordern wir eine Verbesserung der Licht- und WC-Situation im Oscar-Strauss-Park.

Zwei Anliegen für die zwei unterschiedliche Magistratsabteilungen zuständig sind.
Die öffentliche WC-Anlage in der Wolkersbergenstraße, welche gegenüber dem Oscar-Strauss-Park liegt, wird Montag bis Sonntag 1x täglich gereinigt. Die MA 48 ist stets bemüht, den ordnungsgemäßen Hygienestandard im Zuge der Reinigung wieder herzustellen. Das Klopapier wird im Zuge der Reinigungen nachgefüllt. Seife wird ausschließlich in Anlagen mit anwesendem Betreuungspersonal bereitgestellt, da bei unsachgemäßer Verwendung das Verletzungsrisiko durch einen rutschigen Boden zu groß ist.
Für die Beleuchtung gibt es auch Informationen: Es wurde geprüft, ob durch einen Strauchrückschnitt die Situation verbessert werden könnte. Dies würde jedoch nicht viel bringen, da die eigentliche Straßenbeleuchtung recht weit weg ist. Im Sommer spenden die hohen Sträucher angenehmen Schatten, so dass die Situation aus Sicht der MA42 nur durch zusätzliche Beleuchtungskörper verbessert werden könnte. Die MA33 ist für die Beleuchtung zuständig und das Projekt für Verbesserung der öffentlichen Beleuchtung ist derzeit in Ausarbeitung.



Ein richtiger Fußball-Käfig am Roten Berg

Wir beantragen am Roten Berg einen Käfig um den Fußballplatz. Der Ball fliegt beim Fußballspielen immer wieder ins Gebüsch und wir müssen ihn dann mühsam da herausholen. Da wir gerne dort Fußball spielen, wollen wir unsere Zeit nicht mit Ball holen verschwenden.

In der gemeinsamen Sitzung wurde besprochen, dass es sich nicht um eine Erweiterung der Einzäunung handelt, die etwa € 5.000,- kosten würde, sondern um ein Netz/Zaun in einem kleineren Bereich durch den das Wegrollen des Balls verhindert wird. Die MA42 wird nach einer kostengünstigen Lösung suchen.


Neue Sitzgelegenheiten im Schlosspark Hacking

Viele Jugendliche verbringen Freizeit im Schlosspark, den wir sehr gut gelungen finden. Leider haben wir ein Problem bei den Sitzgelegenheiten und dazu einige Verbesserungsvorschläge. Es handelt sich dabei vor allem um die Sitzgelegenheiten beziehungsweise des Tisch in der Nähe des Teichs. Diese sind bereits sehr verschmutzt, vor allem von den Zigarettenstummeln. Wir beantragen, dass die Sitzplätze in jedem Fall ausgetauscht werden. Optimal wäre es, wenn hier neue und attraktive Sitzgelegenheiten entstehen. Eine Möglichkeit wäre es hier runde und kommunikativere Sitzmöbel aufzustellen und mit einen Tisch auszustatten. Denkbar wäre auch eine neue Tisch-Bank Kombination und zusätzlich auch Wellenbänke.

Die vorhandenen Bänke und Tische werden kontrolliert und bei Bedarf repariert. Gemeinsam mit den VertreterInnen der Klassen ist die Entscheidung für Wellenbänke im Park gefallen. Für eigene Wellenbankgruppen ist mit Kosten von rund € 10.000,- je Gruppe zu rechnen. Im April fand eine Besprechung im Park mit den Workshop-VertreterInnen, Frau BV Kobald und der MA42 statt und der Standort der Sitzmöglichkeiten wurde gemeinsam festgelegt. Die Wellenbankgruppe sollte bereits aufgestellt worden sein!


Graffiti-Projekt beim Salettl auf der Lockerwiese

Heuer im Herbst haben wir das Salettl auf der Lockerwiese gemeinsam mit Strreetwork ein wenig renoviert. Wir möchten gerne das Salettl auf der Lockerwiese noch schöner gestalten. Das würden wir gerne in Zusammenarbeit mit einem professionellen Graffiti-Artist machen, und hoffen der Bezirk unterstützt uns dabei. Es geht um die Erlaubnis, das Honorar und auch das Material.

Gleich zu Beginn: ganz große Gratulation für euer Engagement und die Arbeit am Salettl! Tolle Neuigkeiten gibt es auch heuer – der Bezirk wird euer Projekt unterstützen. Gemeinsam mit Streetwork Hietzing und richtigen Graffiti-Profis könnt ihr das Salettl neu gestalten. Der Bezirk übernimmt die Kosten für Material und die Graffiti-Profis.


Zusätzliche Wellenbänke auf der Lockerwiese

Wir verbringen wirklich viel Zeit auf der Lockerwiese und was fehlt sind gute Sitzgelegenheiten auf denen man auch mit Freunden und Freundinnen sitzen kann. Wir möchten gerne Wellenbänke auf der Lockerwiese, genauer gesagt auf der Freifläche neben dem Tischtennis-Tisch.

Auf der Lockerwiese gibt es ja bereits eine Wellenbankgruppe. Bei einer Erweiterung ist mit Kosten von rund € 10.000,- je Gruppe zu rechnen. Im heurigen Jahr kann der Wunsch leider nicht umgesetzt werden.


Mehr Waste Watcher-Kontrollen beim Roten Berg

Wir fordern, dass bei der Rodelbahn am Roten Berg die Waste Watcher verstärkt kontrollieren, da dort sehr viel Hundekot herumliegt und die Hunde uns beim Rodeln Angst machen. Wir hätten gern, dass die HundebesitzerInnen mit ihren Hunden andere Plätze benutzen.

Die Waste Watcher kontrollieren regelmäßig den Roten Berg, sie haben aber auch alle anderen Parkanlagen im 13. Bezirk auf ihrer Route, so dass sie nicht andauernd hier sein können. Im Frühjahr und im Herbst wurden auch mehrmals gemeinsame Aktionen mit der Polizei gemacht. Das Problem ist, dass einige Hundehalterinnen und Hundehalter sich nur dann an die Regeln halten und für entsprechende Sauberkeit sorgen bzw. den extra für sie errichteten Hundeauslaufplatz benutzen, wenn die Kontrolleure dort sind.



Sitzmöglichkeiten

Sitzmöglichkeiten bei der Spar-Akademie

Wir wünschen uns dringend mehr Sitzmöglichkeiten in der Nähe der Spar-Akademie. Wir wissen, dass beim Hietzinger Platz einige Bänke stehen. Es wäre wünschenswert, wenn bei der Grünfläche der Straßenbahnstation bei unserer Schule neue Sitzmöglichkeiten errichtet werden könnten.

Wir wissen, dass dieser Wunsch seit längerem besteht, eine Lösung ist aber nicht so einfach da unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden müssen. Der Stationsbereich gegenüber der Spar-Akademie befindet sich in Erhaltung der Wiener Linien. Nach Auskunft der Wiener Linien können im Haltestellenbereich keine weiteren Bänke aufgestellt werden, wegen der hohen Anzahl an Fahrgästen und Passanten.


Attraktive Sitzgelegenheiten - Gymnasium Dominikanerinnen

Wir haben ein Problem, da wir nicht wirklich wissen wo wir die Zeit vor und nach der Schule beziehungsweise in Zeitfenstern am Nachmittag im Umfeld unserer Schule gut verbringen können. Wir haben daher die Idee, dass in der Nähe der Schule attraktive Sitzgelegenheiten, nach Möglichkeit sogar überdacht, aufgestellt werden sollen. Ein Vorschlag ist es im nahen gelegenen Schlosspark Sitzmöglichkeiten aus Holz zu errichten, die ähnlich sind wie jene Wellenbänke im Hügelpark oder am Roten Berg. Wichtig wären allerdings auch ein Tisch und wenn möglich auch eine Überdachung. Es sollte dabei eine Sitzgruppe entstehen, eine einzelne Garnitur wäre lediglich ein erster Schritt. Alternativ dazu sollten Sitzmöglichkeiten vor bzw. im Umfeld des SPAR in der Auhofstraße aufgestellt werden. Auch hier sollten die Sitzmöglichkeiten überdacht sein und möglichst vielen Menschen Platz bieten.

Eine wichtige und ganz konkrete Anregung. Leider werden überdachte Sitzmöglichkeiten seitens der MA 28 aus Kosten- und Erhaltungsgründen grundsätzlich nicht hergestellt. Nach örtlicher Überprüfung ist im Nahebereich des Spar im öffentlichen Straßenraum kein attraktiver, ausreichend großer Platz für eine Bankaufstellung verfügbar. Allenfalls erscheint eine Aufstellung auf Privatgrund des SPAR möglich, hier wäre allerdings direkt mit dem Eigentümer das Einvernehmen herzustellen.
Der Bezirk hat als Alternativlösung entschieden, dass im nahen Hackinger Schlosspark neue Sitzgelegenheiten geschaffen werden sollen. Gemeinsam mit den VertreterInnen der Klassen ist die Entscheidung für Wellenbänke im Park gefallen. Für eigene Wellenbankgruppen ist mit Kosten von rund € 10.000,- je Gruppe zu rechnen. Im April fand eine Besprechung im Park mit den Workshop-VertreterInnen, Frau BV Kobald und der MA42 statt und der Standort der Sitzmöglichkeiten wurde gemeinsam festgelegt. Die Wellenbankgruppe sollte bereits aufgestellt worden sein!




Beleuchtung im Bezirk

Straßenlaternen am Bahnweg reparieren

Wir fordern, dass am Bahnweg bei der Schule die Straßenlaternen repariert werden, denn einige davon sind kaputt. Wenn wir lange Schule haben, ist es schon finster und wir fürchten uns auf dem zu wenig beleuchteten Weg.

Hier gibt es gute Neuigkeiten. Die zuständige MA33 hat die Situation gleich überprüft und die ausgefallenen Lampen wurden bereits ausgetauscht.



Verkehrssituation

Übergangsmöglichkeiten bei der U-Bahn-Station Hietzing

Bei dem zweiten Anliegen geht es um die Übergänge bei den Straßenbahnen bei der U-Bahn-Station Hietzing. Wir finden dass es hier oft gefährlich ist die Fahrbahn zu wechseln, beziehungsweise sind die Übergänge nicht gut gekennzeichnet. Die Ketten sind nicht schlecht aber vielleicht wären hier farbige Bodenmarkierungen (wie ein Fahrradweg) oder Hinweistafeln eine gute Verbesserung.

Hier ist die MA 46 zuständig. Die derzeitige Situation ist vielleicht nicht ganz optimal, sie erfüllt aber ihren Zweck. Eine Neugestaltung ist erst im Zuge einer kompletten Umgestaltung des Bereichs vorgesehen. Hingewiesen wird darauf, dass die als "nicht schlecht" bezeichneten Kettensteher als Altbestand nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Verkehrssicherheit entsprechen und bei einer allfälligen Neuordnung des Bereiches zu entfernen oder durch ein herkömmliches Schutzgeländer zu ersetzen wären.


Radweg parallel zur Hietzinger Hauptstraße

Die Hietzinger Hauptstraße ist eine der wichtigsten Straßen im Bezirk und wird auch von Fahrradfahrern viel benützt. Leider ist viel Verkehr und mit den Schienen ist es gefährlich und eng. Wir regen den Bezirk an, über einen Radweg parallel zur Hietzinger Hauptstraße nachzudenken, da wir wissen, dass ein Radweg direkt auf dieser Straße nicht möglich sein wird. Alternativen wäre z.B.: die Auhofstraße. Auf einem Radweg würden sich viele NutzerInnen einfach sicherer fühlen als im normalen Straßenverkehr.

Zwischen der Schrutkagasse und der Mantlergasse ist in der Hietzinger Hauptstraße eine Nebenfahrbahn ausgeführt, welche anlagebedingt keinen Durchzugsverkehr aufweist und per Definition für den Fahrradverkehr und den ruhenden Verkehr bestimmt ist. Weiter stadteinwärts zwischen dem Bahnübergang bei der Hummelgasse und der Kreuzung mit der Lainzer Straße ist die Hietzinger Hauptstraße wegen ihres starken Verkehrsaufkommens und der Führung der Straßenbahnlinie 58 nur für besonders geübte und routinierte Fahrradfahrer und -fahrerinnen zu empfehlen. Die MA 46 schlägt daher vor, wie auch schon im Ansuchen erwähnt, ab der Bossigasse die parallel geführte verkehrsberuhigte und für Radfahren gegen die Einbahn geöffnete Auhofstraße zu befahren.


Digitale Anzeige bei der Station Fichtnergasse

Die Straßenbahnstation Fichtnergasse wird von sehr vielen SchülerInnen genützt. Oft fällt es uns schwer abzuschätzen, ob wir die Straßenbahn nehmen sollen oder aber zu Fuß gehen. Wir ersuchen Sie bei den Wiener Linien nachzufragen, ob bei der Straßenbahnstation Fichtnergasse das Aufstellen einer digitalen Anzeige möglich wäre.

Die Station Fichtnergasse wird voraussichtlich 2016 mit einer visuellen und akustischen Fahrgastinformation ausgestattet.


Verbesserung der Kreuzung Hietzinger Hauptstraße und Preindlgasse

Die Kreuzung Hietzinger Hauptstraße und Preindlgasse ist für viele Schüler und Schülerinnen ein unsicherer Übergang, trotz eines Zebrastreifens. Wir wissen, dass eine Ampel ein enormer finanzieller Auftrag für den Bezirk ist, aber vielleicht gibt es ja noch andere Möglichkeiten, den Übergang sicherer zu gestalten und die AutofahrerInnen zum Stehenbleiben zu bringen.

Aufgrund der Länge des Schutzwegs über drei Fahrbahnen der Hietzinger - Hauptstraße wird eventuell ein subjektives Unsicherheitsgefühl geweckt, ist aber völlig unbegründet. Man kann die Fußgängerquerung als drei einzelne Schutzwege hintereinander betrachten, jeder für sich einzelstehend: Der erste Schutzweg über die Nebenfahrbahn bis zum Fahrbahnteiler, hier kann der Verkehr nur von links kommen. Der zweite Abschnitt über die Hauptfahrbahn bis zum nächsten Fahrbahnteiler, kann als ganz normaler Schutzweg mit Verkehr aus beiden Richtungen betrachtet werden. Der dritte Abschnitt über die zweite Nebenfahrbahn, hier kommt der Verkehr nur von rechts.


Verbesserung Kreuzung Fleschgasse/Hietzinger Hauptstraße

Mit dem Rad vom Wienfluß kommend ist die Fleschgasse der beste Weg zur Hietzinger Hauptstraße. Die Kreuzung Fleschgasse Hietzinger Hauptstraße ist aber sehr unübersichtlich, da parkende Autos die Einsicht mindern. Unsere Idee wäre einerseits eine Hinweistafel "Achtung Radfahrer" oder z.B. ein Spiegel, damit man besser in die Kreuzung sehen kann.

Auf Wunsch der Frau Bezirksvorsteherin kann an dieser Kreuzung im Rahmen einer Ortsverhandlung der MA 46 mittels Festlegung von Ordnungslinien für eine Verbesserung der Sichtbeziehungen gesorgt werden.


Mehr Sicherheit Ecke Schweizertalstraße/Erzbischofgasse

Bei der Kreuzung Schweizertalgasse/Erzbischofgasse kommt es oft zu gefährlichen Situationen. Dies ist der Schulweg etlicher SchülerInnen. Wir wissen, dass eine Ampel sehr teuer ist. Vielleicht gibt es aber auch andere Alternativen um die Kreuzung zu entschärfen und für FußgängerInnen sicherer zu machen.

Dieser Schutzweg ist rot eingefärbt, in Fahrtrichtung Vitusgasse ist in der Erzbischofgasse ein Piktogramm "Fußgänger" auf die Fahrbahn markiert. Der Schutzweg ist gut erkennbar kundgemacht, eine Gefährdung entsteht hauptsächlich durch disziplinlose Verkehrsteilnehmer. Eine Verkehrslichtsignalanlage an der gegenständlichen Kreuzung bringt keine Verbesserung der Situation, da abbiegende Fahrzeuge zeitgleich mit dem Schutzweg auf Grün geschaltet wären.


Fußgängerübergänge bei U-Bahn-Trasse U4 (Wien-Tal)

Wir haben beobachtet, dass die Fußgängerübergänge entlang der U-Bahn-Trasse der U4 beim Wien-Tal, bei Regen und Schnee, sprich wenn es feucht wird, zu einer Eislaufbahn werden können. Konkret handelt es sich um den Übergang bei der U-Bahn-Station Unter St. Veit und bei der U-Bahn-Station Hütteldorf dem Hackinger Steg. Bei der Station Unter St. Veit ist das Geländer der Brücke über den Wienfluss viel zu niedrig, besonders bei Regen und Schnee wenn die Brücke rutschig ist erscheint uns das als gefährlich. Beim Hackinger Steg sind die Metallteile des Bodenbelags bei feuchtem Wetter extrem rutschig und gefährlich. Wir möchten, dass der Bezirk mit ExpertInnen die beschriebenen Probleme bei beiden Brücken genau überprüft und Verbesserungsmaßnahmen macht.

Danke für den Hinweis. Hier sind zwei Magistratsabteilungen die MA29 und die MA48 zuständig. Die Geländerhöhe entspricht den geltenden Normen. Noch 2015 wird jedoch von der MA 29 die Geländerfüllung im oberen Bereich ergänzt. Damit wird das subjektive Sicherheitsgefühl verbessert. Für die ganzjährige Betreuung (inkl. Winterliche Betreuung) ist die MA 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark – zuständig, die bemüht ist bei Schneelage und Glatteis auf öffentlichen Flächen Abhilfe zu schaffen.


Ampelschaltung zwischen U-Bahn-Station Hietzing und Wienzeile

Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung eine Überprüfung des Fußgängerübergangs bei der U-Bahn-Station Hietzing zur Wienzeile. Wir regen dazu an, dass die Ampel eine Anzeige bekommt, welche zeigen, wie lange (in Sekunden) man warten muss, bis es wieder grün ist.

Da die bestehenden Restrotanzeigen bei Ampeln technisch nicht überwacht werden können, werden diese auch nicht mehr zum Einsatz kommen. Bei derzeit noch montierten Anzeigen erfolgt die Demontage im Störungsfall. Daher kann leider keine neue Restrotanzeige errichtet werden.


Verbesserung der Grünphase Maxingstraße

Wir beantragen, dass die Grünphase der Fußgängerampel bei der Hietzinger Hauptstraße auf Höhe der Maxingstraße kontrolliert und alle Möglichkeiten geprüft werden, um die Situation für FußgängerInnen zu verbessern. Wir denken daran, dass die Grünphase verlängert wird, da auch die Zwischenphase nicht ausreicht um über die Straße zu gehen.

Hier gibt es ganz genaue Berechnungen der zuständigen Magistratsabteilung 33 der Stadt Wien. Bei der Ampel Hietzinger Hauptstraße # Maxingstraße steht den FußgängerInnen über die Hietzinger Hauptstraße eine Querungsphase von 20 Sekunden zur Verfügung, die sich aus 10 Sekunden Grünzeit und 10 Sekunden Räumzeit zusammensetzt. Bei einer Schutzweglänge von 12 m ist eine Gehgeschwindigkeit von 2,2 km/h (0,6 m/s) erforderlich, die auch von älteren Personen und Kindern erreicht wird. Eine Grünzeitverlängerung ist wegen der starken Verkehrsbelastung dieser Kreuzung leider nicht möglich.


Verbesserung der Ampelschaltung Wiental (Hackinger Steg)

Unsere Gruppe hat Verbesserungsvorschläge bei der Schaltung der Fußgängerampel beim Wiental. Es handelt sich dabei um die Ampel bei der Unterführung durch die Bahntrasse, also bei der Unterführung zum Hietzinger Kai hin.

Auch hier gibt es ganz genaue Berechnungen als Grundlage für die Regelung. Die Grünzeit der kombinierten Schutzweg/Radwegüberfahrt beträgt programmabhängig zwischen 10 Sekunden und 15 Sekunden, die anschließende Räumzeit zusätzlich 7 Sekunden. Bei einer Schutzweglänge von 8 m ist die gesamte Fahrbahnquerung innerhalb der Grünzeit möglich. Eine Verlängerung der Grünzeit ist daher nicht erforderlich.



Projektideen

Gratis W-LAN-Hotspot bei der U-Bahn-Station Hietzing

Wir haben eine tolle Idee für Hietzing und zwar ein gratis W-LAN des Bezirks bei der U-Bahn-Station Hietzing. W-LAN ist wirklich ein modernes Thema und bei der U-Bahn Station ist immer sehr sehr viel los. Gratis W-LAN ermöglicht allen ins Internet zu gehen und sich zu informieren oder zu surfen. Es gibt ja schon Plätze in Wien wo das gut funktioniert.

Ein neues und sehr wichtiges Thema für den Bezirk und die Stadt Wien. Im heurigen Jahr werden in Wien viele Gratis W-LAN-Hotspots geschaffen. Auch Hietzing ist mit dabei. Die Vorbereitungen für einen W-LAN-Hotspot bei der Kennedybrücke sind am Laufen. Euer Anliegen wird schon bald umgesetzt werden. Das gewünschte Projekt befindet sich derzeit in Ausarbeitung.


"be green – mehr grün" – Projekt für mehr Grün im Beton

Unsere Idee hat den Titel "be green – mehr grün". In Hietzing könnte man zur Verschönerung mehr Bäume, Pflanzen, Blumen, etc. an den Rändern der Gehsteige oder Busstationen pflanzen. Man könnte ein "be green"-Projekt starten mit Schülern und Schülerinnen, die Bäume etc. pflanzen.

Eine tolle Idee – hier einige Informationen dazu: Im 13. Bezirk werden von der MA 42 rund 640.000m² Grünflächen betreut, davon 485.000m² Parkanlagen, bzw. waldartige Flächen und 155.000m² Grünflächen im Straßenraum. Weiters werden im Bezirk rund 15.000 Bäume betreut, ca. 7.000 Straßenbäume und 8.000 Bäume in Parkanlagen. In diesen Zahlen sind nicht die Flächen des Forstamtes, wie z.B. der Lainzer Tiergarten enthalten.
Damit Grünflächen entsprechend wirtschaftlich erhalten werden können, müssen sie Mindestgrößen aufweisen, bei Bäumen ist darauf zu achten, dass ein unterirdisch genügend großer Freiraum zur Verfügung steht. Das schränkt die Möglichkeiten der Errichtung ein. Allfällige Standortwünsche werden bei Vorliegen einzeln geprüft.